1. Nach einjähriger Pause: LeadAwards kehren mit neuem Konzept und Porsche als Sponsor zurück

    Die LeadAwards sind zurück: Am 11. Dezember findet auf Kampnagel in Hamburg die Verleihung des Medienpreises statt. Nach einjähriger Kreativpause haben die Verantwortlichen nun das neue Konzept vorgestellt. Es soll ein verändertes Kategorisierungs- und Jurierungssystems geben, wodurch „alle Bereiche der Printbranche bei der Preisvergabe berücksichtigt werden“, heißt es in der Mitteilung dazu.

  2. Diese Studie muss Verlagsmanager alarmieren: 43 Prozent der Befragten sehen keine Zukunft für Printmedien

    Die Auflagenzahlen der meisten Blätter gehen seit Jahren nach unten, nun zeigt die repräsentative Studie „New Storytelling“: Nur 57 Prozent der Befragten glauben daran, dass Printmedien im Jahr 2028 noch eine Rolle spielen. Die noch alarmierendere Nachricht: Die junge Altersgruppe sieht eine Ablösung durch Smartphone und Co. schon früher.

  3. Guardian verdient mit Digitalangeboten erstmalig mehr als mit Print – macht aber immer noch Verluste

    Die britische Guardian Media Group, zu der der Guardian und der Observer gehören, hat mit ihren digitalen Produkten erstmalig mehr verdient als mit dem klassischen Printgeschäft. Grund dafür sind die gestiegenen Nutzerzahlen, die ausschließlich fürs Digitale bezahlen, wie der Verlag mitteilte. Ein großes Aber folgt jedoch, denn die Verluste liegen weiter im zweitstelligen Millionenbereich.

  4. CEO zieht Konsequenzen aus Print-Umsatzverlust: Agentur C3 entlässt rund 50 Mitarbeiter in Berlin und München

    C3-CEO Adel Gelbert streicht rund 50 Stellen im Bereich Print. Ein Sprecher von C3 bestätigte dies auf Anfrage von MEEDIA. Betroffen sind Angestellte in München und Berlin. Die Maßnahmen hängen, so die Stellungnahme, mit sinkenden Umsätzen zusammen. „Diese haben sich seit 2014 halbiert“, heißt es.

  5. „Es gibt eine deutliche Zunahme der Beschwerden“: 60 Jahre Deutscher Presserat und die Arbeit geht nicht aus

    Dem Deutschen Presserat geht die Arbeit nicht aus – auch oder vor allem nicht 60 Jahre nach seiner Gründung. „Es gibt eine deutliche Zunahme der Zahl der Beschwerden“, sagt Presserats-Geschäftsführer Lutz Tillmanns. Und einfacher wird es auch nicht gerade, sie zu bewerten. Vom digitalen Wandel mal ganz abgesehen.

  6. Von Youtube ins Zeitschriftenregal: Burda bringt Foodboom als Koch-Magazin an den Kiosk

    Lässig, aber nicht nachlässig – das sei das Motto von Foodboom. Am 11. November bringt Hubert Burda Media das Food-Magazin für junge, anspruchsvolle (Amateur-)Küchenhelden zwischen 20 und 39 Jahren erstmals an den Kiosk. Die Erwartungen sind hoch: Der Youtube-Kanal geht schon durch die Decke, die Auflage wurde vom Münchner Verlagshaus bereits erhöht.

  7. Noch ein Thermomix-Magazin: Ex-Burda-Managerin Konstanze Hacke bringt Thermomix-Blog an den Kiosk

    Gruner + Jahr, der Heel-Verlag und Falkemedia haben bereits Thermomix-Hefte im Angebot. Nun mixt auch Konstanze Hacke mit: Am 9. November bringt die Ex-Burda-Managerin erstmals „Rezepte mit Herz“, den Printableger des Thermomix-Blogs von Manuela Herzfeld und Tochter Joelle, als Magazin an den Kiosk.

  8. „In Deutschland gibt es keine Lügenpresse“: Zeitschriften-Verleger ziehen positive Branchen-Bilanz für 2015

    Der VDZ steht nicht mehr für „Print wirkt“. Längst muss es heißen: „Content wirkt“. Denn zum ersten Mal erreichten die Zeitschriftenverlage bei Online eine ähnlich hohe Reichweite, wie bei den gedruckten Heften. Wichtigster Treiber der massiven Web-Zuwächse ist der Mobile-Traffic. Insgesamt verzeichnete die Branche beim Gesamtumsatz aber ein leichtes Minus, wie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger bei seiner Bundespressekonferenz in Berlin verriet. 2014 lag der Umsatz bei 15,1 Milliarden Euro. 2015 betrug er 14,7 Milliarden.

  9. New York Times-CEO Mark Thompson: „Die Print-Zeitung bleibt noch 10 Jahre profitabel“

    Mark Thompson ist CEO der New York Times, der Tageszeitung, die mit innovativen Storytelling-Experimenten wie „Snow Fall“ neue digitale Standards gesetzt hat. Doch Thompson glaubt auch weiterhin an den Erfolg von gedruckten Zeitungen – zumindest für das nächste Jahrzehnt. Gleichzeitig müssten sich Zeitungsmacher jedoch Gedanken über „Print-Plattformen in einer Smartphone-Welt“ machen.

  10. Die Fifa-Story bei SpOn und Spiegel – das leistet Online, das leistet Print

    Die Geschichte rund um die Ermittlungen und Festnahmen beim Weltfußballverband Fifa sind ein gutes Beispiel dafür, wie Online- und Print-Medien mit einer weltweiten Top-Nachricht umgehen. MEEDIA hat die Berichterstattung von Spiegel Online und dem gedruckten Spiegel zum Fall Fifa analysiert.