1. GroKo-Überraschung für Verleger: Union und SPD senken Rentenbeitrag für Zeitungszusteller

    Seit der Einführung des Mindestlohns stöhnen die Verlage unter den Mehrbelastungen, die sie wegen ihres kostenintensiven und dünnmaschigen Netzes an Zeitungszustellern zu tragen haben. Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit hat sich die künftige GroKo nun auf eine Entlastung Zeitungshäuser geeinigt. Für Kritiker von Martin Schulz, dürfte dies der nächste Umfaller des GroKo-Chefunterhändlers der SPD sein.

  2. Rundfunkgebühr als "Freifahrtschein der Staatspresse": Wie BDZV-Präsident Mathias Döpfner mit der Politik abrechnet

    In seiner Eröffnungsrede beim Zeitungskongress in Stuttgart hat BDZV-Präsident und Springer-CEO Mathias Döpfner traditionell die wichtigsten Themen der Zeitungslobby deutlich gemacht. Dabei dominieren weiterhin die Auseinandersetzungen mit Google, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie auch dem Staat, der den Mindestlohn eingeführt hat. Und ein neuer Feind tut sich auf: Gemeinden und Kommunen.

  3. Spot des Tages: Mary Poppins leidet unter dem Mindestlohn

    In einem neuen Video der Comedians von „Funny or Die“ arbeitet Mary Poppins, gespielt von Kristen Bell, für den Mindestlohn. Jetzt braucht sie dringend eine Gehaltserhöhung.

  4. Verlegern gelingt offenbar Kompromiss beim Mindestlohn

    Den Verlagen ist es offenbar gelungen einen Kompromiss im Streit um den Mindestlohn für Zeitungsausträger auszuhandeln. Wie Reuters berichtet, sollen die Mehrkosten durch den gesetzlichen Mindestlohn über einen Rabatt bei den Sozialbeiträgen ausgeglichen werden.

  5. BDZV warnt vor Einführung des Mindestlohns

    Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat die Bundesregierung eindringlich vor der „Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns“ in Höhe von 8,50 Euro gewarnt. Man befürchte 225 Millionen Euro an zusätzlichen Lohnkosten, heißt es in einem Brief der Verleger an mehrere Bundesminister, der dem Focus vorliegt.