1. Cathy Hummels setzt sich vor OLG München durch

    Hat Cathy Hummels auf ihrem Instagram-Profil Schleichwerbung gemacht? Mit dieser Frage hat sich nun das Oberlandesgericht München befasst. Für Hummels ist es ein Kampf für „die neue Welt“ – und die Verhandlung „eine Achterbahnfahrt“

  2. Medien-Woche: Politiker raus aus Talkshows – ist das eine sinnvolle Forderung?

    In der aktuellen Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen Stefan Winterbauer(MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über zwei neue Buch-Veröffentlichungen, die sich kritisch mit Politik-Talkshows im TV auseinandersetzen. Außerdem geht es um die Relotius-Aufarbeitung beim „Spiegel“ und Schleichwerbung bei „Late Night Berlin“.

  3. Schleichwerbung mit Wasser: Klaas Heufer-Umlauf und Will Smith legen ProSieben rein

    Es war ein gelungener Auftritt bei „Late Night Berlin“ aber einer mit Folgen: Für seine ProSieben-Show traf Moderator Klaas Heufer-Umlauf Weltstar Will Smith im Mai in einem Berliner Kiosk. Die Szene rief die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) auf den Plan. Im Hintergrund der Szene waren Flaschen der Marke Just Water erkennbar, die von Will Smiths Sohn gegründet wurde und die zu Smiths Just goods Inc. gehört. Schleichwerbung!

  4. Schleichwerbung? Julia Klöckners Jubelvideo für Nestlé wird zum Fall für die Medienaufsicht

    Das knapp einminütige Video, in dem Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) den Lebensmittelkonzern Nestlé für seine Bemühung zur Zucker-Reduzierung lobt, wird nun von der Medienaufsicht untersucht. Die Medienaufsicht Berlin-Brandenburg will sich des Falls annehmen und zunächst das Gespräch mit dem Ministerium suchen. Das Video hatte massive Kritik ausgelöst.

  5. Instagram-Influencerin Cathy Hummels: Landgericht München weist Schleichwerbungsklage ab

    Cathy Hummels hat einen Schleichwerbungsprozess vor dem Landgericht München siegreich überstanden. Die zuständige Kammer wies die Zivilklage des für Abmahnungen bekannten Verbands Sozialer Wettbewerb (VSW) am Montag ab. Informierte Leser wüssten, dass Hummels mit ihrem Instagram-Profil kommerzielle Interessen verfolge, so die Vorsitzende Richterin. Daher handele es sich nicht um unlautere Werbung.

  6. Wirbel um geschenktes FIFA 19-Spiel: Adidas und EA Sports fordern VfB-Spieler Borna Sosa zu Instagram-Schleichwerbung auf

    Instagram und Schleichwerbung sind ein vielfach diskutiertes Thema. Laut geltenden Richtlinien müssen Postings, die Produkte enthalten als „Werbung“ klar gekennzeichnet werden. Aktuell macht ein Fall die Runde, in dem Adidas und EA Sports den VfB-Fußballer Borna Sosa offenbar mit einem Brief unverhohlen dazu aufforderten, ungekennzeichnete Schleichwerbung auf Instagram zu betreiben, und zwar für das Videospiel FIFA 19.

  7. Wochenrückblick: Ob sie sich bei Gruner + Jahr über diese speziellen Twitter-Fans freuen, ist fraglich

    Werbung im Look redaktioneller Texte ohne deutliche Abgrenzung war noch nie eine gute Idee. Bei Facebook gilt das besonders, wie am Beispiel GQ zu sehen ist. Der Spiegel berappelt sich in Sachen Paid Content. Joko Winterscheidts Druckerzeugnis legt einen soliden Start hin. Und bei Twitter treiben anonyme G+J „Fans“ ihr Unwesen. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne

  8. Schleichwerbung, schlechte Kennzeichnung: Wettbewerbszentrale mahnte bereits 16 Mal Influencer ab

    Sie geben Schminktipps auf Youtube oder präsentieren ihr Outfit und ihr Essen auf Instagram oder Facebook: Influencer lassen ihre Fans im Internet regelmäßig an ihrem Alltag teilhaben – und werben dabei für Produkte. Manche erreichen Millionen Menschen in den sozialen Netzwerken. „Für Unternehmen ist das ein wichtiges Marketingtool. Es geht um sehr viel Geld“, sagt Reiner Münker, Geschäftsführer der Wettbewerbszentrale.

  9. PR-Feuerwerk bei Bild: ein Facebook-Video als Dauerwerbesendung für einen Böller-Hersteller

    Heute startet bundesweit der Verkauf von Feuerwerkskörpern, mit denen Millionen Deutsche Silvester das neue Jahr begrüßen wollen. Entsprechend groß ist auch der Andrang vor den Verkaufsstellen. Die Bild hat sich den Werksverkauf eines Knallkörper-Produzenten herausgepickt, um den Böller-Ansturm per Live-Video zu begleiten. Statt eines journalistischen Beitrags gab es aber eine unverhohlene Produktschau.

  10. Influencer und Schleichwerbung: Rossmann-Urteil ist auch ein Rüffel für die Landesmedienanstalten

    Schleichwerber und Produktplatzierer in den sozialen Medien konnten sich bislang weitgehend sicher fühlen, weil sie sich vermeintlich in einer rechtlichen Grauzone bewegten. Das Rossmann-Urteil hat die Influencer-Branche erschüttert und ermahnt sie indirekt dazu, Werbung ordentlich zu kennzeichnen. Dabei sind aber auch die Kontrollinstanzen der Landesmedienanstalten und EU gefordert.