1. Wahl zum Vorsitzenden: Alexander Neubacher führt die Mitarbeiter KG vom Spiegel

    Alexander Neubacher führt künftig die Mitarbeiter KG des Spiegels an. Darauf haben sich die Anfang März gewählten KG-Vertreter geeinigt. Neubacher wird allerdings nur die Hälfte der dreijährigen Amtszeit bestreiten. Er übergibt die Leitung nach anderthalb Jahren, im September 2020, an den Personaler Carsten Türke, berichtet der Branchendienst Horizont.

  2. Spiegel droht im Kulturkampf erneute Zäsur: Mit diesen Themen treten die Kandidaten zur Mitarbeiter KG-Wahl an

    Die Mitglieder KG des Spiegel steht vor der Wahl einer neuen Geschäftsführung, die in den kommenden drei Jahren die Interessen der Belegschaft im Gesellschafterkreis vertritt. Seitens der Redakteure ist eine Neubesetzung der Posten sicher – MEEDIA veröffentlicht und analysiert die Bewerberschreiben der Kandidaten und skizziert, womit sie mitten im Transformationsprozess Akzente setzen wollen.

  3. Betriebsrat Michael Fröhlingsdorf will an die Spitze – das sind die Kandidaten für die Mitarbeiter KG beim Spiegel

    In wenigen Wochen müssen die Mitglieder der mächtigen Mitarbeiter KG ein neues Führungsgremium wählen, das ihre Interessen als Hauptgesellschafter des Spiegel Verlages vertritt. MEEDIA liegen die Namen der Kandidaten vor, die für den Mehrheitsgesellschafter des Nachrichtenmagazins zur Wahl antreten. Auffällig ist die Nominierung von Michael Fröhlingsdorf, bislang Vorsitzender des Betriebsrats.

  4. Bei Interessenskollision mit Rolle als Managing Editor: Sprecherin der Spiegel Mitarbeiter KG plant Rücktritt

    Susanne Amann will Konsequenzen aus ihrer Doppelrolle als Sprecherin der Mitarbeiter-KG des Spiegel und ihrem neuen Posten als Managing Editor ziehen, um mögliche Interessenskollisionen zu vermeiden. Die bisherige Print-Wirtschaftsressortleiterin beabsichtigt deshalb, von ihrem KG-Posten umgehend zurückzutreten, falls ein von der KG beauftragtes Gutachten zu dem Schluss kommt, dass beide Ämter nicht miteinander zu vereinbaren sind. Wann das sein wird, ist aber unklar.

  5. Gewinneinbruch beim Spiegel: magere Jahres-Ausschüttung von nur noch 1000 Euro pro Mitarbeiter

    Den Spar- und Wachstumskurs des Spiegel-Verlags bekommen die Mitarbeiter jetzt in der eigenen Geldbörse zu spüren. Die stillen Gesellschafter in der Mitarbeiter KG, denen rund die Hälfte des Gewinns zusteht, bekommen für das vergangene Geschäftsjahr lediglich eine spärliche Gewinnausschüttung. Entsprechend mager fällt auch der Betrag an die Augstein-Erben und Gruner + Jahr als Mitgesellschafter aus.

  6. Interner Spiegel-Report entlarvt Mitarbeiter-KG als Innovationsproblem Nummer eins

    Als Teil der Agenda 2018 soll der Spiegel-Verlag mit neuen Produkten aus der Ertragskrise kommen. Doch den millionenschweren Investitionen hierfür müssen die Gesellschafter zustimmen. Die Mitarbeiter-KG sei hierfür ein „Hindernis“, entlarvt der Innovationsreport des Spiegel. Medienexperten geben aber auch Miteigner Gruner + Jahr eine Mitschuld, um das Magazinhaus zukunftsfähiger zu machen.

  7. Überraschung bei Wahl der Mitarbeiter KG: Ex-Spiegel-Vize Martin Doerry vertritt die Redaktion

    Wahl-Tag beim Spiegel an der Ericus-Spitze. Bis heute um 15 Uhr konnte die Belegschaft ihre Stimmzettel abgeben, um die fünfköpfige Geschäftsführung neu zu bestimmen. Die Wahl ergab einige Überraschungen. Nach MEEDIA-Informationen wird Ex-Spiegel-Vize Martin Doerry und die Wirtschaftsressortleitern Susanne Amann die beiden Redaktionsposten in der Geschäftsführung der Mitarbeiter-KG übernehmen.

  8. Agenda 2018: die Mär vom Sparwachstum beim Spiegel

    16 Millionen Euro bis Ende 2017 zu sparen, klingt nach einer drakonischen Maßnahme. Gleichzeitig sollen neue digitale Leuchtturmprojekte das Umsatzwachstum zurückbringen. Die tun was an der Ericusspitze, möchte man meinen. Betriebswirtschaftlich sind die neuen Maßnahmen indes nicht mehr als eine vernachlässigbare Größe in einer Rechnung mit vielen Unbekannten.

  9. Historische Spiegel-Reform: Der Wille ist da, viel mehr aber auch (noch) nicht

    Da ist sie also, die große Spiegel-Reform, zumindest auf dem von den Gesellschaftern abgesegneten Papier. Von einem historischen Projekt ist an der Ericusspitze die Rede, von einer „neuen Kultur der Zusammenarbeit“. Der Spiegel hat sich – unter dem Druck sinkender Erlöse – selbst einen Sparkurs verordnet und will nebenbei trotz der Effizienz-Maßnahmen wachsen. Kann das gut gehen?

  10. Bedingt reformbereit: die Strategie-Irrtümer der Spiegel-„Agenda 2018“

    Größtes Sparprogramm in der Geschichte, Stellenabbau und Budgetkürzungen von jährlich 15 Millionen Euro: Am Mittwoch kündigten Chefredaktion und Geschäftsführung an, dass der Spiegel energisch auf die Kostenbremse treten will. All das klingt nach einer radikalen Kurskorrektur. Doch Skepsis ist angebracht. Denn mit dem angekündigten Maßnahmenbündel wird das Nachrichtenmagazin seine Ziele kaum erreichen.