1. Erdogans Anwalt zum Fall Böhmermann: „Es wird eine Strafe sein, die erforderlich ist, um ihn auf den rechten Weg zurückzuführen.“

    Im ZDF „heute journal“ interviewte Claus Kleber den Anwalt, der den türkischen Staatspräsidenten Erdogan gegen Jan Böhmermann vertritt. Der Münchner Anwalt Hubertus von Sprenger sagte: „Der Präsident verspricht sich die Bestrafung des Betroffenen.“

  2. Fake-Böhmermann-Interview: Kai Diekmann narrt das Web mit unlustiger Möchtegern-Satire

    Riesenaufregung im Social Web am Mittwochmorgen. Bild-Herausgeber Kai Diekmann verkündete via Twitter und Facebook, das erste Exklusiv-Interview mit Jan Böhmermann zur Erdogan-Affäre zu haben und er stellte den gesamten Text auf Facebook. Zahlreiche Medien berichteten schnell, denn das Interview schien pures Dynamit. Aber alles war nur ein Fake, wie Diekmann später via Twitter auflöste.

  3. „Schneiden Sie Herrn Böhmermann die Eier ab“: Boris Palmer schreibt satirischen Brief an Erdogan

    Da sich nun fast jedermann zur Böhmermann-Affäre geäußert hat, brauchte es wohl kreative Mittel, um noch wahrgenommen zu werden, dachte sich offenbar Boris Palmer (Grüne). Tübingens Oberbürgermeister richtete sich in einem satirisch gemeinten offenen Brief bei Facebook direkt an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und forderte unter anderem die Entmannung des ZDF-Moderators.

  4. „Finger weg von Böhmermann, Frau Merkel“: Die Titelseiten zur Schmähgedichts-Debatte

    Mega-Thema Böhmermann: Seit dem 1. April steigert sich die Debatte um den ZDF-Moderator und sein Schmähgedicht. Mittlerweile hat er die Titelseite vieler Tageszeitungen erreicht. So titelt die Mopo „Finger weg von Böhmermann, Frau Merkel“. Die Welt fordert in ihrer Aufmacherstory: „Freiheit der Kunst nicht verhandelbar“.

  5. Fall Böhmermann: Deutsche Politiker sehen Chance für Rechtsstaat

    Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Ansgar Heveling, sieht die Kontroverse um den Satiriker Jan Böhmermann als Chance für die Außendarstellung der Bundesrepublik. Auch Grünen-Chef Cem Özdemir sieht eine „Chance, jetzt Haltung zu beweisen“.

  6. Die Böhmermann-Erdogan-Affäre: Meinungsfreiheit nur zum Nulltarif

    Die Affäre rund um das Schmähgedicht Jan Böhmermanns über den türkischen Präsidenten Erdogan hat mittlerweile angsteinflößende Ausmaße angenommen. Wer bislang dachte, das Grundrecht auf Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit sei in Deutschland nicht verhandelbar, muss ins Zweifeln kommen.

  7. Böhmermann-Satire-Streit bei „Anne Will“: „Kanzlerin hat Grundrechte auf dem Silbertablett serviert“

    Bei der „Anne Will“-Sendung zum Thema Satire-Streit um Jan Böhmermann und den türkischen Präsidenten Erdogan war vor allem prägnant, was fehlte: Jan Böhmermann nämlich. Gerne hätte man gehört, was der ZDF-Komiker zu seiner Sache zu sagen hat. So aber debattierte eine B-Besetzung unter fachkundiger Leitung von Anne Will.

  8. Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des „Schmähgedichts“ gegen Jan Böhmermann

    Nach Information des Spiegel hat die Staatsanwaltschaft Mainz Ermittlungen gegen den ZDF-Moderator Jan Böhmermann eingeleitet. Grund ist Böhmermanns vom ZDF gelöschtes Schmähgedicht auf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Ermittlungen laufen wegen Verdachts der Beleidigung von Organen oder Vertretern ausländischer Staaten. Darauf stehen im Fall einer Verurteilung bis zu drei Jahren Haft.

  9. Schmähkritik an Erdogan: Jan Böhmermann drohen juristische Konsequenzen

    Mit seinem Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan während seiner Late-Night-Show „Neo Magazin Royale“ hat sich Jan Böhmermann höchstwahrscheinlich strafbar gemacht. Zu diesem Schluss kommt das Auswärtige Amt (AA) in einer internen juristischen Prüfung. Dem Satiriker könnte sogar eine Gefängnisstrafe drohen.