1. Spiegel-Krise: Warum Wolfgang Büchner aufs Blattmachen verzichtet

    Die Pressemitteilung war kurz, hatte aber sowohl für Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner wie für die Ressortleiter des Print-Spiegel eine gute und eine schlechte Botschaft. Büchners „Spiegel 3.0“-Konzept befinden die Gesellschafter für gut. Aber Büchner und seine Kritiker in der Redaktion müssen sich zusammenraufen. Nach MEEDIA-Infos innerhalb von zwei Monaten. Bemerkenswert: so lange macht Büchner kein Blatt.

  2. Grünes Licht für „Projekt 3.0“, aber Spiegel-Gesellschafter bremsen Büchner und Saffe bei der Umsetzung

    Kryptik 3.0: Die offizielle und nach fast fünfstündigen Verhandlungen abgestimmte Erklärung der Spiegel-Gesellschafter zur Neuorganisation beim Spiegel und der Neu-Ausschreibung aller Ressortleiterstellen klingt trotz einer vermeintlich deutlichen Botschaft unverständlich und lässt viele Fragen offen. Klar ist, dass damit sowohl Chefredakteur Büchner als auch GF Ove Saffe in die Klausur geschickt werden. Sie sollen bitte der Mannschaft vermitteln, was sie genau vorhaben. Taktisch ist das eine Notbremsung.

  3. Krisen-Konferenz: Werden Umbau-Pläne beim Spiegel erneut „geprüft“?

    Auch nach mehr als dreieinhalb Stunden der Spiegel-Gesellschaftergespräche hinter verschlossenen Türen ist kein Signal einer Einigung über die Entscheidung zum Redaktionsumbau nach außen gedrungen. Nach MEEDIA-Informationen dürfte es dazu an diesem Freitag auch nicht kommen, sondern eine „Prüfung“ der Pläne von Chefredakteur Wolfgang Büchner veranlasst werden.

  4. Spiegel: 82 Prozent der Redaktion unterzeichnen Petition gegen Büchner-Pläne

    Wenige Stunden vor der möglicherweise zukunftsweisenden Gesellschafterversammlung zur Führungskrise beim Spiegel mehren sich die Anzeichen, dass es nicht zu einem schnellen und finalen Beschluss hinsichtlich des Umstrukturierungskonzepts von Chefredakteur Wolfgang Büchner und Geschäftsführer Ove Saffe kommen wird. Das Aufsichtsgremium scheint eher um einen Burgfrieden – und um Zeit – bemüht. Unterdessen haben 82 Prozent der Spiegel-Redakteure eine Petition an die Gesellschafter zur Abberufung von Chefredakteur Wolfgang Büchner unterzeichnet.

  5. Zukunftsdebatte beim Spiegel: Wo steht der wahre Feind?

    High Afternoon beim Spiegel: Für 15 Uhr sind heute die rund 750 „stillen Gesellschafter“ des Nachrichtenmagazins zur Versammlung geladen. Formal geht es um den Rechenschaftsbericht der KG-Geschäftsführung, tatsächlich ist mit einer Grundsatzdebatte um den künftigen Kurs beim Spiegel zu rechnen.