1. Kallen oder Jäkel? Warum der VDZ nach dem Rücktritt von Holthoff-Pförtner eine historische Chance nicht verspielen darf

    Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Bei der Nachfolge seines überraschend zurückgetretenen Präsidenten Stephan Holthoff-Pförtner spielt der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger auf Zeit – und wird dennoch nicht umhinkommen, bis November eine Richtungsentscheidung zu treffen. Dabei geht es um die Re-Integration von drei abtrünnigen Verlagshäusern, vor allem aber um die Zukunftsfähigkeit des VDZ.

  2. Turbo-Politik, ein Medienminister mit vielen Hüten und Betriebsräte in „Hundehütten“

    Am Montag wurde die Ehe für alle noch vage verschwurbelt beim Brigitte-Talk thematisiert, am Freitag schon durch den Bundestag gepeitscht. Dass die Grenzen zwischen Medien und Politik bisweilen verschwimmen, zeigt die Berufung von VDZ-Präsident und Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum NRW-Medienminister. Außerdem: die Mini-Büros von DuMont-Betriebsräten, und Bild erfindet die „Liegenpresse“. All dies im MEEDIA-Wochenrückblick.

  3. VDZ ändert Satzung: Verband will Zoff bei der Wahl des künftigen Präsidenten vermeiden

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat aus dem Debakel zur Ernennung des Präsidenten Stephan Holthoff-Pförtner im vergangenen Jahr Lehren gezogen. Die Lobbyvereinigung der Zeitschriftenverlage plant, ihre Satzung zu ändern. Sie will damit verhindern, dass es bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Funke-Mitgesellschafter erneut zu einem heftigen Zwist unter den Mitgliedern kommt.

  4. Nach dem Rückzug von Stephan Holthoff-Pförtner: Wer wird der nächste VDZ-Präsident?

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hat ein Problem – und gerade deshalb eine Chance. Der überraschende Rücktritt seines Präsidenten nach lediglich siebenmonatiger Amtszeit trifft den VDZ unvorbereitet und stellt die Verbandsspitze vor eine erneute Personalfrage. Zugleich bietet sich jedoch die Gelegenheit, die ausgescherten Verlage Gruner + Jahr, Spiegel und Zeit wieder ins Boot zu holen.

  5. Warum es unverständlich bleibt, dass Arte und WDR die umstrittene Antisemitismus-Doku nicht zeigen wollten

    Die Medienwoche wurde bestimmt von dem Ärger um die Antisemitismus-Doku, die Arte und WDR unverständlicherweise nicht zeigen wollten. Dann gab es noch einen Eklat, weil ein Spiegel-Redakteur dafür sorgte, dass ein rechtsradikales Buch auf einer Empfehlungsliste landete. VDZ-Präsident Holthoff-Pförtner outete sich als Fan der hauseigenen Yellows und Verkehrsminister Dobrindt machte sich für Antenne Bayern zum Affen.

  6. Nach internem Zoff und Austritten: VDZ startet Mitgliederumfrage zur Verbands-Zukunft

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hat nach dem Teil-Rückzug von Gruner + Jahr, Spiegel, Zeit und Medweth einen schweren Imageschaden erlitten. Jetzt hat die wichtigste Lobbyvereinigung der Magazinbranche mit Hilfe einer externen Unternehmensberatung eine Umfrage unter seinen Mitgliedern gestartet. Sie soll helfen, wie der Fachverband Publikumszeitschriften seine Arbeit und Außenwirkung verbessern kann.

  7. „Der Maas von 2016 war besser“: VDZ-Präsident Holthoff-Pförtner kritisiert Hate-Speech-Pläne der Regierung

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) kritisiert das geplante Gesetz gegen Hasskommentare im Internet. „Das läuft auf die staatliche Einsetzung privater Meinungspolizei hinaus“, sagt der VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner im dpa-Interview. Erwartet positiv reagiert der Chef der Zeitschriften-Lobby hingegen auf das neue Wettbewerbsrecht, das verlagsübergreifende Kooperationen ermöglichen wird.

  8. Nach VDZ-Zoff: Fachverband Publikumszeitschriften sondiert Nachfolge von Manfred Braun

    Am Freitag kommender Woche tagt der Vorstand Publikumszeitschriften beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Nach MEEDIA-Informationen sondiert die Führungsriege bereits Vorschläge, wer auf den Funke-Geschäftsführer Manfred Braun als scheidenden Vorstandsvorsitzenden des Fachverbands folgen soll. Dabei kommt auf die Vorstandsmitglieder keine leichte Aufgabe zu.

  9. Trotz grünem Licht vom Kartellamt: VDZ sitzt bei Grosso-Gesprächen nicht mit am Tisch

    In den nächsten Wochen starten die Verhandlungen über die Preisspannen im Pressevertrieb. Erstmals hätte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hierüber mit dem Grosso-Verband eine zentrale Branchenvereinbarung schließen können – und dies mit dem Segen des Gesetzgebers. Doch die VDZ-Mitglieder winken ab.

  10. Nach Zoff um VDZ-Spitze: Vorstand des Fachverbands wird Ende Februar neu gewählt

    Der Termin für die Wahl eines neuen Vorstands der Publikumszeitschriften im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) steht. Nach Informationen von MEEDIA ist es der 24. Februar nächsten Jahres. Als sicher gilt, dass Manfred Braun nicht mehr den Vorsitz übernimmt. Damit will der Geschäftsführer der Essener Funke Mediengruppe Interessenkollisionen im Verband vermeiden, da der Funke-Mitgesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner seit November an der Spitze der Lobbyvereinigung der Zeitschriftenbranche steht.