1. Gericht stuft Livestreams der “Bild” als zulassungspflichtigen Rundfunk ein

    Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Livestream-Angebote der „Bild“-Zeitung als zulassungspflichtigen Rundfunk eingestuft. Das geht aus einem Urteil vom Donnerstag hervor, wie ein Sprecher des Gerichts erläuterte. Die Kammer hat wegen grundsätzlicher Bedeutung die Berufung zugelassen.

  2. Nach Wahl in den Landtag: BR-Rundfunkrat lehnt Focus-Gründer Helmut Markwort als FDP-Vertreter ab 

    Bei der Besetzung des Rundfunkrates des Bayerischen Rundfunks (BR) kommt es zum Konflikt: Dieser lehnt den von der FDP entsandten Abgeordneten und Medienunternehmer Helmut Markwort als neues Mitglied ab. Dessen Entsendung entspreche nicht den Vorgaben im Bayerischen Rundfunkgesetz, entschied das BR-Aufsichtsgremium in seiner jüngsten nicht-öffentlichen Sitzung.

  3. "Journalisten sollen nicht sagen, was Leute zu denken haben": US-Forscher attestiert deutschen Medien Realitätsferne

    Der US-Forscher Jay Rosen hat mit mehr als 50 deutschen Journalisten gesprochen, um sich ein Bild der hiesigen Presse zu machen. Sein Bericht in der FAZ gerät wenig schmeichelhaft. Die Medien seien geprägt von der Flüchtlingsbewegung im Herbst 2015 und dem Aufstieg der AfD. Seine Bestandsaufnahme schließt mit vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Chemnitz lesenswerten Handlungsempfehlungen.

  4. Dänemark schafft Rundfunkgebühr ab und kürzt das Budget des dänischen Rundfunks um ein Fünftel

    Dänemark finanziert die öffentlich-rechtlichen Sender künftig über Steuern. Das Budget des dänischen Rundfunks (DR) soll zudem um ein Fünftel gekürzt werden. Durch die Neuregelung sparten letztlich alle Dänen Geld, erklärte Finanzminister Kristian Jensen am Freitag. Für die Rundfunkfinanzierung soll es keine neue Steuer geben, sondern der persönliche Steuerfreibetrag gesenkt werden.

  5. ARD legt Gehälter offen: bis 9.900 Euro pro Monat für Redakteure, Tom Buhrow mit 33.333 Euro Spitzenverdiener

    Entsprechend der Zusage der ARD-Vorsitzenden Karola Wille hat der Zusammenschluss der neun Rundfunkanstalten nun die Gehalts- und Honorarstrukturen der Öffentlich-Rechtlichen offengelegt – zumindest in Ansätzen. Darunter befinden sich bekannt hohe Aufwendungen wie für den WDR-Intendanten (400.000 Euro p.a.), aber auch bislang unbekannte Angaben über die Honorare für Moderatoren und Sport-Experten.