1. Zoff um DuMont-Hauptstadtredaktion: Kölner Verlag will mit Betriebsrat nicht über Sozialplan verhandeln

    Das Aus der Hauptstadtredaktion der DuMont Mediengruppe sorgt weiter für Unruhe: Verlagschef Christoph Bauer will angeblich mit dem Betriebsrat nicht über einen Sozialplan verhandeln, um den von der Kündigung bedrohten Redakteuren eine Abfindung zu zahlen. Die Arbeitnehmervertreter sind deswegen empört. Sie rechnen angesichts der Umstrukturierung damit, dass sich ein langer Rechtsstreit anbahnt.

  2. „Entspricht nicht den Standards der NZZ“: Neue Zürcher Zeitung entschuldigt sich für unwidersprochenes antisemitisches Zitat

    Die Neuer Zürcher Zeitung hat in einem Artikel ein antisemitisches Zitat der Psychotherapeutin Ursula Hauser verbreitet. Der Autor hat die Aussage kommentarlos stehen lassen. Bei der so genannten „Brunnenvergiftung“ handelt es sich um eine Jahrhunderte alte antisemitische Lüge. Die NZZ entschuldigt sich und löscht die Passage.

  3. Algorithmen im Newsfeed: Nach NZZ und Springer setzt jetzt auch die FAZ auf personalisierte Nachrichten

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat am gestrigen Donnerstag ein großes Update für ihre App veröffentlicht. Teil davon ist ein Algorithmus-basierender Nachrichtenfeed, der den Lesern personalisierte Nachrichten bieten soll. Die FAZ ist aber nicht das einzige deutschsprachige Medium, das ein solches Angebot im Portfolio hat. Zudem arbeiten andere ebenfalls an ähnlichen Angeboten.

  4. Neuer Aktionär: Ex-Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann kauft sich bei der NZZ ein

    Die Neue Zürcher Zeitung hat einen neuen – auch in Deutschland sehr gut bekannten – Gesellschafter. Wie der Spiegel in seiner neuen Ausgabe berichtet, hat der ehemalige Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, Anteile an der schweizer Traditionszeitung übernommen.

  5. “Kennt die Grundlagen von Journalismus in demokratischen Ländern nicht”: Anja Reschke, Dunja Hayali & Co. kontern Spahn-Kritik

    Der neue Gesundheitsminister äußert sich gerne und viel zu Themen, die oft wenig mit Medizin, Pflege oder Prävention zu tun haben. So machten Spahn-Statements zu Integration, Flüchtlingen oder auch dem Twitter-Verhalten von öffentliche-rechtlichen Reportern jüngst Schlagzeilen. Seine in der NZZ geäußerte Twitter-Kritik, wird nun wiederum scharf von bekannten TV-Journalisten wie “Monitor”-Chef Georg Restle, Dunja Hayali oder Anja Reschke gekontert: “Anscheinend kennt Herr Spahn die Grundlagen von Journalismus in demokratischen Ländern nicht”.

  6. Ein glücklicheres Leben, Tantra, schuldenfrei im Ruhestand: Lebenshilfe-Themen dominieren die Blendle-Charts im November

    Kurz vor Jahresende scheinen die Menschen noch mehr über ihr Leben zu grübeln als sonst ohnehin schon. Im Journalismus-Shop Blendle waren im November jedenfalls solche Artikel besonders erfolgreich, die Lebenshilfe versprachen – sei es für die Psyche, für die Finanzen oder für den Körper.

  7. Joint Venture in der Schweiz: NZZ und AZ Medien schließen ihre Regionalzeitungen zusammen

    Die NZZ-Mediengruppe und die AZ Medien legen ihre Regionalzeitungen sowie Radio- und TV-Stationen zusammen. Mit einem neuen gemeinsamen Medienunternehmen könnten die NZZ-Mediengruppe und die AZ Medien ihre Kräfte bündeln, teilen die beiden Unternehmen in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Donnerstag mit.

  8. Digitalchefin Anita Zielina verlässt die Neue Zürcher Zeitung und will reisen

    Anita Zielina, derzeit noch Digitalchefin bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), verlässt das Schweizer Medienhaus zum Ende des Jahres. Sie kam im Frühjahr 2015 von stern.de zur NZZ, wo die Position Leiterin Digitale Produkte für sie neu geschaffen wurde. Ihre nächste berufliche Station, ist noch unklar.

  9. Alpen-Attacke auf deutschen Medien-Markt: Der Standard startet News-Portal für Deutschland

    Neue Konkurrenz für Spiegel Online, SZ und FAZ,: Jetzt drängen auch die NZZ und Der Standard auf den deutschen Medienmarkt. Seit Montagmittag ist die Wiener Tageszeitung unter DerStandard.de mit einem speziell auf Deutschland zugeschnittenen News-Portal online. Am morgigen Dienstag folgt die Neue Zürcher Zeitung mit dem E-Paper-Newsletter „NZZ Perspektive“.

  10. Expansion nach Deutschland: NZZ plant neues E-Paper noch vor den Wahlen

    Noch vor den Bundestagswahlen im Herbst dieses Jahres will die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) ihr E-Paper auch auf den deutschen Markt bringen. Das Design soll dasselbe bleiben wie beim Original, allerdings werden die Schweizer Inhalte ausgeklammert.