1. Warum der Gauland-Gastbeitrag in der FAZ zeigt, wie Medien eine Antwort auf Populismus geben können

    Für die Veröffentlichung eines Gastbeitrages von Alexander Gauland wurde der FAZ viel Kritik und Unverständnis entgegengebracht. Dem Rechtspopulisten ungefiltert eine Bühne zu geben, sei nicht journalistisch. Das stimmt nicht. Die Veröffentlichung hat nicht geschadet, im Gegenteil. Das Mediensystem hat unter Beweis gestellt, dass es auch im Umgang mit Populismus funktioniert. Ein Kommentar.

  2. "Gauland auf Hitlers Spuren": Gastbeitrag des AfD-Politikers in der FAZ sorgt für weitere Kritik und Diskussionen

    Die Veröffentlichung eines Gastbeitrages von Alexander Gauland in der FAZ sorgt weiter für Kritik. Historiker kritisieren im Tagesspiegel Parallelen zwischen dem Beitrag des AfD-Chefs und einer Hitler-Rede von 1933. Auch das Internationale Auschwitz Komittee verurteilt den Beitrag. Unterdessen weisen Leser darauf hin, dass der Tagesspiegel 2016 selbst schon einen ähnlichen Text veröffentlicht hat.

  3. Populismus allerorten – sind wir Medien nicht auch alle ein bisschen Trump?

    Jetzt ist es also passiert: das „Undenkbare“, das „Unvorstellbare“, das „Unfassbare“. Der Republikaner Donald Trump wurde zum US-Präsidenten gewählt. Seine Gegner – und dazu gehören ohne Zweifel die allermeisten Medien – lecken ihre Wunden. Die ersten Reaktionen reichen von eher hilflosen Erklärungsversuchen bis hin zu reflexhaften Verdammungen. Dabei bedienen sich viele Medien selbst gerne der Methoden des Populismus, den sie bei Trump so sehr anprangern.

  4. Ex-Politiker Wolfgang Clement: „Große Verlage müssten den Ehrgeiz haben, eine wirkliche europäische Zeitung herauszubringen“

    Die Aufgaben sind höchst unterschiedlich verteilt: Politik gestaltet, Medien kontrollieren. Einer, der auf beiden Seiten als Führungsfigur tätig war, ist Wolfgang Clement. Interview mit MEEDIA spricht der langjährige SPD-Politiker und Journalist über den Umgang der Medien mit Populismus, die Konkurrenz des „getwitterten Allerleis“ sowie die erstaunliche Zurückhaltung der Verlage beim Thema Europa.

  5. Wolfgang Clement beim Düsseldorfer Terrassengespräch: „In Wahrheit sind die Medien in Deutschland zu unkritisch“

    Der Populismus ist weltweit auf dem Vormarsch und bestimmt fast tagtäglich die Schlagzeilen. Medien müssen sich fragen, wie sie der Entwicklung begegnen wollen. Möglichkeiten könnten sein: Sachlichkeit, Transparenz und auch mal die ein oder andere positive Nachricht. Darüber diskutierten am Donnerstagabend Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe, n-tv-Kollegin Sonja Schwetje und der ehemalige NRW-Ministerpräsident und frühere Mopo-Chefredakteur Wolfgang Clement.