1. „Echte Frauen haben keinen Bart“: Die peinliche Anti-Wurst-Werbung der FPÖ-Jugend

    Prominente wie Grand-Prix-Gewinnerin Conchita Wurst kämpfen für die Akzeptanz ihrer Sexualitäten in der Gesellschaft. Ihr Erfolg stößt bei konservativen bis rechtspopulistischen Gruppierungen offenbar auf Unbehagen. Die RFJ, die Jugend der österreichischen Partei FPÖ, zeigt nun mit einem Flyer, was sie vom Genderkampf hält – und provozierte damit prompt einen Shitstorm.

  2. Größe Triple Zero: Abercrombie & Fitch kassiert XL-Shitstorm

    Die Modemarke Abercrombie & Fitch sieht sich – mal wieder – heftiger internationaler Kritik ausgesetzt. Die Amerikaner bringen die Größe Triple Zero auf den Markt, was der Konfektionsgröße von 6-8-jährigen Kindern entspricht. Ein entsprechender XL-Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten.

  3. Wie die Augsburger Allgemeine einen WM-Shitstorm parierte

    Shitstorms sind im Social Web schnell entfacht. Beim Spiel Niederlande gegen Mexiko am Sonntag twitterte die Augsburger Allgemeine das Foto eines übergewichtigen Einlaufjungen mit dem Kommentar: „Falls jemand einen Ball vermisst.“ Der Witz auf Kosten des dicken Kindes war der Startschuss zum Shitstorm. In einem Blog-Artikel fing die Zeitung den Social-Media-Lapsus dann aber besonnen und effektiv auf. 

  4. Mexiko-Häme nach WM Aus – KLM im „Adios Amigos“-Shitstorm

    Da dürfte ein Social Media Manager in erhebliche Erklärungsnot kommen: „Adios Amigos“, postete der offizielle Twitter-Account von KLM kurz nach dem Abpfiff des packenden WM-Achtefinales mit dem Zusatz des Hashtags #NEDMEX und einer wenig vorteilhaften Mexiko-Symbolisierung in Form eines Sombreros und Schnauzbartes. Twitter tobte.

  5. WM-Shitstorm: Twitter-Nutzer strafen falschen Marcelo ab

    Trotz des Sieges gegen Kroatien dürfte sich Brasilienkicker Marcelo den Start in die Weltmeisterschaft anders vorgestellt haben: Nach seinem Eigentor entbrannte bei den Fans die Wut. Ihren Frust ließen sie unter anderem via Twitter aus. Dort attackierten sie aber nicht den Seleção-Verteidiger, sondern ein gleichnamiges Model.

  6. Blutiges Rinderherz: Adidas versteht Aufregung um Kampagne nicht

    Seit dem gestrigen Nachmittag kämpft Adidas mit einem Shitstorm. Auslöser der massiven Netz-Kritik ist eine Bilder-Serie mit Star-Kickern wie Arjen Robben oder Lukas Podolski, die ein blutiges Rinderherz von sich weghalten. Jetzt äußert sich der Sportartikel-Hersteller und zeigt wenig Verständnis für die Aufregung.

  7. Blutige Rinderherzen von Adidas: der provozierte Shitstorm

    Der Shitstorm, den ich rief: Mit dieser Kampagne bettelt Adidas förmlich um die maximale negative Aufmerksamkeit – und bekommt sie auch. Kurz vor dem Start der WM zeigt der Sportartikelhersteller Star-Fußballer, wie Lukas Podolski und Arjen Robben, die ein blutiges Rinderherz von sich weghalten. Die Reaktionen im Social-Web schwanken überwiegend zwischen Ekel, Wut und Empörung.

  8. „Scheich-Idee“: Volksbanken fallen mit Anti-Deutsche-Bank-Werbung auf die Nase

    So sieht wohl ein Shitstorm in vornehmen Bankenkreisen aus: Der Genossenschaftliche Branchenverband BVR der Volks- und Raiffeisenbanken wollte wohl mal so richtig lustig sein und zum Einstieg des Scheichs aus Katar der Deutschen Bank mal frech einen mitgeben. Also schalteten die Genossenschaftsbanken am vergangenen Mittwoch eine 30.000-Euro-Anzeige in der FAZ. Kernelement ist das arg missratene Wortspiel „Scheich-Idee“. Nun berichtet das Handelsblatt von massiver Kritik aus Politik und Banker-Führungsetagen.

  9. Fan-Shitstorm: DFB „neutralisiert“ vor Länderspiel das St.Pauli-Stadion

    Vor dem Spiel der Nationalelf gegen Polen hat sich der DFB das St.Pauli-Stadion am Millerntor vorgenommen und es für das Training „neutralisiert“, also alle werbenden oder politischen Äußerungen unkenntlich gemacht. Damit handelt sich der DFB Ärger mit den Fans ein. Denn auch der St.-Pauli-Slogan „Kein Fußball den Faschisten“ ist abgeklebt worden.

  10. Peinliche Marketing-Panne: P&G wirbt mit Hitler-Code 88 für „Ariel“

    Das ging mal richtig nach hinten los: Der Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble bewirbt sein Waschmittel Ariel mit „neuer Konzentration“ im Verpackungsdesign des deutschen National-Elf-Trikots. Die Aktionspackung reiche für 83 + 5, also für 88 Wäschen. Hinter der Zahl verbirgt sich ein Code für den Hitler-Gruß.