1. Weil britische Sender gepennt haben: Eine von Russland finanzierte Agentur hat das Exklusiv-Video von Assanges Verhaftung

    Schon jetzt einer der großen Medienmomente und wohl eines der wichtigsten Bilder des Jahres: Gegen vier Polizisten ankämpfend und mit langem weißen Bart wird Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft in London abgeführt. Bitter wie peinlich für britische Medien: Die exklusiven Aufnahmen stammen von einer RT-Tochter. Eben jenem Nachrichtendienst, der von der russischen Regierung unterstützt wird.

  2. Die Medien-Woche: "Was wäre denn hier los, wenn man per Volksentscheid einfach so über den Rundfunkbeitrag abstimmen könnte?"

    In dieser Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über den Satire-Coup, mit dem die Titanic die Bild reingelegt hat. Es geht um den neuen CEO von ProSiebenSat.1, den Unmut der ARD-Intendanten über die finanziellen Berechnungen der KEF und die Volksabstimmung in der Schweiz über den dortigen Rundfunkbeitrag.

  3. Verstörter Junge im Krankenwagen: Wie russische Medien das neue Symbol-Bild für den Syrienkrieg ignorieren

    Das Foto des verstörten syrischen Jungen Omran nach einem Bombenangriff in Aleppo geht um die Welt – in russischen Medien spielt es dagegen so gut wie keine Rolle. Keine russische Zeitung druckte das Bild ab. In das russische Internet gelangte das Foto vor allem über die russischsprachigen Seiten internationaler Medien wie der Deutschen Welle oder der BBC.

  4. „Machtmensch Putin“: ZDF weist Manipulationsvorwürfe des russischen Staatsfernsehens zurück

    Am 15. Dezember zeigte das ZDF im Rahmen der Reihe ZDFzeit die Dokumenation „Machtmensch Putin“. Das russische Staatsfernsehen kritisierte, dass für die Doku Interviews vorab geprobt und abgesprochen worden seien. Das ZDF weist die Vorwürfe nun zurück und veröffentlicht Rohmaterial.