1. „Literatur Spiegel“ eingestellt: Spiegel-Chef Hass baut das Geschäft mit den Printablegern um

    Der Spiegel-Verlag stellt den „Literatur Spiegel“ ein. Dies gab das Hamburger Medienhaus unter der Leitung von Geschäftsführer Thomas Hass am Dienstag bekannt. Er wird durch eine neue Beilage namens „Spiegel Bestseller“ ersetzt. Zugleich fallen die Gesundheitsbeilage „Wohl“ sowie „Spiegel Biographie“ dem Rotstift zum Opfer.

  2. An den „Bedürfnissen des Buchmarkts“ ausgerichtet: Spiegel reduziert Erscheinungstakt der Literatur-Beilage

    Vom Lifestyle-Supplement S-Magazin bis zur Gesundheitsbeilage „wohl“ – Print-Beiboote sind ein wichtiger Teil der Zukunftsstrategie des gedruckten Spiegel. Jetzt will der Verlag die Erscheinungsfrequenz für die Beilage Literatur Spiegel von zehn auf vier Ausgaben pro Jahr drosseln. Künftig richtet die neue Chefredaktion die Veröffentlichung des Supplements an die Großereignisse des deutschen Buchmarkts aus.

  3. Sascha Lobos Fake-Rezension im Literatur Spiegel und warum sich niemand darüber aufregt

    Sascha Lobo hat also für die Literatur-Beilage des Spiegel ein Buch rezensiert, das es gar nicht gibt. Seine Hymne auf „Cybris“ von Carol Felt war ein Fake, der am heutigen Freitag auf der Frankfurter Buchmesse enthüllt wird. Die Aktion war ein durchaus gelungener Literaten-Spaß. Die vielleicht erhoffte Welle der Empörung dürfte ausbleiben.

  4. Rezensionen und Essays: Kultur Spiegel wird zum Literatur Spiegel

    Chefredakteur Klaus Brinkbäumer hat sein Konzept durchgesetzt: Der Spiegel wird seine monatliche Beilage Kultur Spiegel durch ein Supplement ersetzen, in dessen Zentrum Literaturbesprechungen stehen. Die Neuentwicklung wird erstmalig am 26. September und ab dann zehnmal im Jahr dem Nachrichten-Magazin beiliegen.