1. Zeitschriften-MA: „ADAC Motorwelt“ nicht mehr dabei, „Prisma“ daher neue Nummer 1, „Spiegel“ größter Verlierer

    Neue Nummer 1 im Reichweiten-Ranking der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma): Nachdem die „ADAC Motorwelt“ ihre Zahlen nicht mehr ermitteln lässt, führt nun das TV-Supplement „Prisma“ die Zeitschriften-Tabelle an – trotz leichter Verluste. Ohnehin dominieren in der ersten MA-Ausgabe des Jahres 2020 die Absteiger. Die meisten Leser verloren hat demnach „Der Spiegel“.

  2. Nielsen-Anzeigenbilanz: Magazine verlieren brutto 2,8%, „Sport Bild“, „TV Digital“ und „Für Sie“ 19% bis 29%

    Die von Nielsen ausgewerteten rund 410 deutschen Publikumszeitschriften haben in den ersten zehn Monaten des Jahres brutto 2,55 Mrd. Euro mit Anzeigen umgesetzt. Damit lagen sie 2,8% unter dem Vorjahr. Unter den 50 Top-Titeln finden sich immerhin aber auch 19 Gewinner, andere Magazine liegen hingegen massiv unter den Vergleichswerten.

  3. AGOF-Top-100 der redaktionellen Medienmarken: Berliner Morgenpost steigert sich um fast 60%

    Der große Gewinner unter den deutschen Medienmarken hieß im September Berliner Morgenpost. Laut AGOF erreichte das Funke-Angebot im Netz im Tages-Durchschnitt 430.000 Nutzer und damit 59,3% mehr als im August. Besonders gut lief es am 18. September dank des Berichts über den Gerichtsentscheid im Bezug auf die Beleidigungen der Politikerin Renate Künast. Weitere September-Aufsteiger: Wunderweib, ran, MeinMMO, netmoms, t3n und Hit Radio FFH.

  4. Nielsen-Anzeigenstatistik: „prisma“, „stern“ und „Bunte“ legen am deutlichsten zu, „BamS“, „Focus“ und „Sport Bild“ größte Verlierer

    Die deutschen Publikumszeitschriften haben in den ersten acht Monaten des Jahres laut Nielsen 3,0% weniger Geld mit Anzeigen umgesetzt als im Vorjahr. Die gute Nachricht: Das Minus lag bis einschließlich März sogar bei über 5%. Ganz vorn findet sich weiterhin die Supplements „prisma“ und „rtv“, die stärksten am Kiosk erhältlichen Titel sind „stern“, „Bunte“ und „Spiegel“.

  5. Anzeigenmarkt: „stern“ laut Nielsen größter Gewinner im 1. Halbjahr, „Sport Bild“, „BamS“ und „Focus“ größte Verlierer

    Die deutschen Publikumszeitschriften haben laut Nielsen im ersten Halbjahr 2019 brutto rund 3,5% weniger Geld mit Anzeigen umgesetzt als im Vorjahreszeitraum – 1,53 Mrd. Euro statt 1,59 Mrd. Unter den 50 umsatzstärksten Titeln verloren 16 sogar mehr als 10%, immerhin sieben gewannen aber auch 10% und mehr hinzu. Ganz vorn bleiben die TV-Supplements „prisma“ und „rtv“, dahinter folgt mit großem Brutto-Zuwachs der „stern“.

  6. B4Sports: Bild-Gruppe startet neues strategisches Investmentprogramm und beteiligt sich an Tokabot

    „Bild“ und „Sport Bild“ wollen sich künftig verstärkt an Start-Ups beteiligen, die „Innovationen an der Schnittstelle von Sport, Technologie und Daten“ entwickeln. Springer hat dafür das Beteiligungsprogramm B4Sports gegründet. Die erste Investition: das israelische Unternehmen Tokabot.

  7. Die Quartalsbilanz der Anzeigenumsätze: BamS, Focus und Sport Bild brechen ein, prisma, stern und Superillu wachsen

    Die deutschen Publikumszeitschriften haben in den ersten drei Monaten des Jahres 5,1% ihrer Brutto-Anzeigenumsätze aus dem Vorjahr verloren. Das zeigt die neueste Auswertung von Nielsen. Besonders radikal nach unten ging es dabei für Titel wie die Bild am Sonntag, den Focus und die Sport Bild. Gegen den Trend zulegen konnten hingegen u.a. das TV-Supplement prisma, der stern und die Superillu.

  8. Mit Niko Kovac, Otto Rehhagel und Aljona Savchenko: Sport Bild Award in Hamburg – die besten Fotos der Preis-Party

    Springer Sport Bild feiert sich und die besten Sportler des Jahres. Zur großen Party kamen rund 700 Gäste aus Medien, Unterhaltung und Sport. Zu den Preisträgern gehörten unter anderem Toni Kroos, Niko Kovac und Angelique Kerber.

  9. Neuer Standort für die Sport Bild: Springer bündelt seine Sportredaktionen in Berlin

    Bis Februar 2019 wird die Redaktion des Springer-Magazins Sport Bild an den Berliner Verlagsstandort ziehen. Damit bündelt der Verlag seine Sportredaktionen an einen Standort und will so die Zusammenarbeit im „Kompetenzcenter Sport“ stärken. Die Verlagsleitung soll aber in Hamburg bleiben, erklärt Axel Springer in einer Pressemitteilung.

  10. Fußballfieber um Ronaldo & Co. im digitalen Paralleluniversum: Springer startet Magazin eSport zum WM-Auftakt

    Dota 2, League of Legends, Counter-Strike, Overwatch oder Fifa: Videospiele wie diese werden in Deutschland immer populärer. Sie spiegeln einen weltweiten Megatrend: professionelle Computerspiel-Wettbewerbe, kurz gesagt: eSport. Zum Auftakt der Fußball-WM bringt Axel Springer dazu ab heute ein eigenes Print-Magazin. Das Medienhaus will so vom Weltmeisterschafts-Hype um Ronaldo & Co. profitieren.