1. „Missbrauch wird verhindert“: viel Lob für einheitlichen Presseausweis – aber auch Kritik

    die Innenministerkonferenz und der Deutsche Presserat haben beschlossen, den bundeseinheitlichen Presseausweis ab 2018 wieder einzuführen. Bereits kurz darauf wurde der Beschluss heftig diskutiert: Während sich die eine Seite freut, dass „endlich keine ‚Pseudo‘-Journalistenverbände mehr“ mit dem Presseausweis werben können (Junge im DJV), kritisiert die andere Seite eine „Aushöhlung der Pressefreiheit“ (Piraten).

  2. Deutscher Presserat und IMK beschließen Wiedereinführung des bundeseinheitlichen Presseausweises

    Die Innenministerkonferenz hat die Wiedereinführung des bundeseinheitlichen Presseausweises mit Unterschrift des Vorsitzenden der Innenministerkonferenz ab 2018 beschlossen. Diesen hat es seit 2008 nicht mehr gegeben. Der bundeseinheitliche Presseausweis unter dem Dach des Deutschen Presserates stößt allerdings auch auf Kritik.

  3. Amtlicher Presseausweis soll Missbrauch durch Neonazis verhindern

    Neonazis mogeln sich bei Demonstrationen immer wieder mit Presseausweisen an Polizeibeamten und Sicherheitskräften vorbei, um Berichterstatter in ihrer Arbeit zu behindern. Journalistenverbände sind alarmiert und fordern zum Schutz der Reporter die Wiedereinführung von amtlich anerkannten Presseausweisen.