1. „Backwaren first, Bedenken second“: Christian Lindner spricht über Fremdenangst beim Bäcker und erntet (mal wieder) Kritik und Spott im Netz

    Christian Lindner sprach am Samstag in einer Rede beim Bundesparteitag der FDP über Fremdenangst. Darin sagt er, niemand solle sich in der Schlange beim Bäcker vor Menschen fürchten müssen, die in gebrochenem Deutsch sprechen. Für diesen Vergleich wird Lindner vor allem in den sozialen Netzwerken scharf kritisiert – und erntet außerdem eine gehörige Portion Spott.

  2. „Sexistische Kackscheiße“: Mit Bügeleisen-Werbung zum Muttertag kassiert Lidl einen Shitstorm

    Am Sonntag ist Muttertag: Lidl nimmt dies zum Anlass, ausgewählte Produkte explizit in einem Prospekt zu bewerben. Unter der Überschrift „Zeit, danke zu sagen“ präsentiert der Discounter Geschenkideen für Mütter: Bügeleisen, Nähmaschine, Kochbox. Für diese stereotypische Werbung hagelt es in den sozialen Netzwerken Kritik.

  3. "Darf man heute noch Neger sagen?": MDR Sachsen setzt Radiosendung über politische Korrektheit nach Kritik ab

    Nach massiver Kritik an einer Programmankündigung hat der MDR Sachsen die für Dienstag geplante Ausstrahlung einer Radiodiskussion mit u.a. Frauke Petry abgesagt. Zuvor hatte die Redaktion mit der Frage „Darf man heute noch ‚Neger‘ sagen?“ auf Twitter auf die Sendung hingewiesen und damit in sozialen Netzwerken heftige Proteste ausgelöst.

  4. #krebsistscheisse: Wie ein Shitstorm gegen einen Journalisten zu einer Spendenflut für die Krebshilfe führte

    Wie man einen Shitstorm auch ins Positive wenden kann, haben Nutzer der Online-Bilder-Plattform pr0gramm gezeigt: Nachdem der US-amerikanische Journalist Brian Krebs einen zweifelhaften Artikel über die Betreiber der Plattform veröffentlicht hat, ließen die Nutzer der Webseite ihrem Frust freien Lauf – und fingen damit an, mit dem Hashtag #krebsistscheisse Geld an die Deutsche Krebshilfe zu spenden.

  5. "Coolest Monkey in the Jungle": Rassismus-Vorwürfe gegen H&M wegen Kinderbild mit schwarzem Jungen

    Aufregung um ein Werbefoto von H&M: Der schwedischen Modekette wird Rassismus vorgeworfen, da sie auf einem Werbefoto einen schwarzen Jungen zeigt, der einen Pullover mit der Aufschrift „Coolest Monkey in the Jungle“ trägt. H&M hat sich mittlerweile entschuldigt, doch in den sozialen Netzwerken wird zum Boykott der Marke aufgerufen.

  6. Sitze mit Stickereien in Wehrmachts-Symbolik: Shitstorm gegen neue Panzerwagen von Sachsens Polizei

    Der neue Panzerwagen der Polizei Sachsen sorgt in den sozialen Netzwerken für hitzige Diskussionen. Denn der Schriftzug in Altdeutsch auf den Sitzen des Fahrzeuges („Spezialeinsatzkommando Sachsen“) inklusive Lorbeerkranz-Emblem erinnert viele Internet-Nutzer an Wehrmachts-Symbolik aus der Nazi-Zeit. Das Innenministerium hat bereits auf die Vorwürfe reagiert – und dafür erneut Kritik geerntet.

  7. "Fett-Zucker-Pampe": Ferrero ändert die Rezeptur von Nutella und kassiert Shitstorm

    Aufregung bei Nutella-Fans: Ferrero hat die Rezeptur der beliebten Nuss-Nougat-Creme verändert. Der Anteil an Magermilchpulver wurde erhöht, der Kakaoanteil dadurch verringert, was dem Brotaufstrich eine insgesamt hellere Farbe verleiht. In den sozialen Netzwerken löste die Änderung einen Shitstorm aus: Etliche Nutzer kündigten an, das Produkt nicht mehr kaufen zu wollen und unterstellten Ferrero Profitgier.

  8. "Krass, ist der riesig”: Samsung tappt mit IFA-Spot in Sexismus-Falle

    In einem kleinen 32-Sekunden-Clip stellt Samsung seinen QLED Gaming Monitor vor. Der Versuch, das schnöde IFA-Thema etwas flotter und frecher zu präsentieren, ging dabei allerdings gehörig schief. Vorgeführt wird der “weltweit größte Ultra Wide-Monitor” von einer Moderatorin, die offenbar dazu verdonnert worden war, sich dumm und hilflos zu geben. Das Social-Web ist empört. Tenor: “Hallo Samsung, das ist sexistisch”.

  9. Nach Rassismus-Vorwürfen wegen Ösi-Kampagne: Die "dicke Eier"-Rechtfertigung vom “kleinen Saftladen” True Fruits

    Die Bonner Smoothie-Produzenten True Truits werben diese Tage in Österreich mit Flaschen in schwarz, rot, gold oder auch mit einer Flüchtlingsanspielung. Das oberste Kampagnen-Ziel lautet dabei offenbar: maximale Aufmerksamkeit durch Polit-Provokation. Das gelingt. Allerdings gibt es dann doch so viel Ärger, dass sich die Saftpresser nun gezwungen sehen, sich vom Rassismus-Vorwurf zu distanzieren.

  10. „25 Prozent sagen: Packt die Brüste ein“: Unilever-Marke Dove wegen Plakatkampagne im Shitstorm

    In Großbritannien hat eine Kampagne von „Baby Dove“ Eltern verärgert. Die stellt Frage, ob man Stillen in der Öffentlichkeit ablehnt oder nicht. In den Mütter-Communities hagelt es Kritik, weil die Kosmetik-Marke eine Marketing-Aktion zu einem Thema macht, das in England gesetzlich geregelt ist – öffentliches Stillen ist ausdrücklich erlaubt. Der Konzern verunsichere weniger selbstbewusste Mütter.