1. „Groß zu sein ist kein Verbrechen“: Instagram-Gründer wehren sich auf SXSW gegen Aufspaltungspläne

    Die mögliche Aufspaltung großer Techkonzerne ist das dominierende Thema auf der South by Southwest (SXSW) in Texas. Auf der Bühne wehren sich nun die Gründer der zu Facebook gehörenden Bilder-Community Instagram: Größe allein sei kein Verbrechen. Der Zusammenschluss mit Facebook im Jahr 2012 hätte dem User sogar genützt. Es war der erste öffentliche Auftritt des Duos seit sie das Unternehmen im September verlassen haben.

  2. Kölsches "Klüngel-Kartell": Fallbericht legt geheimen "Nichtangriffspakt" von Dumont und Generalanzeiger offen

    Die DuMont Mediengruppe muss 16 Millionen Euro Kartellstrafe für Absprachen mit dem Bonner Generalanzeiger berappen. Beide Unternehmen hatten über rund 16 Jahre lang verbotene Gebietsabsprachen getroffen, um sich regional nicht zu sehr in die Quere zu kommen. Der Fallbericht der Wettbewerbshüter legt nun erstmals Details des Klüngel-Kartells offen, u.a. einen geheim gehaltenen „Nichtangriffspakt“.

  3. Google kündigt an, die Rekordstrafe der EU wegen dem Android-Betriebssystem anfechten zu wollen

    EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager setzt zum bisher härtesten Eingriff in das Geschäftsmodell von Google an und verhängt eine Rekordstrafe von 4,34 Mrd. Euro. Der Internet-Konzern soll sein Gebaren beim Smartphone-System Android ändern. Hunderte Millionen Nutzer wären betroffen. Google will gegen die Strafe vorgehen.

  4. Donald Trump ist gegen die Fusion von AT&T und Time Warner: US-Regierung legt im Kartellrechtsstreit Berufung ein

    Im Juni boxte der US-Mobilfunkgigant AT&T in einem vielbeachteten Kartellrechtsprozess den milliardenschweren Kauf von Time Warner durch. Doch nun will die Trump-Regierung das Urteil anfechten. Das geht aus dem entsprechenden Gerichtsantrag hervor. Dem US-Präsidenten war die Fusion von Anfang an ein Dorn im Auge.

  5. Supermediathek: Wie realistisch ist eine gemeinsame Plattformlösung von Verlagen und TV?

    Fünf Jahre ist der Versuch her, mit „Germany’s Gold“ eine kommerzielle Mediathek für öffentlich-rechtliche Angebote zu etablieren – die Idee scheiterte, wie bereits das privatwirtschaftliche Projekt Amazonas, am Kartellamt. 2018 ist die Idee eines Sender-übergreifenden Angebots wieder da. MEEDIA fasst zusammen, wie die Vorschläge für eine neue „Supermediathek“ aussehen und wie Experten die Chancen für eine Umsetzung einschätzen.

  6. Allianzen durch neues Kartellrecht: Wie sich die Verlage gegen den Angriff von Netflix, Google & Co. wehren können

    Netflix, Amazon, Facebook und Google mischen längst in Deutschland auf dem Medienmarkt mit. Sie verfügen über gewaltige Rechnerkapazitäten, um die riesigen Datenmengen ihrer Nutzer auszuwerten. Deutsche Medienunternehmen sind hier bislang im Hintertreffen. Im MEEDIA-Interview sieht Rolf-Dieter Lafrenz, Chef der Unternehmensberatung Schickler, jetzt die Chance, dass das neue Kartellrecht dieses Ungleichheit aufhebt. Verlage könnten mit Wettbewerbern Konstellationen bilden, um in „das Spiel der Daten und Algorithmen“ einzusteigen.

  7. Branchenweite Paywall für Digitales? Wie das neue Kartellrecht die Verlagsbranche verändern könnte

    Die Zeitungs- und Zeitschriftenbranche kann nach Inkraftreten der 9. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen weitreichende Kooperationen treffen, um ihre Erlössituation zu verbessern. Im Interview mit MEEDIA sieht der Kartellrechtsexperte Rupprecht Podszun die Möglichkeit, dass die Verlage in einer konzertierten Aktion eine einheitliche Paywall einführen könnten.

  8. Mehr Freiraum für Kooperationen von Verlagen: Bundestag gibt grünes Licht für Lockerung des Kartellrechts

    Der Deutsche Bundestag hat die 9. Novelle des Wettbewerbsrechts (GWB-Novelle) verabschiedet. Die Reform sieht unter anderem die Lockerung des Kartellrechts für Presseverlage vor. Verleger hatten auf die Gesetzesänderung gepocht. Sie ermöglicht ihnen die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in wichtigen Verlagsbereichen. Das neue Gesetz soll noch in diesem Monat vom Bundesrat abgesegnet werden.

  9. Geheime Absprachen: Kartellamt verhängt 3,1-Millionen-Euro-Strafe gegen Studio Berlin und Bavaria

    Wenn sich Unternehmens-Manager im Hinterzimmer treffen und tuscheln oder geheime Absprachen treffen, kann es ziemlich teuer werden. Das erfahren nun die TV-Studios Berlin Adlershof, Berlin Broadcast sowie die bayerische Bavaria Studios & Production Services GmbH. Das Bundeskartellamt hat wegen eines „unzulässigen Informationsaustauschs“ ein Bußgeld von insgesamt 3,1 Millionen Euro gegen sie verhängt.