1. „Durchsuchung war nicht beabsichtigt“: Staatsanwaltschaft erklärt, warum Polizisten in die Bild-Redaktion wollten

    Am Montag hatte die Bild berichtet, dass Polizeibeamte die Redaktionsräume in Berlin durchsuchen wollten. Die Redaktion verweigerte die Durchsuchung. Über die Gründe für die Ermittlungen gab es bislang nur Spekulationen. Nun hat sich die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main dazu geäußert.

  2. Siebenjähriger Rechtsstreit beendet: Welt bekommt Zugriff auf die Mundlos-Akten

    Der NSU-Terrorist Uwe Mundlos zeigte bereits in seiner Wehrdienstzeit eine rechte Gesinnung. Die Welt will 70 Personalakten von Soldaten seines Umfelds in dieser Zeit einsehen. Jahrelang verweigert sich das Verteidigungsministerium. Das ändert sich nun.

  3. „Es darf #keinSchlussstrich sein“: So diskutieren Nutzer und Politiker das NSU-Urteil bei Twitter

    Das lange erwartete Urteil im NSU-Prozess ist gesprochen: Das OLG in München hat Beate Zschäpe zu lebenslanger Haft verurteilt. Es ist ein historisches Urteil – und eines mit Diskussionsbedarf. Unter dem Schlagwort #KeinSchlussstrich erinnern Twitter-Nutzer nun an die fatalen Fehler bei der Aufarbeitung, diskutieren über die Haftstrafen und fordern weitere Aufklärung. Auch Politiker aller Parteien diskutieren das Urteil im Social Web.

  4. Medien-Woche: Wie viel Fiktion verträgt eigentlich ein ARD-"Tatort", Herr Aust?

    In der neuen Ausgabe des Podcasts „Die Medien-Woche“ spricht der frühere Spiegel-Chefredakteur und Herausgeber der Welt, Stefan Aust, über RAF- und NSU-Verschwörungskrimis im Fernsehen. Er hält nicht viel davon. Außerdem geht es um die Enthüllungen der Paradise Papers, die Yellow-Debatte beim Verband der Zeitschriftenverleger und Streamingdienste. Und es gibt den Kurz-Auftritt eines bekannten Hollywood-Stars …

  5. TV-Briefing für Medienmacher: Stammheim, die RAF und die Frage, wer Michèle Kiesewetter ermordete?

    Welche Programme machen schlauer und bei welchen Infosendungen, Dokumentationen sowie Talkshows lohnt das Einschalten? Das TV-Briefing für Medienmacher klärt diese Fragen für jeden Werktag und sammelt alle Themen und Gäste der politischen Gesprächsrunden. So spürt die ARD noch einmal den Hintergründen für den Mord an der jungen Polizistin Michèle Kiesewetter nach, während Phoenix die wohl beste Analyse-Runde zur Wahl in Frankreich bietet.

  6. „Auf die rechte Tour“: Neon-Reporter geht undercover auf Israel-Leserreise mit dem Rechts-Blog PI-News

    Nach Inside-IS und Inside-Facebook ist es Zeit für die nächste Inside-Story samt passendem Hashtag. Unter dem Schlagwort #InsidePI, berichtet Neon-Autor Marco Maurer von einer außergewöhnlichen Reise. Undercover machte der Journalist eine Leserreise von PI-News, des wohl einflussreichsten Rechts-Blogs in Deutschland, mit. Seine Eindrücke schilderte er in einer großen Reportage, die vor allem für den AfD-Abgeordneten Jörg Henke Folgen haben könnte.

  7. „Keine handwerkliche Panne, sondern Mythenbildung“: Streit um Opfer-Darstellung im NSU-Film der ARD

    Um den zweiten Film der ARD-Trilogie rund um die rechtsradikale Terrorzelle NSU ist ein Streit entbrannt. Barbara John, Ombudsfrau der Bundesregierung für die Opfer des NSU-Terrors, kritisierte, dass beim Film „Die Opfer – Vergesst mich nicht“ das Schicksal des zehnten und letzten Opfers, der Polizistin Michèle Kiesewetter, ausgelassen worden sei. Kiesewetter wurde am 25. April 2007 in Heilbronn umgebracht.