1. Minecraft gegen die Zensur: Reporter ohne Grenzen und DDB präsentieren „The Uncensored Library“

    DDB Berlin eröffnet gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen (RSF) mit „The Uncensored Library“ ein digitales Zuhause für zensierte Artikel innerhalb des weltweit erfolgreichen Computerspiels Minecraft – und umgehen so die Pressezensur von autoritären Regimen. So erhalten Jugendliche durch Minecraft und virtuelle Bücher Zugang zu zensierten Inhalten.

  2. Prozess um Wikileaks-Gründer Assange: Reporter ohne Grenzen warnt vor „Angriff gegen die Pressefreiheit“

    Für die einen ist er ein Held, für die anderen ein Verräter: An Julian Assange scheiden sich die Geister. Am Montag beginnt in London die Anhörung um den Auslieferungsantrag der Vereinigten Staaten.

  3. ROG-Bilanz: Mindestens 49 Journalisten seit Januar 2019 getötet, 389 derzeit im Gefängnis

    Journalisten leben weltweit weiterhin gefährlich. Zwar war die Zahl der getöteten Medienleute dieses Jahr rückläufig. Doch manche vermeintlich friedlichen Länder sind so gefährlich wie Kriegsgebiete.

  4. Publishers‘ Night: Ehren-Victoria für Wolfgang Schäuble und Goldene Victoria für „Reporters Without Borders“

    EZB-Präsidentin Christine Lagarde würdigte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble bei der Publishers‘ Night des VDZ mit einer Ehren-Victoria. Die „Reporter ohne Grenzen“ erhielten die Auszeichnung für ihre Verdienste um die Pressefreiheit.

  5. Schon acht ermordete Journalisten: Mexiko gilt als „gefährlichstes Land der Welt für Medienschaffende“

    In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind in Mexiko mindestens acht Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Arbeit ermordet worden – mehr als in jedem anderen Land der Welt. Darauf hat die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ („ROG“) aufmerksam gemacht. Erst diese Woche wurde der Fall um Rogelio Barragán Pérez, Leiter des Nachrichtenportals „Guerrero Al Instante“, bekannt.

  6. Journalisten sehen Arbeit durch Geheimdienstpläne gefährdet: „Vertrauliche mediale Arbeit wäre nicht mehr möglich“

    Die Journalistenvereinigung Reporter ohne Grenzen (ROG) sieht die geplante Ausweitung der Befugnisse der Geheimdienste in der digitalen Welt als Gefahr für die Pressefreiheit. Grund für die Bedenken ist ein Referentenentwurf des Innenministeriums. Dieses weist allerdings die Behauptung zurück, dass damit „die vertrauliche Kommunikation von Journalisten“ ausgespäht werden soll.

  7. Mehr Angriffe auf deutsche Journalisten: Pressefreiheit hat sich laut ROG in Europa verschlechtert

    Die Zahl der tätlichen Angriffe gegen Journalistinnen und Journalisten ist in Deutschland 2018 gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt Reporter ohne Grenzen in seiner Rangliste für die Pressefreiheit 2019. Zu Gewalt sei es insbesondere am Rande rechtspopulistischer Veranstaltungen und Kundgebungen gekommen.

  8. Türkei: Regierung verlängert Akkreditierung von Tagesspiegel-Korrespondent Thomas Seibert

    Der Tagesspiegel-Korrespondent Thomas Seibert hat wieder eine Akkreditierung für die Türkei erhalten. Wie am Montag bekannt wurde, ist er am Wochenende in die Türkei zurückgekehrt. Sein ZDF-Kollege Jörg Brase, dem zunächst auch eine Akkreditierung verweigert wurde, konnte bereits vorher wieder in die Türkei zurück.

  9. Alarmierende Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen: 80 Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet, 348 in Haft

    Inhaftiert, erniedrigt, ermordet – in vielen Ländern riskieren Journalisten immer öfter ihr Leben bei der Arbeit. Allein in diesem Jahr wurden laut Reporter ohne Grenzen (ROG) mindestens 80 Medienmitarbeiter getötet. Dabei kam mehr als die Hälfte von ihnen in nur fünf Ländern ums Leben: in Afghanistan, Syrien, Mexiko, dem Jemen und in Indien, wie die Organisation mitteilte. ROG fordert nun die Einsetzung eines UN-Sonderbeauftragten zum Schutz der Berichterstatter.

  10. Ein australisches Gericht verhängt einen Medien-Maulkorb in einem Missbrauchsprozess und die meisten halten sich daran

    In Australien lief bis Dienstag ein Prozess, bei dem der Kurienkardinal George Pell wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger schuldig gesprochen wurde. Nur berichten durfte darüber kein Nachrichtenportal, das in Down Under zugänglich ist. Grund dafür ist eine strikte, weltweite Nachrichtensperre, die vom Gericht verhängt wurde. Auch hierzulande sorgt der Bann bei Medien für Verunsicherung.