1. „Stets unbequem und kritisch“: NZZ-Chefredakteur Markus Spillmann muss seinen Posten räumen

    In einer reichlich geschraubten Mitteilung hat die Neue Zürcher Zeitung die Trennung von ihrem Chefredakteur Markus Spillmann verkündet. Die NZZ wolle „ihre publizistische Leitung neu organisieren“. Spillmann ist mit dem Verwaltungsrat des Verlags uneins über die Umsetzung der Strategie.

  2. Schweizer Design-Leak: So soll die aufgebretzelte „Neo“-NZZ aussehen

    Von wegen alt und konservativ: Mit großem Interesse schaut auch die deutsche Medienbranche nach Zürich. Dort versucht sich die ehrwürdige NZZ neu zu erfinden. Unter dem Projektnamen „Neo“ soll die Zeitung umgebaut und Online sowie Mobile ausgebaut werden. Watson.ch zeigt nun erste Seiten der NZZ-Neo-Nullnummer. Der erste Eindruck: Künftig scheint den NZZ-Leser mehr Zeit als FAZ zu erwarten.

  3. Projekt „Neo“: NZZ will mit Qualität wachsen – und macht dafür die Zeitung dünner

    Die Neue Zürcher Zeitung sich dem digitalen Wandel stellen: Das Konzept „Neo“ sieht vor, aktuelle Nachrichten tendenziell Online, Hintergründiges dafür in der Printausgabe zu publizieren. Im Fokus stehe dabei die Konzentration aufs Kerngeschäft: „die Herstellung hochwertiger journalistischer Angebote.“ Die Print-Ausgabe könnte dabei deutlich dünner werden.

  4. Baute die Hamburg-Seiten der Zeit mit auf: Peer Teuwsen wechselt zur NZZ

    Peet Teuwsen, der für die Wochenzeitung Die Zeit zuletzt den Hamburger Regionalteil mit aufgebaut und geleitet hat, wechselt zur NZZ nach Zürich.

  5. NZZ-Chef: E-Paper lesen ist wie Oper übers Telefon hören

    Die Neue Zürcher Zeitung will sich dem Branchentrend verweigern – und keine Stellen in Redaktionen abbauen. Stattdessen, sagte der CEO des Medienunternehmens Veit Dengler beim European Newspaper Congress, werde er in Qualitätsjournalismus investieren. Was für Traditionstitel wie die NZZ einmal keiner Betonung wert gewesen wäre, wird zur Nachricht.