1. „Lügenpresse“-Zwischenfall im „Morgenmagazin“: Zuschauerin beschimpft Dunja Hayali während Live-Sendung

    Ein kurioser Zwischenfall hat im ZDF-Morgenmagazin am Mittwoch für Aufsehen gesorgt. Während der Live-Sendung drang eine Frau aus dem Publikum auf die Bühne, schubste Moderatorin Dunja Hayali zur Seite und wetterte vor laufender Kamera gegen die „Lügenpresse“. Die sichtlich verdutzte Moderatorin versuchte zu beschwichtigen.

  2. Studie der Uni Mainz: Lügenpresse-Hysterie ebbt ab, seitdem Journalisten ihre Arbeit besser erklären

    Die Medien belügen die Bevölkerung systematisch? Politik und Presse manipulieren die Menschen? Solche Thesen fanden zuletzt größeren Zuspruch. Eine Studie aus Mainz zeigt: Nun finden solche Thesen wieder weniger Anhänger.

  3. Wenn Fakten nicht mehr helfen: die für Medien unbequeme Social-Hass-Analyse von Norbert Bolz im Cicero

    Der aktuelle Titel des Magazins Cicero ist eine starke Aussage: „Hatebook – die Pöbel-Demokratie“. Der Text dazu wurde vom Medienwissenschaftler Norbert Bolz geschrieben und er analysiert treffend das Spannungsfeld zwischen Hatespeech, Fake-News, Political Correctness und Medien. Dabei kommt Bolz zu einer vor allem für die Medien unbequemen Schlussfolgerung.

  4. Studie: Vertrauen in die Medien steigt massiv an – das Misstrauen aber ebenso

    Mehr Hater, aber auch mehr Unterstützer: In ihrer neuen Ausgabe zitiert die Zeit eine Studie der Uni Mainz, die sich mit dem vermeintlichen Vertrauensverlust der Medien in Zeiten von Fake-News, alternativen Fakten und Lügenpresse-Vorwürfen befasst. Die Macher kommen zu dem für die Medien beruhigenden Schluss, dass heute 40 Prozent der Aussage zustimmen, dass man der Presse „eher oder voll und ganz“ vertrauen könne. Dies ist ein massiver Anstieg. Gleichzeitig nimmt aber auch die totale Ablehnung zu.

  5. WDR-Studie: Öffentlich-Rechtliche genießen die höchste Glaubwürdigkeit, jeder Fünfte glaubt an „Lügenpresse“

    Der WDR hat beim Meinungsforschungsinstitut infratest dimap eine repräsentative Studie zur Glaubwürdigkeit der Medien in Auftrag gegeben. Ergebnis: 89 Prozent der Bundesbürger finden das Informationsangebot von Radio, Fernsehen, Internet, Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland insgesamt „gut“ oder „sehr gut“. Besonders gut schnitten in der Studie öffentlich-rechtliche Angebote ab. Aber: Jeder fünfte Befragte hält den Vorwurf einer „Lügenpresse“ für berechtigt.

  6. Nach „Gutmensch“ und „Lügenpresse“: „Volksverräter“ ist das Unwort des Jahres 2016

    Die Jury habe lange überlegt, ob das „Unwort des Jahres 2016“ aus dem „plakativen und polemischen Sprachgebrauch, den Angehörige und Anhängerinnen von Pegida, AfD oder ähnlichen Initiativen verwenden“ stammen sollte. Die Wahl soll der Kritik am Sprachgebrauch mit faschistischem und fremdenfeindlichem Hintergrund mehr Gewicht verleihen.

  7. „Öffentlich-rechtliche Medien wichtiger denn je“: ARD-Vorsitzende Karola Wille kontert AfD-Attacken

    Es ist ein tiefgreifender Veränderungsprozess: In den kommenden Jahren sieht ARD-Vorsitzende Karola Wille angesichts des digitalen Wandels und der Sparzwänge einen Reformbedarf bei Angeboten und Strukturen. Und dann sind da ja noch die Lügenpresse-Vorwürfe. Im dpa-Interview spricht sie über Reformbedarf der Sendeanstalten, über den Kampf um die Glaubwürdigkeit der ARD und über das Thema Geld.

  8. „Niemand hat das Recht auf eigene Fakten“: VDZ-Chef Scherzer zieht Bilanz und sorgt sich um Paid-Content

    In der Zeitschriftenbranche ist vieles in Bewegung. Allein in diesem Jahr erscheinen rund 150 neue Titel. Aber es gibt auch viele Themen, die der Branche Sorgen machen. Die Übermacht von Google und Facebook bei der Online-Werbung ist nur eins davon.

  9. Mutiges Plädoyer: Ein Zeit-Reporter kritisiert, dass „Journalisten Teil des Establishments“ sind

    „Journalismus ist der tollste Beruf der Welt. Aber …“ Mit diesem Einstieg liefert Zeit-Autor Stephan Lebert in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung einen spannenden Beitrag in der Debatte zur Lage des Journalismus. Der 55-Jährige, der einer erfolgreichen Journalisten-Familie entstammt, bilanziert selbstkritisch, dass die Medien „Teil des Establishments geworden sind“. Das müsse sich ändern.

  10. stern prüft rechtliche Schritte gegen Vera Lengsfeld nach „Maischberger“-„Lügenpresse“-Sendung

    Der stern hat angekündigt, rechtliche Schritte gegen die CDU-Politikerin und Publizistin Vera Lengsfeld zu prüfen. Grund sind Aussagen, die Lengsfeld in der gestrigen „Maischberger“-Sendung über die stern-Titelstory „Sachsen: ein Trauerspiel“ vom 20. Oktober getätigt hat. Lengsfeld hatte erklärt, stern-Autor Walter Wüllenweber habe in dem Artikel „alles falsch“ beschrieben.