1. Kostenausgleich: Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue plädiert für Erhöhung des Rundfunkbeitrages

    Der Rundfunkbeitrag für alle öffentlich-rechtlichen Angebote ist bis 2020 auf monatlich 17,50 Euro pro Haushalt festgelegt. Eine leichte Erhöhung könnte die jährliche Kostensteigerung von rund zwei Prozent ausgleichen. Andernfalls müssten sich die Sender einschränken, warnt Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue.

  2. "Die Medien-Woche": Rundfunkgebühren, Fake-News, Trump als Hitler, "Überzeugt uns!"

    In der aktuellen Folge des Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen Stefan Winterbauer von MEEDIA und Christian Meier von DIE WELT darüber, ob der Rundfunkbeitrag nun steigt oder nicht, die grassierende Angst vor Fake-News, Trump in Hitler-Pose auf dem stern-Cover und die teilweise überzogene Kritik an der ARD-Wahlsendung „Überzeugt uns!“

  3. "Natürlich haben wir mehr Geld als ihr" – der arrogante "Liebesbrief" vom Deutschlandradio an die FAZ

    Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hatte in ihrer jüngsten Ausgabe berichtet, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio bis 2029 einen Anstieg des Rundfunkbeitrags von derzeit 17,50 auf 21 Euro anstreben. ARD-Sprecher Steffen Grimberg hatte diesen Bericht als „frei erfunden“ dementiert. Nun schreibt eine Deutschlandfunk-Autorin einen „Liebesbrief“ an die FAZ, der vor öffentlich-rechtlicher Arroganz nur so trieft.

  4. ProSiebenSat.1 ruft die „Medienordnung 4.0“ aus und will Geld vom Staat – aber wofür eigentlich?

    ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert erhob in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung eine originelle Forderung: Privatsender sollten, neben ARD und ZDF, auch öffentliche Gelder bekommen, da diese die Grundversorgung „gerade in jungen Segmenten“ de facto mit übernehmen würden. Heute legt die TV-Gruppe eine Studie vor, die die Forderung stützt. Was ist davon zu halten? Nicht viel.

  5. Mögliche Erhöhung ab 2021: SWR-Intendant Peter Boudgoust schließt steigenden Rundfunkbeitrag nicht aus

    Kommt es nach 2020 zu einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags? Das schließt SWR-Intendant Peter Boudgoust nicht aus. Wenn es nie mehr eine Erhöhung gebe, „würde dieses System wirklich Schaden nehmen und am Ende untergehen“, so Boudgoust. Zuvor hat bereits Heinz Fischer-Heidlberger, Chef der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs von ARD, ZDF und Deutschlandradio (KEF), über eine Steigerung spekuliert.

  6. Erhöhung in einer "ungewohnten Größenordnung": Rundfunkbeitrag könnte um mehr als einen Euro steigen

    Trotz Einsparungen wird es wohl zu keiner Beitragsstabilität kommen. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten benötigen aufgrund von Technikveränderungen und Ausdehnung der Mediatheken und Telemedien zusätzliche Aufwendungen – der Rundfunkbeitrag könnte daher ab der nächsten Gebührenperiode um mehr als einen Euro steigen, sagt KEF-Chef Heinz Fischer-Heidlberger gegenüber dem MDR.

  7. Medien im Jahr 2016 vor Gericht: „Dschungelcamp“-Kekse, Rabauken und ein Schmähgedicht

    Prozesse gegen Medien gibt es viele. Im Jahr 2016 ist nach zum Teil monatelangen juristischen Auseinandersetzungen eine Reihe Entscheidungen gefallen. Der Fall Böhmermann hat sogar Rechtsgeschichte geschrieben – ganz zu Ende ist er noch nicht. Die dpa hat eine Auswahl zusammengestellt:

  8. Medienbericht: ARD schlägt Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf bis zu 19,59 Euro vor

    In einem internen Papier, das dem Evangelischen Pressedienst vorliegt, wehrt sich die ARD gegen eine dauerhafte Festschreibung des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro. Und schlägt eine Erhöhung vor: Nach einem Indexmodell soll der Beitrag ab 2021 auf 18,28 Euro, im Jahr 2025 auf 19,59 Euro ansteigen.

  9. Die AfD fordert Abschaffung der Rundfunkgebühren, weiß aber nicht was sie stattdessen will

    Die AfD will, dass der Rundfunkbeitrag abgeschafft wird. Dafür beantragt sie in den zehn Landesparlamenten, in denen sie als Opposition vertreten ist, eine Kündigung des Rundfunkstaatsvertrags. Die Initiative der AfD-Landtagsfraktionen stellten die Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und Frauke Petry am Montag in Berlin vor.

  10. ARD und ZDF sparen Olympia-Millionen: Warum der Rundfunkbeitrag trotzdem nicht sinkt

    Die Öffentlich-Rechtlichen sind aus den Verhandlungen um die Ausstrahlungsrechte der Olympischen Spiele 2018 bis 2024 ausgestiegen. Es geht um viel Geld. Um die Millionen für Olympia, die ARD und ZDF hätten bezahlen müssen und die sie nun einsparen. Und um das Geld, das die Beitragszahler überweisen. Denn manche hoffen jetzt auf einen geringeren Beitrag. Aber so einfach ist das nicht.