1. "Du magst es doch prall, rund und saftig?" Werberat verteilt öffentliche Rügen wegen sexistischer Werbung

    Der Deutsche Werberat hat sieben Unternehmen wegen ihrer Werbemaßnahmen öffentlich gerügt. Grund dafür ist, dass sie trotz Beanstandung durch das Gremium die Werbung weder abgesetzt noch korrigiert haben. Darunter fallen vor allem sexistische und diskriminierende Anzeigen von Firmen, die nun durch die Maßnahme in den Fokus rücken.

  2. Presserat missbilligt Fahndungsaufruf zu G20-Gewalttätern in Bild und rügt FAZ für homophoben Kommentar

    Nach den gewalttätigen Krawallen während des G20-Gipfels druckte die Bild Fotos mutmaßlicher Randalierer und rief die Leser dazu auf, sachdienliche Hinweise zu den gezeigten Personen der Polizei zu melden. Dafür sprach der Presserat nun eine Missbilligung aus: Es gehöre nicht zur Aufgabe der Presse, selbständig nach Bürgern zu fahnden. Rügen sprachen die Medienwächter u.a. gegen Focus Online, Bild.de und die FAZ aus.

  3. Presserat beschäftigt sich mit Breitscheidplatz-Berichten und rügt Schleichwerbung bei Bravo Online

    Die Berichterstattung über den Terror-Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz, das umstrittene Trump-Köpf-Cover des Spiegels und die Replik von Charlie Hebdo: Der Presserat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit harter Nachrichten-Berichterstattung und entschied überwiegend im Sinne der veröffentlichenden Medien. Allerdings sprachen die Berliner auch fünf Rügen aus. Bravo Online fiel wegen Schleichwerbeverstößen gleich doppelt negativ auf.

  4. Terror in Istanbul und Nizza, Amoklauf in München: Presserat rügt BamS und Bild.de

    Sitzungen im Zeichen des Terrors: In den Beratungen des Presserates nahm diesmal die Berichterstattung über den Amoklauf in München und die Terroranschläge von Würzburg, Istanbul und Nizza eine zentrale Rolle ein. Insgesamt sprachen die Medienwächter drei Rügen aus. Zwei gegen Bild.de und eine gegen die Bild am Sonntag.

  5. „Bock auf Ballern?“ – Werberat rügt sexistische Paintball-Werbung

    „Scharfe Kurven“, „Heiße Geräte“ oder „Fuck your Face“: Die Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft hat sechs kleine und mittelständische Unternehmen wegen ihrer sexistischen und zum Teil Gewalt verherrlichenden Reklame gerügt. Die Firmen wollten ihre Werbung trotz vorheriger Beanstandung des Deutschen Werberates nicht absetzen oder korrigieren.

  6. Presserat: Welt und Bild kassieren vier Rügen

    Der Presserat rügt viermal Springer: Dreimal bekommt die Bild-Familie Ärger und einmal stören sich die Medienwächter an der Welt und einer Geschichte über „den Suizid einer weitgehend unbekannten Nachwuchssportlerin“.