1. „Hysterische Übertreibung“: Springer-Chef Döpfner gibt Political Correctness Mitschuld am Populismus 

    Eine „hysterische Übertreibung“ der politischen Korrektheit hat nach Überzeugung von Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner zur Schwächung der Demokratien der Mitte und zum Aufstieg der Populisten beigetragen. Es herrschten bei Politik und Medien inzwischen verbreitet Denk- und Sprechverbote, kritisierte Döpfner auf einer Medien-Tagung am Donnerstag in Wien. Politiker sagten immer öfter nicht mehr das, was sie dächten. Medien beschrieben immer weniger das, was sei, sondern lieber das, was sein sollte.

  2. Wenn Fakten nicht mehr helfen: die für Medien unbequeme Social-Hass-Analyse von Norbert Bolz im Cicero

    Der aktuelle Titel des Magazins Cicero ist eine starke Aussage: „Hatebook – die Pöbel-Demokratie“. Der Text dazu wurde vom Medienwissenschaftler Norbert Bolz geschrieben und er analysiert treffend das Spannungsfeld zwischen Hatespeech, Fake-News, Political Correctness und Medien. Dabei kommt Bolz zu einer vor allem für die Medien unbequemen Schlussfolgerung.