1. KJS-Ausbilder Papendick: „Journalismus ist kein möglichst bunter Mix aus hippen Verbreitungstechniken“

    Mit ihrem Faktenzoom sorgte die Kölner Journalistenschule (KJS) vergangene Woche für kontroverse Diskussionen über Recherchequalitäten in der politischen Berichterstattung. Die Schüler hatten Aussagen von Politikern überprüft und Frauke Petry als vermeintlich negative Spitzenreiterin entlarvt. Nicht nur die AfD-Chefin kritisierte den Faktencheck, auch Journalisten wiesen Mängel nach. Für Ulric Papendick, Leiter der KJS, ist der Faktenzoom dennoch ein gelungenes Beispiel für moderne Journalistenausbildung.

  2. Nach Kritik von Petry und Journalisten: KJS verteidigt „Faktenzoom“-Projekt

    Die Leitung der Kölner Journalistenschule verteidigt in einem Kommentar das Schülerprojekt „Faktenzoom“, für das die angehenden Journalisten Aussagen von Politikern in Talkshows überprüft haben. Man habe ein „mutiges Projekt“ gestartet, dessen Ergebnis nun mal nicht jedem gefalle. Die Recherche ist zuvor von AfD-Politikerin Frauke Petry sowie einigen Medienjournalisten kritisiert worden.

  3. „Talkgast mit meisten Falschaussagen“: Petrys „Pinocchiopresse“-Vorwurf und eine Untersuchung mit Macken

    Die Kölner Journalistenschule wollte überprüfen, wie genau es Deutschlands Spitzenpolitiker mit der Wahrheit nehmen und hat dazu deren Aussagen in den vier großen TV-Talkshows überprüft. Heraus kam: Frauke Petry ist Spitzenreiterin im negativen Sinne. Prompt kritisierte sie handwerkliche Fehler der „Pinocchiopresse“. Tatsächlich weist die Recherche Mängel auf.