1. Privatradios in der Corona-Krise: Malu Dreyer macht Hoffnung auf Erleichterung

    Die deutschen Privatradios haben Alarm geschlagen. Wegen der Corona-Krise drohten dramatische Werbe-Einbrüche, die die Existenz des dualen Systems gefährdeten, teilte der Verband Vaunet jüngst mit. Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, macht den Sendern jetzt Hoffnung auf Erleichterung.

  2. „Dramatischer Werbeeinbruch“: Vaunet bittet Staat um Unterstützung für Privatradios in der Corona-Krise

    Der Verband Privater Medien (Vaunet) appelliert an Bund und Länder, private Radioveranstalter in der Coronavirus-Krise zu unterstützen. In einem Brief an die Ministerpräsidenten, Staatskanzleien, mehrere Bundesminister und Landesmedienanstalten, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es: „Der dramatische Werbeeinbruch wird bei den privaten Hörfunkveranstaltern für sehr lange Zeit sehr tiefe Spuren hinterlassen.“

  3. „Existenzielle Bedrohung der Rundfunkvielfalt“: Privatradios und Medienanstalten fordern Staatshilfe

    Mit einem gemeinsamen Appell haben sich die im Saarland zugelassenen Privatradios und die Landesmedienanstalt Saarland (LMS) an den Landtag und die Regierung des Saarlandes gerichtet. Um eine „existenzielle Bedrohung der Rundfunkvielfalt“ abzuwenden, bitten sie um staatliche Unterstützung. Auch in anderen Bundesländern wird der Ruf nach öffentlichen Geldern laut.

  4. „Öffentlich-Rechtliche übernehmen die schlechten Angewohnheiten der Privatradios“

    Reiner Ussat war lange Jahre Musikredakteur beim Privatradio Antenne Bayern. Mit „Der letzte Song“ hat er einen Satire-Roman veröffentlicht, der mitten in der Radioszene spielt. Im Buch wird der Musikredakteur Max Lauschke mit dem Tode bedroht, weil der Sender zu oft Celine Dions „My Heart will go on“ spielt. MEEDIA sprach mit Reiner Ussat über den realen Wahnsinn beim Privatradio und darüber, ob es die Öffentlich-Rechtlichen besser machen.