1. Ärger um neue Preisstruktur bei AS&S: Vermarkter eckt bei Mediaagenturen an

    Erstmals seit Jahren ändert die AS&S (ARD Sales & Services, die Vermarktungseinheit der ARD) ihre Tarifstruktur für Radiowerbung. Mit dem neuen Preismodell ab 2019 hofft der öffentlich-rechtliche Vermarkter auf mehr Buchungen von Handelskonzernen. Doch bei den Mediaagenturen stößt das Vorgehen auf Kritik. Denn die Agenturen müssen deutlich mehr Aufwand betreiben, da eine branchenweite elektronische Buchungsplattform erst 2020 kommen soll.

  2. „Bei einem 100-Millionen-Euro-Markt werden auch Amazon und Google aktiver“: RMS-Digitalchef Bachér über die Chancen von Online Audio

    Programmatic Advertising ist im Online Audio-Bereich angekommen. Seit rund zwei Jahren steigt der Anteil konstant und wird Prognosen zufolge auch weiter zunehmen. Im Interview spricht Frank Bachér, Digitalchef beim Audiovermarkter RMS, über die Passivität von Amazon, Google & Co., die 100-Millionen-Euro-Grenze und Fallstricke einer möglichen ePrivacy-Verordnung.

  3. Webradiosender gewinnen laut ma IP Audio deutlich dazu, SWR3 überholt 1Live und holt sich die Spitzenposition zurück

    Die deutschen Webradiosender wurden im vierten Quartal deutlich öfter gehört als im dritten. Das zeigen die neuesten Zahlen der ma IP Audio, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. So gewannen allein 13 der 20 populärsten Kanäle mehr als 10% bei den Sessions dazu. Eine der wenigen Verlierer ist 1Live, das damit seinen ersten Platz wieder an SWR3 abgeben musste.

  4. "Der neue Anlauf wird kommen": RMS-Chef Wahl befürchtet Angriff von Google & Co. in der Radiovermarktung

    Vor acht Jahren hatte sich Google aus der Radiovermarktung zurückgezogen. Im Interview mit MEEDIA rechnet RMS-Chef Matthias Wahl damit, dass Google oder ein anderer US-Tech-Riese schon bald in die klassische Radiovermarktung drängen. Auslöser hierfür sind der wachsende Markt der Sprachassistenten sowie der künftige Medienkonsum in selbstfahrenden Autos. Zudem könnte die E-Privacy-Regelung der Branche Einbußen bescheren.

  5. ma IP Audio: 1Live überholt SWR3, Deutschlandfunk größter Gewinner des Quartals

    WDR-Sender 1Live hat sich den ersten Platz in der Sender-Wertung der Media-Analyse IP Audio zurück geholt. Mit fast 7 Mio. Sessions pro Monat landete der Stream des Senders im dritten Quartal knapp vor SWR3. Größter Gewinner des Quartals war interessanterweise der Deutschlandfunk, der mit 4,1 Mio. Sessions Platz 6 belegt. Ein Grund für das 300.000-Sessions-Plus dürfte die Bundestagswahl gewesen sein.

  6. ma IP Audio: SWR3 überholt an der Spitze 1Live, Radio NRW steigt mit 1,9 Mio. Sessions ein

    Die ma IP Audio hat eine neue Nummer 1: Erstmals seit zwei Jahren heißt das meistgehörte Online-Radio nicht mehr 1Live. Stattdessen zog SWR3 an dem WDR-Ableger vorbei, führt – wenn auch sehr knapp – mit 7,69 Mio. zu 7,63 Mio. Sessions pro Monat. Erstmals dabei ist radio NRW – als Kombi der NRW-Lokalsender erreichte man 1,88 Mio. Sessions.

  7. Paukenschlag bei Radiovermarkter: BVDW-Präsident Matthias Wahl wird neuer RMS-Chef

    Die Radiovermarkter RMS bekommt einen neuen Chef. Matthias Wahl, Geschäftsführer des Digitalvermarkters OMS und zugleich Präsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), folgt auf den langjährigen RMS-Geschäftsführer Florian Ruckert, der das Unternehmen verlässt. Die Ernennung von Wahl zeigt deutlich, dass die Zukunft in der deutschen Radiovermarktung im Digitalen liegt.

  8. Die neuesten Zahlen der ma IP Audio: Radio-Streams verlieren, Spotify wächst weiter

    Die Deutschen hören häufiger Musik bei Spotify und etwas seltener die Streams der herkömmlichen Radiosender. Das ist eins der Ergebnisse der neuesten ma IP Audio. Spotify kommt demnach hierzulande – ohne Premium-Nutzer – auf fast 110 Mio. Abrufe pro Monat, alle von der ma erfassten Channels, also Sender, zusammen nur auf etwas über 90 Mio.

  9. „Das wäre für die Vermarktung tödlich“: RMS-Chef Ruckert warnt vor Abschaltung des UKW-Netzes

    Norwegen schaltet ab 2017 das gesamte UKW-Netz zugunsten von DAB+ und Internetradio ab. Im Gespräch mit MEEDIA warnt RMS-Chef Florian Ruckert davor, dass Deutschland einen ähnlichen Weg einschlägt. Der Grund: Sollte UKW ohne einen vollständigen Austausch aller Geräte abgeschaltet werden, könnte sich die Radionutzung schlagartig mehr als halbieren. Zudem stellt der Chef des Privatradio-Vermarkters den Ausbau von DAB+ in Frage. Grund: Mit dem Verbreitungsweg ließe sich kein Geschäftsmodell entwickeln.

  10. ma IP Audio: Spotify knackt die 100-Mio.-Sessions-Marke, N-Joy steigt in Channels-Top-Ten ein

    Musik-Streaming-Dienst Spotify hat in Deutschland die nächste Schallmauer durchbrochen: Laut neuester Daten der ma IP Audio erreichte Spotify im ersten Quartal durchschnittlich mehr als 100 Mio. Sessions pro Monat. Bei den Radiosendern ist unterdessen N-Joy erstmals dabei – und belegt direkt einen Top-Ten-Platz.