1. Das #miomiogate-Protokoll: So arbeitet die Titanic den Juso-Satire-Coup gegen die Bild auf

    Print-Mühlen mahlen etwas langsamer. Während online das #miomiogate, mit dem das Satire-Magazin Titanic der Bild-Zeitung einen gefälschten Mailwechsel zwischen Juso-Chef Kevin Kühnert und einem Russen-Troll unterjubelte, schon fast wieder vergessen ist, befasst sich die Print-Titanic erst in ihrer aktuellen Ausgabe mit dem Coup. Das Protokoll der Satire-Aktion enthält ein paar neue Aspekte.

  2. GroKo-Hund Lima und Kühnert-Titelseite: Presserat liegen neun Beschwerden gegen Bild vor – nur (noch) nicht von der SPD

    Der Presserat steht vor einer anstrengenden kommenden Woche, denn die Bild und ihre SPD-Berichterstattung werden für ein erhöhtes Arbeitsaufkommen bei den Medienwächtern sorgen. So liegen in Sachen #miomiogate bereits sieben Beschwerden gegen die Boulevard-Redaktion vor. Auch der GroKo-Hund Lima wird den Presserat beschäftigen. Allerdings hat die SPD noch keine Beschwerde eingelegt.

  3. "Journalistische Arbeit bewusst diskreditiert": Das sagt Bild-Chefredakteur Julian Reichelt zum Titanic-Debakel

    Das Satire-Magazin Titanic hat die Bild-Zeitung in großem Stil hereingelegt. Die Titanic hat der Zeitung offenbar Fake-Mails untergeschoben, die einen Kontakt zwischen Juso-Chef Kevin Kühnert und russischen Internet-Trollen vorgaben. Die Bild machte daraus eine große Titelstory um eine „Schmutz-Kampagne bei der SPD“. Chefredakteur Julian Reichelt spricht nun von dem Versuch der Satiriker, „journalistische Arbeit bewusst zu diskreditieren“.

  4. "Alter Schwede, hat sich die Bild blamiert" – die Twitter-Reaktionen zum Satire-Coup

    Nachdem das Satiremagazin Titanic auf seiner Homepage bekannt gegeben hat, der Urheber der angeblichen Schmutzkampagnen-Mails von Juso-Chef Kevin Kühnert zu sein, gibt es von der Netzgemeinde viel Spott und Häme für die Bild-Zeitung. Bei Politikern, Journalisten und Satirikern ist die Rede davon, die Bild habe sich „blamiert“. Reaktionen bei Twitter im Überblick.