1. Warum Eltern vorab schauen sollten: die heikle Sache mit dem Jugendschutz bei Netflix, Amazon Prime & Co

    Streaming-Portale, bzw. so genannte Video On Demand Dienste (VoD) wie Netflix oder Amazon Prime Video sind beliebt und locken mit immer mehr und aufwändigeren Eigenproduktionen. Wer seine minderjährigen Kinder aber allzu sorglos Netflix & Co schauen lässt, kann eine unliebsame Überraschung erleben. Jugendschutz funktioniert in der schönen, neuen Medienwelt anders als bei Kino und Fernsehen und erfordert viel mehr Eigeninitiative der Eltern.

  2. Leichenfotos aus Syrien: KJM-Chef Fischer nimmt Kritik an Bild teilweise zurück

    Bisher trugen Bild-Digitalchef Julian Reichelt und Andreas Fischer, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz, ihren Streit um die Veröffentlichung von Leichenfotos aus Syrien über die Medien aus. Auf der re:publica trafen sie aufeinander und diskutierten. Dabei ruderte Fischer in der Kritik an Bild teilweise zurück – zumindest die Kritik an einem Assad-Vergleich sei „unnötig“ gewesen.

  3. „Schockwirkung journalistisch legitim“: Ex-WDR-Chef Pleitgen springt Bild gegen KJM bei

    Nächster Brief im Streit zwischen der Bild und der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). In der Debatte um die Kritik der Jugendschützer an der Veröffentlichung von Kinderleichenfotos aus dem Syrienkrieg bekommt die Springer-Zeitung nun Unterstützung vom ehemaligen WDR-Intendanten Fritz Pleitgen. Er meint, dass es den Bild-Autoren „auch um Schockwirkung“ gegangen sei: „Doch das ist journalistisch legitim, wenn man Augen öffnen will, um Unerträgliches erkennen zu lassen.“

  4. „Allein das Wort Rüge ist makaber und aus der Welt gekippt“ – über die Rolle von Presserat & Co.

    Der Presserat und die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) sind mit ihren Entscheidungen Thema der Medienberichterstattung. Dass die KJM Bild.de wegen Leichenfotos aus dem Syrienkrieg einen Verstoß gegen die Menschenwürde attestierten, hatte eine harsche Replik des Chefredakteurs zur Folge. Im MEEDIA-Podcast sprechen Christopher Lesko und Georg Altrogge über die Rolle der Kontrollinstanzen.

  5. „Schrecklich, falsch, lächerlich“: die empörte Abrechnung von Bild-Digitalchef Reichelt mit den Jugend-Medienwächtern

    Bild-Kritik von Medienwächtern scheint derzeit en vogue. Nachdem in der vergangenen Woche beim Presserat gleich gegen zwei Bild-Storys Beschwerden eingingen, stellt die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) nun „einen Verstoß gegen die Menschenwürde fest“. Diesen Vorwurf will Bild.de-Chef Julian Reichelt allerdings keineswegs auf sich sitzen lassen. In harschen Worten nimmt er die Argumentation der KJM auseinander.

  6. KJM entscheidet: Bild-Foto aus Bataclan-Innenraum verstößt nicht gegen Menschenwürde

    Meistens beschäftigt sich der Presserat mit der Frage, ob bestimmte Bild-Stories oder -Bilder gerügt werden müssen. Jetzt wurde auch die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) einmal aktiv und nahm sich ein umstrittenes Foto aus dem Innenraum der Konzerthalle Bataclan vor, das Bild.de nach den Anschlägen in Paris veröffentlicht hatte. Die Bewertung der Prüfer: „Nach Einschätzung der KJM liegt kein Verstoß gegen die Menschenwürde vor“.

  7. Prüfung nach Magersuchts-Vorwürfen: „Germany’s Next Topmodel“ verstößt nicht gegen Jugendschutz

    „Germany’s Next Topmodel“ macht krank, hieß es Anfang des Jahres in einer Studie des Internationalen Zentralinstituts für Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI). Demnach fördere die Sendung Essstörungen. Doch die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) kam jetzt zu dem Schluss: „GNTM“ verstößt nicht gegen den Jugendschutz.

  8. „Sozialethische Desorientierung“: Joko und Klaas verstießen mit Sauf-Show gegen Jugendschutz

    Das Erfolgsrezept von Joko und Klaas ist simpel: Sie machen sich charmant vor der Kamera zum Affen und gehen dabei gerne an ihre eigenen Grenzen. Darüber kann die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmediananstalten (KJM) nicht immer lachen. Sie monierte in den Sendungen der beiden Moderatoren gleich zwei Verstöße gegen den Jugendschutz.