1. BR erstattet Strafanzeige gegen ehemaligen Patentanwalt: Öffentlich-rechtliches Institut angeblich um dreistelligen Millionenbetrag geprellt

    Wegen „mehrfachen Untreue in einem besonders schweren Fall“, „Bestechlichkeit in einem besonders schweren Fall“ sowie wegen „Parteiverrats zu Lasten des IRT“: Der Bayerische Rundfunk (BR) hat bei der Staatsanwaltschaft München I Strafanzeige gegen einen ehemaligen Patentanwalt erstattet. Der Beschuldigte wird verdächtigt, sich über Jahrzehnte selbst bereichert und das öffentlich-rechtliche Institut für Rundfunktechnik (IRT) um einen dreistelligen Millionenbereich geprellt zu haben.

  2. Wem jetzt das Schwarzbild droht: die Fakten zum Start des neuen TV-Übertragungsstandards DVB-T2 HD

    In der Nacht zum 29. März wurde der Regelbetrieb des digitalen Antennenfernsehens DVB-T2 HD aufgenommen, der bisherige Übertragunsstandard DVB-T wird sukzessiv abgeschaltet. Nicht betroffen von der Umstellung sind TV-Zuschauer, die ihr Programm über Satellit, Kabel oder Internet (IPTV) beziehen – allen anderen droht schlimmstenfalls das Schwarzbild, in der Regel aber mindestens Mehrkosten. MEEDIA klärt die wichtigsten Fragen.

  3. Kinderkanal KiKa feiert 20. Geburtstag und lädt ins „Baumhaus für Erwachsene“ bei Facebook Live

    Am 1. Januar 1997 ist das erste junge Angebot der Öffentlich-Rechtlichen an den Start gegangen. Damals wie heute ist der Kinderkanal, besser bekannt als KiKa, ein stets kompetenter aber niemals komplizierter Kommunikationskanal für Kinder. Daran will der Sender auch zum 20. Geburtstag festhalten – und nun auch noch Fernsehen für Erwachsene machen.

  4. Die Zukunft der TV-Werbung: Diese Werbebotschaft ist nur für Sie

    Am 3. November 1956 läuft im Bayerischen Rundfunk (BR) der erste deutsche TV-Spot. Ein 55-Sekünder von Persil, selbstredend in körnigem schwarz-weiß. Mittlerweile sind individualisierte Werbebotschaften – je nach Zielgruppe und Tageszeit bis hin zur aktuellen Wettersituation des Zuschauers – auf dem TV-Bildschirm möglich. Und: Das ist nur der Anfang.

  5. Welcher TV-Typ Sie sind und wann Frauen eifersüchtig werden: Acht Fakten zur TV-Nutzung

    Nahezu jeder Deutsche hat einen Fernseher: Doch wie oft nutzen wir ihn eigentlich? Was sind unsere Lieblingsinhalte? Und was essen wir am liebsten nebenher? MEEDIA listet acht spannende Fakten zum Fernsehverhalten der Deutschen. Und wir zeigen, warum es auch aufs Alter ankommt, wie wir den TV verwenden.

  6. WDR-Studie: Öffentlich-Rechtliche genießen die höchste Glaubwürdigkeit, jeder Fünfte glaubt an „Lügenpresse“

    Der WDR hat beim Meinungsforschungsinstitut infratest dimap eine repräsentative Studie zur Glaubwürdigkeit der Medien in Auftrag gegeben. Ergebnis: 89 Prozent der Bundesbürger finden das Informationsangebot von Radio, Fernsehen, Internet, Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland insgesamt „gut“ oder „sehr gut“. Besonders gut schnitten in der Studie öffentlich-rechtliche Angebote ab. Aber: Jeder fünfte Befragte hält den Vorwurf einer „Lügenpresse“ für berechtigt.

  7. „Öffentlich-rechtliche Medien wichtiger denn je“: ARD-Vorsitzende Karola Wille kontert AfD-Attacken

    Es ist ein tiefgreifender Veränderungsprozess: In den kommenden Jahren sieht ARD-Vorsitzende Karola Wille angesichts des digitalen Wandels und der Sparzwänge einen Reformbedarf bei Angeboten und Strukturen. Und dann sind da ja noch die Lügenpresse-Vorwürfe. Im dpa-Interview spricht sie über Reformbedarf der Sendeanstalten, über den Kampf um die Glaubwürdigkeit der ARD und über das Thema Geld.

  8. „Ich schließe das nicht aus“: Die zurückhaltende Reaktion von ZDF-Chef Bellut auf Böhmermann-Show im Hauptprogramm

    Läuft beim ZDF. So freut sich der Sender-Chef über den höchsten Marktanteil (wahrscheinlich 13,1 Prozent) seit 2008. Die Quote ist für Intendant Thomas Bellut aber nicht alles. Die Mainzer wollen die Berichterstattung vor der Bundestagswahl 2017 ausbauen, darüber hinaus wolle er längerfristig auf Satiriker Jan Böhmermann („Neo Magazin Royale“) setzen.

  9. Medienbericht: ARD schlägt Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf bis zu 19,59 Euro vor

    In einem internen Papier, das dem Evangelischen Pressedienst vorliegt, wehrt sich die ARD gegen eine dauerhafte Festschreibung des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro. Und schlägt eine Erhöhung vor: Nach einem Indexmodell soll der Beitrag ab 2021 auf 18,28 Euro, im Jahr 2025 auf 19,59 Euro ansteigen.

  10. ZDF verpflichtet sich zu verbesserten „Rahmenbedingungen einer fairen Zusammenarbeit“ mit TV-Produzenten

    Bereits Anfang des Jahres hat sich die Produzentenallianz auf neue „Eckpunkten der Zusammenarbeit“ mit der ARD geeinigt. Nun zieht das ZDF nach. Und verpflichtet sich zu verbesserten „Rahmenbedingungen einer fairen Zusammenarbeit“ mit den Fernsehproduzenten. Dazu gehören etwa eine Erhöhung der Erlösbeteiligung und ein erhöhter Gewinnaufschlag bei längerer Online-Nutzung.