1. Wegweisendes Urteil zum Influencer Marketing? Drogerie-Kette Rossmann muss Schleichwerbung unterlassen

    Sogenannte Influencer sind die Stars der sozialen Netzwerke und verdienen ihr Geld mit Produktwerbung. Doch bislang sind die Grenzen zwischen Marketing und Schleichwerbung dabei oft fließend. Das könnte sich ändern: Das Oberlandesgericht Celle verurteilte jetzt die Drogeriekette Rossmann wegen Schleichwerbung durch einen Influencer. Ein Urteil mit womöglich weitreichenden Folgen für die Branche.

  2. „#Werbung“ statt „#sponsored by“: Wie Social Media-Star Caro Daur ihre Produktwerbung kennzeichnen sollte

    Sie sind Stars auf Instagram oder Twitter und machen mit Produktwerbung kräftig Kasse: Social Media Infuencer. Doch bei der Kennzeichnung sind sie häufig nachlässig und unerfahren. Jetzt hat Siegfried Schneider, Chef der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, eine Diskussion angestoßen, wie Stars auf den Social Media-Kanälen ihre Werbung genau kenntlich machen sollten. Denn in der Medienbranche fehlt bislang eine einheitliche Regelung.

  3. Schleichwerbung bei YouTube und Instagram: Erste Abmahnwelle bedroht Influencer

    Sie sind die Stars im Social Web und zum Teil absolute Großverdiener: die „Influencer“ in den sozialen Netzwerken, junge Menschen, die hunderttausende Follower bei Instagram oder YouTube haben und ihr Geld mit Produktwerbung verdienen. Doch oftmals ist nicht klar: Wo hört Marketing auf und wo fängt Schleichwerbung an? Jetzt kämpften die jungen Social-Media-Profis mit einer ersten ernsthaften Abmahn-Welle.

  4. „Königin Letizia – Heimliche Tochter aufgetaucht“: Presserat rügt Bauers Neue Post, Bravo Sport und Bild Online

    In der vergangenen Woche erhielten die Yellow-Verlage Burda, Funke und Bauer den Negativ-Preis „Die verschlossene Auster“ vom Netzwerk Recherche. Jetzt kassiert Bauers Neue Post zudem noch eine Rüge vom Presserat wegen zwei Stories über Joachim Gauck und der spanischen Königin Letizia, die „ ausschließlich durch Spekulationen hergeleitet“ gewesen sein sollen. Weitere Rügen gab es für Bravo Sport und Bild Online.

  5. Medienanstalt verdonnert YouTuber „Flying Uwe“ zu 10.500 Euro Bußgeld wegen Schleichwerbung

    Die Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein (MA HSH) macht ernst und verdonnert den Fitness-YouTuber „Flying Uwe“ zu einem Bußgeld von 10.500 Euro, weil er drei Videos nicht als „Dauerwerbesendung“ gekennzeichnet habe. Die MA HSH hat mehrere YouTuber angeschrieben und auf die Werbe- und Sponsoringbestimmungen für YouTube aufmerksam gemacht. „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“, heißt es dazu von der Medienanstalt.

  6. „Schleiching Uwe“ – Medienanstalt Hamburg droht YouTuber mit bis zu 500.000 Euro Strafe

    Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) hat eine Offensive gegen Schleichwerbung bei YouTube-Kanälen gestartet. Gegen den bekannten Fitness-YouTuber „Flying Uwe“ wurde sogar ein medienrechtliches Verfahren wegen Verstoß gegen den Rundfunkstaatsvertrag eingeleitet. Dabei droht ein Bußgeld von maximal 500.000 Euro. „Flying Uwe“ zeigt sich auf YouTube überrascht und macht sich über die Medienanstalt lustig.

  7. Schleichwerbe-Debatte: Nicht nur Brigitte.de, auch Bauers Wunderweib jubelt über BHs bei Aldi

    Im Web liefert sich Bauers Wunderweib mit G+Js Brigitte ein Duell um die Marktführerschaft. Dabei setzen die beiden Portale ganz ähnliche Tricks ein, um den Traffic zu steigern. Brigitte.de muss sich gerade dafür rechtfertigen, dass man werblich anmutende Artikel über Produkt-Angebote von Aldi, Tchibo & Co. veröffentlicht, die sich an der Grenze zur Schleichwerbung bewegen, aus SEO-Sicht aber bestens funktionieren. Bauers Wunderweib bedient sich derselben Masche.

  8. Der geduldete Skandal: Spiegel Online-Enthüllungen über Pharma-Schleichwerbung in Frauenzeitschriften

    Spiegel Online legt detaillierte Ergebnisse einer Untersuchung vor, bei der die Berichterstattung von Frauenzeitschriften über Pharmaprodukte unter die Lupe genommen wurde. Fazit: Viele Frauenzeitschriften aus deutschen Verlagen überschreiten regelmäßig die Grenze zur Schleichwerbung. Kenner der Branche dürfte das nicht überraschen.

  9. Höchstes Gericht in Österreich: „Durchschnittliche Leser gehen davon aus, dass Medienbeiträge nicht neutral sind“

    Der Oberste Gerichtshof (OGH) in Österreich hat ein bemerkenswertes Urteil zur Kennzeichnungspflicht von Gefälligkeitsartikeln gesprochen. Demnach sind Artikel, die als Gegenleistung für Anzeigen erscheinen, nicht kennzeichnungspflichtig. Der „durchschnittliche Leser“ gehe nicht davon aus, dass Medien neutral sind, so die Richter in Wien.

  10. Schleichwerbung: Agenturgründerin befragt eigene Mitarbeiter im ARD „Morgenmagazin“

    Das ARD „Morgenmagazin“ brachte eine Reihe von Sommerinterview mit „ganz normalen Bürgern“. Dabei wurden u.a. auch Mitarbeiter einer Berliner Agentur von einer Reporterin des RBB befragt. Wie Übermedien.de berichtet, handelte es sich bei der Reporterin um eine Mit-Gründerin und Gesellschafterin der Agentur. Zuschauer erfuhren nichts von dem Interessenskonflikt.