1. Neurechtewelt: Web-Projekt listet News-Artikel, die bei AfD- und Pegida-Anhängern „steil“ gehen

    Eine Facette der Debatte um Lügenpresse, „alternative Fakten“ und dem Erstarken der neuen Rechte, ist die Annahme, dass immer mehr Nutzer in ihren Facebook-Filterblasen gefangen sind und nur noch die Inhalte der ihnen nahestehenden Medien wahrnehmen. Aber, ist das wirklich so? Eine interessanten Beitrag zur Beantwortung dieser Frage, liefert das Web-Projekt Neurechtewelt. Die Initiative sammelte jede Wochen die Nachrichtenartikel aus den beliebtesten Posts der Facebook-Seiten von AfD und Pegida.

  2. Die neue Pegida-Presse: Wie Querfront-Medien sich ihr krudes Weltbild zurechtbiegen

    Es ist unübersichtlich geworden in unserer Medienwelt. Über die Sozialen Medien werden allerhand Inhalte von Medien-Anbietern geteilt, die man nicht so genau kennt, die sich gerne als alternativ bezeichnen und angeblich der „Wahrheit“ verschrieben haben. Bei genauerem Hinsehen gehören diese Angebote meist in den Dunstkreis so genannter „Querfront“-Medien oder der Neuen Rechten. Deren Flaggschiffe sind der Compact Verlag und Kopp. Aber es gibt auch neue Mitspieler bei der Pegida-Presse.

  3. Die Otto-Brenner-Stiftung und ihre Kritiker: wenn Meinungen zu Studien werden

    Die zur IG Metall gehörende Otto-Brenner-Stiftung ist in jüngerer Zeit immer mal wieder mit Medienkritik aufgefallen. Zuletzt erregte die Stiftung mit einem als “Kurz-Studie” titulierten Arbeitspapier Aufsehen, das sich mit dem so genannten “Querfront-Netzwerk” aus Verschwörungstheoretikern befasst. Das Papier wurde scharf kritisiert, teilweise zurecht. Problematisch ist nicht zuletzt der inflationäre Gebrauch des Begriffs “Studie”. Kein Einzelfall bei der Otto-Brenner-Stiftung.

  4. “Querfront-Analyse”: die Otto-Brenner-Stiftung knöpft sich die Verschwörungstheoretiker von KenFM, Kopp & Co vor

    Wolfgang Storz, früher mal Chefredakteur der Frankfurter Rundschau und eifriger Studien-Ersteller der Otto Brenner Stiftung (gehört zur IG Metall) hat sich in einer Mini-”Studie” mit dem “politisch-publizistischen Querfront-Netzwerk” auseinandergesetzt. Damit gemeint sind Figuren wie der frühere Radio-Moderator Ken Jebsen (“KenFM”) oder Organisationen wie der Kopp-Verlag.