1. „Die Wahrheit ist: Niemand braucht Air Berlin“: die Pressestimmen zur Insolvenz der Airline

    Air Berlin ist insolvent. Keinen der Kommentatoren überraschte diese Nachricht. Lediglich mit dem Zeitpunkt mitten in den Sommerferien hatte keiner der Beobachter gerechnet. Die meisten Journalisten sind sich sicher: Das Ende der Airline wird kaum spürbare Spuren hinterlassen. Auch bei den Gründen herrscht Einigkeit: „Schlampiger kann man kaum managen“ (FAZ).

  2. „Polizei hat es nicht geschafft, das Volk zu schützen“: Pressestimmen zum Abschluss des G20-Gipfels

    Am Tag nach dem G20-Gipfel wird aufgeräumt und gefragt, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Im Zentrum der Überlegungen der Kommentatoren: Die Polizei-Taktik und die Verantwortung der Politik. An Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz lässt kaum ein Meinungsstück ein gutes Haar. Das gilt auch für das Vorgehen der Einsatzkräfte. So zitiert die SZ einen Protestforscher: „Die Strategie der Polizei ist kolossal gescheitert“

  3. „Merkwürdige Allianz aus trotzigem Trump und tumben Trotzern“: Das Medienecho zum G20-Auftakt

    Der Start zum G20-Gipfel stand im Zeichen der Vorgespräche zwischen Donald Trump und Angela Merkel, sowie den eskalierten „Welcome to Hell“-Protesten. Mit beiden beschäftigten sich die Kommentatoren. Die Einschätzungen reichen von „einem Desaster für die Demokratie“ bis zu einem „Gipfel des Missvergnügens für Angela Merkel“.

  4. Medienecho in der Türkei: „Deutschland ist verrückt geworden“

    Die Absage von Wahlkampfauftritten von türkischen Ministern in Deutschland ist in der regierungsnahen türkischen Presse auf ein verheerendes Echo gestoßen. „Deutschland ist verrückt geworden“, diagnostizierte die Zeitung Yeni Safak am Freitag. Das Blatt sprach von einer „Schande“.

  5. „Die neue Kohl“: Die Medienstimmen zur Merkel-Kandidatur

    Weniger Jubel war selten. Angela Merkel verkündet ihren Willen, zum vierten Mal für das Amt des Bundeskanzlers zu kandidieren und die Medien zeigen sich wenig euphorisch. Trotzdem halten sie diesen Schritt für alternativlos. Immerhin sei die CDU-Frontfrau die „Führerin der freien Welt“ (Zeit), „die neue Kohl“ (taz), die aber endlich „mehr Inhalte wagen“ müsse (Tagesspiegel).

  6. „Der Sieg des Horrorclowns“: Die deutschen Medienstimmen zum Trump-Triumph

    Beim Blick in die Kommentarspalten der deutschen Leit-Medien kann einem Angst und Bange werden. Nach dem Sieg von Donald Trump schreibt Stefan Kornelius auf Süddeutsche.de von einer „Epochalen Zäsur, wie sie die Vereinigten Staaten seit Menschengedenken nicht erlebt haben“. Die taz sieht den „Sieg des Horrorclowns“ und Spiegel Online den „Sieg des Zerstörers“.

  7. Internationale Presse zu #HbfKöln: „Vergleichbar mit Terroranschlägen in Paris“

    Die Silvester-Vorfälle in Köln sorgen international weiter für Schlagzeilen. Die Leitmedien Europas stellen dabei überraschende Bezüge her. So vergleicht die Presse in Italien und Lettland in ihrer Berichterstattung die Vorkommnisse rund um den „Sex-Mob“ mit den Attentaten in Madrid und Paris. Dänische Kommentatoren sehen sogar einen Angriff auf das Gesellschaftsmodell Europas sehen.