1. Böhmermann ging „entschieden zu weit“: ZDF-Programm-Chef rechtfertig Löschung des Schmähgedichtes

    Seit 2012 ist Norbert Himmler für das Gesamt-Programm des ZDF verantwortlich. Für Einige ist er aber vor allem der Mann, der das Schmähgedicht von Jan Böhmermann aus der Mediathek löschen ließ. Einen Tag vor dem Start der neuen „Neo Magazin Royale“-Staffel erklärt der TV-Macher im Interview mit der FAZ noch einmal ausführlich, warum er Böhmermann zensierte, dass es mit einer Vertragsverlängerung mit dem Moderator „sehr gut“ aussieht und warum Netflix & Co. von den ZDF-Abrufzahlen „nur träumen“ könnten.

  2. „Wie ein Zootier angeguckt“ – Jan Böhmermann spricht über die Zeit nach der Schmähgedicht-Affäre

    Wie nähert man sich am besten der Person Jan Böhmermann? Man lässt ihn offenbar einfach reden – möglichst lange und möglichst ununterbrochen. Wie so etwas funktionieren kann, zeigt der Rap-Journalist und YouTube-Interviewer Rooz. Er fuhr fast eine Stunde und 20 Minuten mit dem Moderator durch Köln. Und siehe da: Böhmermann sprach über Vera-Fake, seine Prägung als Polizistensohn und warum ihn die Merkel-Reaktion auf das Schmähgedicht so bedrückte.

  3. Erdogan-Anwalt: Strafanzeige und Beleidigungsklage gegen Jan Böhmermann bleiben bestehen

    Verwirrung im juristischen Streitfall um das „Schmähgedicht“ von ZDFneo-Moderator Jan Böhmermann: Nachdem der türkische Staatschef Erdogan am Freitag überraschend angekündigt hatte, alle Klagen wegen Präsidentenbeleidigung fallen zu lassen, schränkte sein deutscher Medienanwalt heute ein: Dies gelte nur für Verfahren in der Türkei – die in Deutschland eingereichten Klagen bzw. Strafanzeigen blieben vorerst weiter bestehen.

  4. Gute Nachricht für Jan Böhmermann: Erdogan will Beleidigungsklagen zurückziehen

    Rolle rückwärts: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat überraschend angekündigt, auf zahlreiche Klagen wegen Beleidigung zu verzichten. Wie der Staatschef am Freitag in Ankara mitteilte, geschehe dies als „Zeichen des guten Willens“ und betreffe die von Erdogan gegen hunderte von Menschen gestellten Strafanzeigen wegen Präsidentenbeleidigung. Eine gute Nachricht auch für Jan Böhmermann.

  5. Schmähgedicht: Über 1400 Anzeigen gegen Jan Böhmermann und Verantwortliche des ZDF

    Wegen Jan Böhmermanns Schmähgedicht gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan liegen der Mainzer Staatsanwaltschaft mittlerweile deutlich mehr als 1000 Strafanzeigen vor. Es seien zwischen 1400 und 1500 Anzeigen, überwiegend von Privatpersonen, sagte Oberstaatsanwalt Gerd Deutschler am Montag und bestätigte damit einen Bericht der Berliner Zeitung.

  6. „Mädchen schlagen“ erlaubt, „Schweinefurz“ nicht: Landgericht legt Begründung für Teilverbot von Böhmermanns Schmähgedicht vor

    Einen Monat nach Erlass der einstweiligen Verfügung gegen Jan Böhmermann, die ihm die Weiterverbreitung weiter Teile seines Schmähgedichts über den türkischen Staatspräsidenten Erdogan untersagt, haben die Richter nun die schriftliche Begründung für ihre Entscheidung vorgelegt. „Zweifelsohne“ sei das Gedicht von Böhmermann Satire, heißt es darin. Allerdings seien die meisten Äußerungen ebenfalls ohne Zweifel „schmähend und ehrverletzend“.

  7. Beschwerde beim OLG eingereicht: Erdogan-Anwalt Höcker geht weiter gegen Springer-Chef Döpfner vor

    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan geht weiter gegen Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner vor. Wie sein Anwalt Ralf Höcker gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mitgeteilt hat, habe er Beschwerde beim Oberlandesgericht in Köln eingereicht. Die Vorinstanz hatte eine einstweilige Verfügung gegen Mathias Döpfner abgewiesen. Der Springer-CEO hatte sich das Schmähgedicht von Jan Böhmermann zu eigen gemacht.

  8. Fall Böhmermann: Bundesrichter Fischer hält Teile des Schmähgedichts für „vermutlich strafbar“

    Der Bundesrichter Thomas Fischer hält einen Teil der „Schmähkritik“ des Satirikers Jan Böhmermann für „vermutlich strafbar“. Der ZDF-Moderator Böhmermann hatte im März in einem Beitrag seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit Formulierungen, die unter die Gürtellinie zielen, angegriffen.

  9. „Schwere handwerkliche Fehler“: Böhmermann akzeptiert einstweilige Verfügung nicht

    Der Satiriker und ZDF-Moderator Jan Böhmermann will die einstweilige Verfügung gegen sein Gedicht „Schmähkritik“ über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht hinnehmen. Dem Hamburger Landgericht seien bei seiner Entscheidung schwere handwerkliche Fehler unterlaufen, sagte Böhmermanns Anwalt Christian Schertz am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

  10. Trotz Gerichtsentscheid: Bild lässt komplettes Schmähgedicht-Video weiterhin online

    Das Landgericht Hamburg hat eine einstweilige Verfügung gegen Teile des von Jan Böhmermann verfassten Schmähgedichts über den türkischen Staatspräsidenten Erdogan erlassen. Das Verbot einiger Passagen macht das Gedicht im Gesamten nahezu unbrauchbar. Mit dem Gerichtsentscheid sind die beanstandeten Passagen aber nicht aus der Welt – Bild will das komplette Video nicht von der Webseite nehmen.