1. Abrechnung einer Deutschlandfunk-Autorin mit dem Zeit-Kritiker: der Sound, aus dem der Totalitarismus kommt

    Ende Januar veröffentlichte MEEDIA einen Beitrag von Thomas Fischer, in dem der frühere Bundesrichter Kritik an den Enthüllungen der Zeit im Fall Dieter Wedel übte. Bis heute kommentieren Leser seinen viel beachteten Artikel, der auch die Medien immer wieder beschäftigt – vor allem, seit bekannt wurde, dass sich Die Zeit aufgrund des Beitrags von ihrem jahrelangen Kolumnisten („Fischer im Recht“) getrennt hat. Am Donnerstag bezeichnete die Medienjournalistin Silke Burmester Fischers Artikel zu Wedel im Deutschlandfunk als „Griff ins Klo“. Der Jurist sieht in ihrer Argumentation eine „Verachtung für Diskurs und eine Totalisierung der Ideologie“, wie er in einem Gastbeitrag für MEEDIA schreibt.

  2. "Magazin mit großem feministischem Wumms": Medienkritikerin Silke Burmester übernimmt Springers Dame

    Von der taz zu Springer – allerdings mit Pause dazwischen. Silke Burmester übernimmt die Redaktionsleitung der Dame. Die 52-Jährige schrieb viele Jahre (bis Sommer 2016) die Medienkolumne der taz und ging dabei oft nicht gerade zimperlich mit ihrem neuen Arbeitgeber um. Doch die Chance, solch ein “extrem schönes, anspruchsvolles Magazin mit großem feministischem Wumms” zu machen, wollte sie sich offenbar nicht nehmen lassen.

  3. Ehemalige taz-„Kriegsreporterin“ Silke Burmester erhält Bert Donnepp Preis für Medienpublizistik

    Silke Burmester wird mit dem Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik 2016 geehrt. Sie erhält den Preis für ihre Mitte vergangenes Jahr eingestellte Rubrik „Kriegsreporterin“, in der sie für die taz von der „Medienfront“ berichtete.  Eine „Besondere Ehrung“ wird von den Freunden des Adolf Grimme Preises an den Autor, Regisseur, Produzenten und Moderator Gero von Boehm für sein Gesamtwerk vergeben.

  4. „Wir sind eine Branche der Schisser und Anpasser“: Silke Burmester beendet ihre taz-Medienkolumne

    Nach sieben Jahren ist Schluss: „Die Kriegsreporterin“ Silke Burmester hängt den Stahlhelm an den Nagel und hört mit ihrer Medien-Kolumne in der taz auf. Bereits vor Wochen verkündete sie, eine Pause einlegen zu wollen, um an einem neuen Print-Projekt zu tüfteln. Jetzt wendet sie sich für eine Abschieds-Kolumne noch ein letztes Mal an die „taz-Medienredaktion!“.

  5. Was Spiegel-Mann Cordt Schnibben alternden Journalisten-Kollegen wirklich rät

    Eine Vorabmeldung des Medium Magazins über einen Text von Cordt Schnibben sorgte für ein kleines Missverständnis. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow kümmert sich in seiner Freizeit um Verschwörungstheoretiker auf seiner Facebookseite. Ibrahim Evsan fährt mit Google spazieren und bei Springer ballern sie durch die Decke. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  6. „Freie Journalisten sind Menschen“: Freischreiber inserieren Fake-Anzeigen im Tagesspiegel

    „Löse Journalistenbüro auf“, hieß es Anfang der Woche in einer Kleinanzeige im Tagesspiegel. In einer anderen bot ein „arbeitsloser Journalist“ seine Dienste an. Was angesichts der Entlassungen aller freien Tagesspiegel-Autoren wie unfreiwillige Satire wirkt, ist in Wahrheit eine Protest-Aktion der freien Journalistin Silke Burmester und dem Berufsverband „Freischreiber“.