1. „Warum lasst Ihr Kinder verhungern?“ #FragNestlé wird zum PR-Desaster

    Die Stimmung in der PR-Abteilung von Nestlé dürfte mies sein – denn die Twitter-Kampagne mit dem Hashtag #FragNestlé ging komplett nach hinten los. Eigentlich wollte der Konzern „den Dialog suchen“ und seinen Verbrauchern Rede und Antwort stehen. Doch dann wurden sie von Vorwürfen überrollt: Warum hasst Ihr Regenwälder? Warum liebt Ihr Kinderarbeit?

  2. #lidlboykott wegen angeblicher Nazi-Mitarbeiterin: Discounter im Shitstorm

    Seit Donnerstagnachmittag steht der Lebensmitteldiscounter in einem heftigen Shitstorm. Unter dem Hashtag #lidlboykott rufen Twitter-Nutzer auf, den Supermarkt zu meiden. Grund sind rassistische Äußerungen einer angeblichen Lidl-Mitarbeitern bei Twitter und Facebook. Unklar ist, ob es sich vielleicht um einen Fake handelt.

  3. TV Movie entschuldigt sich bei Roger Willemsen für geschmackloses Krebs-Clickbaiting

    Im Social Media Team von Bauers TV-Zeitschrift TV Movie haben sie derzeit wohl alle Hände voll zu tun. Die TV-Zeitschrift löste mit einem geschmacklosen Klickfänger-Posting zur Krebserkrankung des Moderators und Publizisten Roger Willemsen bei Facebook einen Shitstorm aus. Jetzt entschuldigen sich Zeitschrift und Verlag nochmals und kündigen Konsequenzen an.

  4. „Ich kann dich nicht wählen, weil ich meine Tage habe“: Blutiger Shitstorm für Donald Trump

    Vergangene Woche fand in den USA die erste TV-Debatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten statt. Dabei stritt sich Donald Trump mit Moderatorin Megyn Kelly, die ihn mit seinen frauenfeindlichen Kommentaren konfrontierte. Im Anschluss sagte Trump, Kelly habe wohl Menstruationsprobleme gehabt. Die Antwort etlicher Twitter-Nutzerinnen: ein gewaltiger und blutiger Shit- oder vielmehr Periodenstorm.

  5. Nach der Tötung von Löwe Cecil: kollektive Promi-Wut im Netz

    Anfang Juli hatte der 55-jährige Zahnarzt Walter Palmer illegal den berühmtesten Löwen Afrikas getötet – und musste sich dafür nicht nur der Kritik von Tierschützern stellen, sondern löste mit seiner Tat auch Entrüstungsstürme in den Sozialen Netzwerken aus. Palmers Tat war außerdem Anstoß für eine generelle Debatte über die Großwildjagd, in die sich mittlerweile auch zahlreiche Promis einbringen.

  6. Medienwissenschaftler Pörksen kontert Nuhr-Kritik: „Wir müssen lernen, den Shitstorm zu lesen“

    Von wegen digitales Mittelalter: Seit dem vergangenen Freitag diskutiert das Web über die Shitstorm-Abrechnung von Dieter Nuhr. In der FAZ hatte der Kabarettist geschrieben, dass die Web-Wut „die Hexenverbrennung des 21. Jahrhunderts“ sei. Dieser Kritik widerspricht Bernhard Pörksen. Der Medienwissenschaftler erklärt, dass sich in den kollektiven Empörungsstürmen „große gesellschaftliche Fragen zeigen“.

  7. Dieter Nuhr in der FAZ: “Der Shitstorm ist die Hexenverbrennung des 21. Jahrhunderts”

    Der Kabarettist Dieter Nuhr hat in der FAZ in einem langen Essay ein Plädoyer gegen die von ihm diagnostizierte Shitstorm-Kultur im Internet veröffentlicht. Nuhr war selbst mehrfach Ziel von Shitstorms. In der FAZ schreibt er.: “Die Orte, an denen die Scheiterhaufen lodern, heißen Facebook und Twitter.”

  8. PR-Desaster für Team Merkel: von Guardian bis Titanic – die Reaktionen auf #MerkelStreichelt

    Mit ihrer Reaktion auf die Geschichte eines Flüchtlingsmädchens hat sich Angela Merkel ein Eigentor geschossen. In den Sozialen Netzwerken wird unter dem Hashtag #merkelstreichelt hitzig diskutiert und im Laufe des heutigen Donnerstags zeichnete sich immer deutlicher ab: #Merkelstreichelt wird für die Bundeskanzlerin zu einem handfesten PR-Desaster.

  9. Abschieben, aber trotzdem einmal streicheln: Merkels harte Reaktion auf ein Flüchtlingsmädchen

    Harte Kritik an der Bundeskanzlerin: An einer Rostocker Schule hatte sie einem Mädchen aus dem Libanon erklärt, dass nicht alle Flüchtlinge in Deutschland bleiben können. Als die Schülerin daraufhin anfing zu weinen, reagierte Angela Merkel mit den Worten: „Das hast du doch prima gemacht“ und streichelt ihr über die Wange. Bei Twitter ist die Empörung groß, etliche Nutzer werfen der Kanzlerin Gefühlskälte vor.

  10. „Rückständiges Frauenbild“: Bravo entschuldigt sich für Flirt-Tipps

    Die Bravo im Shitstorm: Nachdem das Jugendmagazin „100 Tipps für eine Hammer-Ausstrahlung“ veröffentlichte, hagelte es Kritik. Mädchen würden durch den Flirt-Ratgeber auf ihr Aussehen reduziert und gleichzeitig unterschwellig aufgefordert, sich den Jungs unterzuordnen. Jetzt hat sich die Bravo für die „unglücklichen“ Tipps entschuldigt.