1. Unruhe bei den Lübecker Nachrichten: Geschäftsführung prüft Umzug von Redaktion und Verlag

    Die Lübecker Nachrichten erwägen, den bisherigen Firmenstandort zu verlagern. Die Geschäftsführung prüft einen Umzug der Hauptredaktion und des Verlags innerhalb von Lübeck. Ob sich die Firmenleitung im Zuge der Maßnahme von dem im Besitz des Unternehmens befindlichen Bürogebäude trennt, ist noch offen. Gleichzeitig wiegelt der Verlag Befürchtungen der Belegschaft ab, dass mit der Maßnahme ein Stellenabbau verbunden ist.

  2. Nach peinlicher Lobby-Attacke auf Martin Schulz: Madsack trennt sich von LN-Geschäftsführerin Stefanie Hauer

    Paukenschlag bei den Lübecker Nachrichten: Geschäftsführerin Stefanie Hauer verliert bei der Konzerngeschäftsführung der Madsack Mediengruppe den Rückhalt. Die ehemalige Zeit-Managerin wird das Unternehmen verlassen. Grund dürfte ihr unglückliches Auftreten beim Journalistentalk mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gewesen sein. Das bei Facebook geteilte Video schlug im Social Web hohe Wellen.

  3. "Unglücklich in Form und Inhalt": LN-Geschäftsführerin entschuldigt sich für Lobby-Attacke auf Martin Schulz

    Stefanie Hauer, Geschäftsführerin der zur Madsack Mediengruppe gehörenden Lübecker Nachrichten, mischte sich während eines Interviews mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ein und versuchte ihn in eigener Sache auf die Belastung der Medienhäuser durch den Mindestlohn festzunageln – ein ungewöhnlicher Vorgang, der auch Redakteure peinlich berührte. Dafür hat sich die Managerin nun entschuldigt.

  4. "Dann können Sie nicht SPD wählen": So watschte Martin Schulz die Geschäftsführerin der Lübecker Nachrichten ab

    Der Mindestlohn für Zeitungszusteller ist vielen Verlagen ein Dorn im Auge. Deshalb versuchen fleißige Lobbyisten, die Politik von Entlastungen zu überzeugen. Wie plump das ablaufen kann, offenbarte nun Stefanie Hauer, Geschäftsführerin der Lübecker Nachrichten. Im Gespräch mit Martin Schulz winselte sie förmlich um Hilfe – zum Leidwesen anwesender Redakteure, die sich in stiller Fremdscham wanden.

  5. Erneuter Stellenabbau bei Madsack-Blättern: Vor allem die Ostsee-Zeitung trifft es hart

    Erst war es die Redaktion, jetzt sind die Verlagsbereiche an der Reihe. Geschäftsführerin Stefanie Hauer will offenbar bei der Ostsee-Zeitung und den Lübecker Nachrichten weiter massiv Einsparungen durchsetzen. Vor allem die Ostsee-Zeitung trifft es hart. Hier sollen knapp 50 Arbeitsplätze abgebaut oder verlagert werden.

  6. Kahlschlag im Norden: Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung streichen weitere 30 Stellen

    Neuer Stellenabbau bei den Lübecker Nachrichten und der Ostsee-Zeitung: Die beide zur Mediengruppe Madsack gehörenden Verlage wollen an den Standorten gemeinsam 30 Arbeitsplätze abbauen sowie weitere 35 Stellen in Tochterfirmen ausgliedern. Morgen soll die Belegschaft hierüber informiert werden. Es ist nicht die erste Sparmaßnahme.

  7. Neue Köpfe für Marketing & Vertrieb bei Lübecker Nachrichten und Ostseezeitung

    Bei den beiden Madsack-Zeitungen in Lübeck und Rostock wurde die Position Leitung Marketing & Vertrieb jeweils neu besetzt. Thekla Graper, 47, übernimmt die Funktion für die Lübecker Nachrichten, Kathrin Schultka, 49, für die Ostsee-Zeitung. Seit Jahren sind sie bereits für die Lübecker Nachrichten und die Ostseezeitung tätig und hatten dort verschiedene Führungspositionen inne.

  8. Madsack erhöht Anteile an Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten

    Die Madsack Mediengruppe erwirbt zu einem nicht genannten Preis die Anteile der Heinrich Beteiligungs GmbH (HBG) an der Lübecker Nachrichten GmbH – und baut damit ihre Mehrheitsbeteiligung auch an der Ostsee-Zeitung weiter aus. Das Bundeskartellamt muss dem Deal noch zustimmen. Danach hält das Medienhaus aus Hannover insgesamt 76 Prozent am nordischen Verlag.

  9. „Aufwind“ für die Region: Wie die Lübecker Nachrichten die Windkraft-Lobby hofieren

    Lokal- und Regionalzeitungen haben mit sinkenden Auflagen und Abozahlen zu kämpfen. Das liegt nicht nur an der sich wandelnden Mediennutzung, sondern vielleicht auch daran, was sie ihren Lesern bieten. Statt ausgewogener Berichterstattung, die nah am Leser ist, üben sich manche Blätter in Klientelbedienung. Die Lübecker Nachrichten sind besonders gut darin, die Windkraftbranche zu hofieren.

  10. Seltsame „Sorgfaltspflicht“: Wie die Lübecker Nachrichten in einer Anzeige das Wort „Medienkrise“ strich

    Ein Journalist suchte im Anzeigenteil der Lübecker Nachrichten per Annonce nach „anderweitiger“ Beschäftigung. Bevor sein Gesuch erschien, bekam er aber einen Anruf der Anzeigenabteilung. Man werde den Begriff „Medienkrise“ aus der Anzeige herausstreichen – aus „Sorgfaltspflicht“, wie es später schriftlich hieß.