1. „Einfach armseligst“, „Schmierblatt“: Til Schweigers bissiger Kommentar zur „Watergate“-Titelseite der Mopo

    Via Facebook läutet Til Schweiger die nächste Runde im Leitungswasser-Streit mit der Hamburger Morgenpost ein. Nach dem die Mopo eine Gegendarstellung des Künstlers auf ihrer Titelseite drucken musste, diese mit einem gehässigen Seitenhieb jedoch gleich wieder kommentierte, legt der Schauspieler nach. Und sieht sich juristisch als klarer Punktsieger. Für die Zeitung hat er nur Verachtung übrig.

  2. „Gina-Lisa scheinheilig gesprochen“: die Zeitungstitel zum Urteil

    Das Ende der Gina-Lisa-Show. Das Amtsgericht Tiergarten in Berlin hat ein Urteil gesprochen: Die 29-Jährige muss wegen falscher Verdächtigung 20.000 Euro zahlen. Der Prozess entwickelte sich zu einem medialen Großereignis. Gerade im Boulevard ist das Urteil am heutigen Dienstag noch einmal großes Aufmacherthema. „Alles gelogen“ titelt die Mopo und der Berliner Kurier meint: „Gina-Lisa scheinheilig gesprochen“. Die Cover im Überblick:

  3. Neues Boulevard-Portal Tag24 will nach Westen: „Das gleiche wie Mopo24 – nur größer gedacht“

    Erst im Oktober 2014 ging das regionale Boulevard-Portal Mopo24 an den Start, nun baut die Morgenpost in Sachsen ihr Online-Angebot weiter aus: Die neue Verbundredaktion „Tag24“ soll regionalen und überregionalen Boulevard vereinen und innerhalb der nächsten sechs Wochen an den Start gehen. Geplant ist auch eine Expansion in Westdeutschland, so Chefredakteur Robert Kuhne zu MEEDIA.

  4. „Rentner schießen wieder“: das mediale Comeback der RAF

    Im März 1998 erklärte sich die Rote Armee Fraktion in einem langen Schreiben für aufgelöst. Seitdem spielten die linken Terroristen nur noch in Kino-Epen, TV-Dokus und Biopics die Hauptrolle. Das ändert sich nun wieder. Mit Burkhard Garweg, Ernst-Volker Staub und Daniela Klette haben es wieder drei gesuchte RAF-Mitglieder auf die Titelseiten von Bild, Welt und taz geschafft.

  5. Attacke auf Mopo nach Charlie Hebdo-Anschlag: Mutmaßliche Brandstifter in Hamburg angeklagt

    Zehn Monate nach dem Brandanschlag auf die Hamburger Morgenpost hat die Staatsanwaltschaft vier junge Männer angeklagt. Wie die Zeitung berichtete, wirft die Anklagebehörde den Beschuldigten Brandstiftung und schwere Brandstiftung vor. Sie sollen sich vor dem Landgericht verantworten, sagte Behördensprecherin Nana Frombach am Samstag.

  6. DuMont-Zeitungen feiern Transfercoup: Nur, wo wechselt Magath denn jetzt hin?

    So sehen gehobene Synergien ganz konkret aus: Der Kölner Express und die Hamburger Morgenpost gehören beide zu DuMont und natürlich tauschen sie auch längst Geschichten und Inhalte aus. Wenn beide ein und denselben Coup feiern, wird die Zusammenarbeit allerdings auf einmal ungewollt komisch sichtbar.

  7. Abdruck von Charlie Hebdo-Karikaturen: Brandanschlag auf Hamburger Morgenpost

    In der Nacht zum Sonntag haben zwei mutmaßliche Täter einen Brandsatz im Verlagsgebäude der Hamburger Morgenpost deponiert. Zuvor hatten die Unbekannten die Scheiben des Kellers mit Steinen eingeworfen. Kripo und Staatsschutz ermitteln nun, ob die Aktion in Zusammenhang mit dem Abdruck von Mohammed-Karikaturen steht.

  8. #LebenZerstört: Wie die Titelzeile der Hamburger Morgenpost zum Hashtag-Meme wurde

    Und Print wirkt doch: Am Montagmorgen überraschte die Hamburger Morgenpost mit einem Aufmacher zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Die Titelseite zitiert den Preisträger Jason Lanier: „Das Internet zerstört unser Leben“. Eine gewagte und arg gekürzte These. Doch schnell verbreitete sich das Cover im Netz und transformierte sich fix zu dem Meme „#LebenZerstört“, der es sogar auf die Top-Position unter den Twitter -Trends schaffte.

  9. „Wie wollen wir Zeitung machen?“: DuMont überprüft (mal wieder) seine Digitalstrategie

    Die Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) ist immer noch auf der Suche nach einer langfristigen Ausrichtung für Print und Online. Zu Beginn des Jahres hat die Konzernspitze beide Felder geschäftlich getrennt und auch unter eine eigene redaktionelle Führung gestellt. Wird es dabei bleiben? Eine Projektgruppe soll nun die „Digitale Transformation“ untersuchen.

  10. Mopo-Betriebsrat schlägt Alarm: Stellenabbau in „größerem Umfang“ geplant

    Die Sanierung im Hause M. DuMont Schauberg (MDS) könnte nun die Hamburger Morgenpost erreichen. Laut einem Informationsschreiben des Betriebsrates plant das Verlagshaus bei der Mopo einen Personalabbau in „größerem Umfang“. Es wird zudem spekuliert, bei der Restrukturierung in Hamburg handele es sich um „einen Teil des Gesamtprozesses“ bei MDS.