1. „Keine ausreichende Nachfrage“: Nach „Neon“ stellt Gruner + Jahr nun auch das junge Elternmagazin „Nido“ ein

    Als Gruner + Jahr im April vergangenes Jahr die Print-Version der einstigen Erfolgsmarke „Neon“ einstellte, hieß es noch, das Schwester-Magazin „Nido“ sei nicht betroffen. Nun wird auch „Nido“ vom Markt genommen. Schuld ist die zu geringe Nachfrage.

  2. Nach Abgang von Ruth Fend: stern-Chef Christian Krug übernimmt auch beim Neon-Ableger Nido das Kommando

    Nach Ausscheiden der Neon-Macherin Ruth Fend blieb die Chefredaktion von Nido vakant. Jetzt hat Gruner + Jahr die Führungsstruktur bei dem Elternzeitschrift neu geregelt. Künftig übernimmt stern-Chefredakteur Christian Krug die Verantwortung für das Blatt zusätzlich zu seinen Aufgaben und wird dessen Herausgeber. Er steht hier vor großen Herausforderungen, da die Auflage zuletzt eingebrochen ist.

  3. Nach Einstellung des Magazins: Neon-Chefredakteurin Ruth Fend verlässt Gruner + Jahr

    Redaktionsleiterin von Business Punk, dann Chefredakteurin bei den Zeitgeist-Magazinen Neon und Nido – die frühere FTD-Journalistin Ruth Fend hat beim Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr eine steile Karriere hingelegt. Doch nach dem Aus der gedruckten Ausgabe des Jugendmagazins Neon gehen Verlag und die Medienmacherin getrennte Wege. Offen ist, wer die Nachfolge beim Eltern-Titel Nido antritt.

  4. IVW-Analyse Zeitschriften: 83 der Top-100-Titel verlieren Auflage, Lego-Ninjago-Magazin springt in die Top 40

    Same Procedure as every Quarter: Erneut verlieren Deutschlands Publikumszeitschriften massiv Auflage. Für 83 der 100 stärksten Titel ging es gegenüber dem Vorjahr bergab, für Neon und Nido z.B. um mehr als 30%, für Mixx Küchenspaß mit dem Thermomix um 40%. Einer der großen Gewinner ist das Magazin zu Lego Ninjago: Mit einem Plus von 48% springt es auf 217.765 Abos und Einzelverkäufe – und damit in die Top 40 aller Magazine.

  5. G+J bremst Nido ab: Elternmagazin erscheint nur noch alle zwei Monate

    Erziehung ist eine schwierige Sache – offenbar auch publizistisch. Während die Süddeutsche Zeitung an das Segment der Eltern-Magazine glaubt und gerade erst SZ Family an den Kiosk brachte, halbiert Gruner + Jahr dagegen die Frequenz von Nido von zwölf auf sechs Ausgaben pro Jahr. Die Reduzierung soll jedoch keinen Job-Abbau zur Folge haben.

  6. „Zusammen Lästern ist super“: Nido schlägt vor, mit den eigenen Kindern über Dicke herzuziehen und rudert nach Kritik halbherzig zurück

    „Neuer Look, neue Inhalte“ verspricht das neu gestaltete Nido auf der Titelseite. Wenn damit auch gemeint ist, dass sich Leser künftig auch mal so richtig ärgern dürfen, dann scheint das Konzept aufzugehen. So schlägt die Redaktion in der Titelgesichte u.a. vor, gemeinsam mit den Kindern über Dicke zu lästern. Das stärke das Band mit dem Nachwuchs. Den fälligen Web-Groll konterte Nido wenig erfolgreich mit einer Erklärung im Traueranzeigen-Stil.

  7. E-Mails, libanesische Clans und Ebbe im Schlafzimmer: die Blendle-Bestseller der Woche

    Unterschiedlichste Themen haben es in den vergangenen sieben Tagen an die Spitze der Blendle-Charts geschafft, Wochensieger ist ein Text(chen) der WirtschaftsWoche darüber, wie man berufliche E-Mails formuliert, Dahinter folgt eine Tagesspiegel-Reportage über libanesische Clans in Berlin und ein Artikel aus Nido über Eltern und die „Ebbe im Schlafzimmer“.

  8. Missbrauch und Pädophilie – harte Themen an der Spitze der Blendle-Verkaufs-Charts

    Die Blendle-Nutzer haben in dieser Woche zwei harte Artikel aus der Süddeutschen und dem Tagesspiegel auf die ersten Plätze der Verkaufs-Charts gehievt: die Geschichte einer Frau, die bei ihrem Mann blieb, obwohl er die gemeinsame Tochter missbraucht hatte und den Artikel über einen Mann, der von Sex mit kleinen Jungen träumt, sich aber von Therapeuten helfen lässt, damit er nicht zum Täter wird.

  9. Ex-Neon-Vize Sascha Chaimowicz ist verantwortlicher Redakteur von Zeit Magazin Mann

    Seit dem 1. Mai 2016 ist Sascha Chaimowicz als Redakteur bei der Zeit tätig – nun wartet bereits die nächste Aufgabe auf den ehemaligen G+J-Mann: Der Ex-Vize von Neon und Nido ist verantwortlicher Redakteur des neuen Blattes Zeit Magazin Mann, wie die Zeit-Verlagsgruppe in einer Mitteilung bekannt gegeben hat.

  10. Einstiger Print-Hoffnungsträger Neon in Turbulenzen: Gruner + Jahrs hausgemachtes Magazin-Problem

    Neon kommt nicht zur Ruhe. Nach nur etwas mehr als einem Jahr gibt es schon wieder einen Wechsel an der Redaktionsspitze: Chefredakteurin Nicole Zepter geht, ihren Posten übernimmt Ruth Fend. Die Zukunft des einst als Print-Hoffnungsträger gefeierten Lebensgefühl-Magazins von Gruner + Jahr scheint ungewiss. Das Marktumfeld mag schwierig sein, doch der Niedergang von Neon ist wohl eher hausgemacht.