1. „Oder soll man es lassen?“ Warum der Zeit-Beitrag zur Flüchtlingsrettung nicht mehr für den Wolff-Preis nominiert ist

    Eine Fußnote und ihre Geschichte: Am vergangenen Mittwoch berichtete MEEDIA über die Shortlist für den Theodor-Wolff-Preis, auf der auch ein sehr umstrittener Zeit-Beitrag auftauchte – das Pro & Contra zur Seenotrettung von Flüchtlingen mit der provokanten Headline „Oder soll man es lassen?“ Nun ist der Beitrag plötzlich nicht mehr nominiert. Eine der beiden Zeit-Autorinnen hatte was dagegen. Die Preisrichter nahmen das Stück daraufhin aus dem Rennen, offenbar zum Ärger einiger Juroren.

  2. „Gute Zeit, böse Zeiten“: Spiegel zündelt in der Debatte um die Wochenzeitung und attestiert der Zeit eine Führungskrise

    Die Zeit wird weiter von der Debatte um das Pro&Contra zur privaten Seenotrettung von Flüchtlingen verfolgt, das in Ausgabe 29 der Wochenzeitung erschien. In der darauffolgenden Nummer veröffentlichte die Chefredaktion eine Art Entschuldigung. In der aktuellen Ausgabe lässt die Zeit Leserstimmen zu Wort kommen. Der Spiegel diagnostiziert unterdessen eine ausgewachsene Führungskrise bei der Zeit.

  3. Die Gefährdung der Menschenwürde – warum man für das „Pro&Contra“ zu privater Seenotrettung in der „Zeit“ dankbar sein sollte

    Die Zeit hat für ein „Pro&Contra“ in der aktuellen Ausgabe, das Motive und Handlungen privater Seenotretter im Mittelmeer diskutiert, massive Kritik aus Medien- und Politikkreisen erfahren. Für Franz Sommerfeld, Ex-Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers und ehemaliger Publizistik-Vorstand bei DuMont, gehören solche Fragen und Kritik aber zum Wesen des Journalismus. Man müsse ihr danken, dass sie die Motive der Seenot-Retter kritisch hinterfragt.