1. BDZV nach Beleidigungsurteil gegen Redakteur: „Rabaukenjäger“ von der Meinungsfreiheit gedeckt

    Mit Unverständnis hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Montag auf die Verurteilung eines Journalisten wegen Beleidigung eines Jägers im sogenannten Rabaukenjäger-Fall reagiert. Hier seien offenbar Straf- und Zivilrecht vermischt worden, sagte eine BDZV-Sprecherin. Es drohe ein Präzedenzfall, der künftig jede derbe Meinungsäußerung der Presse zum Vabanque-Spiel werden lasse.

  2. „Rabauken-Urteil“: Landgericht bestätigt Geldstrafe gegen Nordkurier-Redakteur

    Das Landgericht Neubrandenburg hat die Geldstrafe gegen einen Journalisten wegen Beleidigung eines Jägers im sogenannten „Rabaukenjäger-Fall“ bestätigt. Das Amtsgericht Pasewalk hatte den Nordkurier-Redakteur zu einer Zahlung von 1000 Euro verurteilt. Mit dem Urteil wollen sich weder Reporter noch Chefredakteur Lutz Schumacher zufrieden geben. Der Fall geht nun ans Oberlandesgericht in Rostock.

  3. „Rabauken“-Fall Nordkurier: Einschüchterungsversuche der Staatsanwaltschaft?

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kommt aufgrund einer Aussage des Rechtsexperten Holm Putzke zu dem Schluss, dass die Ermittlungen gegen Nordkurier-Chefredakteur Lutz Schumacher in der „Rabauken-Jäger“-Affäre selbst eine Straftat sind. Nun hat Putzke Post vom zuständigen Generalstaatsanwalt bekommen. Will der Staatsanwalt einschüchtern?