1. Viel zu schön, um wahr zu sein: Der Fall Relotius zeigt, dass der Blick für die harte Recherche verloren gegangen ist

    Claas Relotius wurde für seine Spiegel-Reportagen mit zahlreichen Journalistenpreisen ausgezeichnet. Bewertet wurden dabei immer Dramaturgie und Schreibe, was aber ist mit harter Recherche? Die „Edelreportage“ sei zur „Königsdisziplin des deutschen Journalismus stilisiert worden“, meint Publizist und Ex-Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer, der darin eine Fehlentwicklung erkennt.

  2. Der Spiegel und sein Edel-Faker: Zwei Bewohner einer US-Kleinstadt zeigen, wie dreist Relotius Reportagen fälschte

    Tag zwei seit Bekanntwerden des Betrugsskandals um den Spiegel-Reporter Claas Relotius und dessen Fälschungen: Während die Spiegel-Bosse Steffen Klusmann und Dirk Kurbjuweit im Morning Briefing einen sachlicheren Ton anschlagen als Kollege Ullrich Fichtner zuvor, verdeutlicht ein Text auf dem Portal Medium.com, wie dreist Relotius beim Schreiben seiner Reportagen mit der Realität umgegangen ist.

  3. TV-Quoten am Dienstag: ZDF-Reportage zu Kreuzfahrttourismus lässt die Konkurrenz hinter sich

    In der Spätphase der Sommerzeit ziehen Tourismusthemen im Fernsehen offenbar besonders stark. Die ZDF-Reportage „AIDA oder TUI Cruises?“ über Kreuzfahrttourismus interessierte am Dienstagabend um 20.15 Uhr 4,40 Millionen Zuschauer – der Marktanteil betrug 16,0 Prozent. Im Schnitt 2,79 Millionen Zuschauer (9,8 Prozent) blieben im Anschluss bei der Reportage „Teurer Wohnen“ dran.

  4. Relaunch mit den Hells Angels, Hipster-Nazis und CSU-Mann Markus Söder: Spiegel TV startet auf neuem Sendeplatz

    Der Montag ist der neue Sonntag, zumindest für die Fans von Spiegel TV. Am heutigen Montag berichtet Journalistin Maria Gresz ab 23.25 Uhr zu später Stunde auf RTL über gesellschafts-politische Themen. Zum Start bringt das Magazin unter anderem ein Porträt von CSU-Mann Markus Söder und eine Reportage über die in Mode gekommenen verdächtigen Symbole der Hipster-Nazis.

  5. Arte investiert künftig drei Millionen Euro jährlich in Dokus und experimentiert mit Computerspielen

    Der Kultursender Arte hat sein Programm für das Jahr 2018 vorgestellt: Neben der Stärkung altbewährter Formate fallen die aufwendig produzierten, mehrteiligen Dokumentationen zur Wahl in Russland im März und zum 50. Jahrestag der 68er auf. Bei der Vorstellung in Hamburg präsentierte die Programmleitung zudem strukturelle Veränderungen.

  6. Holprig wie im Bollerwagen: Warum die erste deutschsprachige Snapchat-Reportage zum 1. Mai enttäuscht

    Keine Woche nach dem Launch von Discover mit deutschen Medienpartnern tritt Snapchat nun auch selbst als Produzent auf. Am gestrigen 1. Mai rief das Netzwerk seine Nutzer auf, ihre Erlebnisse vom Tag der Arbeit zu teilen. Von einem Snapchat-Team gesammelt und kuratiert ist daraus die erste deutschsprachige Snapchat-Reportage entstanden – die hinter ihren Erwartungen zurück geblieben ist.

  7. Sky startet Virtual-Reality-App für Smartphones

    Sky startet seine neue Virtual-Reality-App „Sky VR“ für iOS (Apple) und Android (Google). Zum Start winken rund 20 verschiedenen 360-Grad-Videos von Sky sowie weitere Inhalte von Partnern. In den kommenden Monaten soll das Angebot weiter ausgebaut werden, etwa mit einer eigenproduzierten VR-Reportage mit Ex-Fußballstar David Beckham.

  8. Den Auftakt machen die Olympischen Spiele: SZ setzt online jetzt auch auf Virtual Reality

    Die Süddeutsche Zeitung erzählt von heute an ausgewählte Reportagen im Virtual-Reality-Format. Die Geschichten lassen sich entweder mit einer VR-Brille, auf dem Smartphone oder am Computerbildschirm als 360-Grad-Video ansehen. Den Auftakt macht eine VR-Reportage zu den Olympischen Sommerspielen 2016 in Brasilien.

  9. „Das Meer ist beängstigend“: Französischer Reporter filmt Flucht im Schlepperboot

    Ein Reporter und eine Kamerafrau des französischen Fernsehsenders France 2 sind gemeinsam mit über 60 Flüchtlingen in einem Schlepperboot über das Ägäische Meer nach Griechenland gefahren – und haben die Überfahrt gefilmt. Sogar als der Motor ausfiel, lief ihre Kamera weiter. Die eindringlichen Bilder veranschaulichen die große Gefahr, der jeden Tag hunderte Menschen ausgesetzt sind.