1. Medien-Woche: Die immer wiederkehrende Frage, wann die „Tagesschau“ über Mordfälle berichten sollte und wann nicht

    In der aktuellen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier darüber, ob es in Ordnung war vom ZDF, den „Pegida-Hutbürger“ zu filmen. Außerdem geht es um den Spiegel, der wieder einmal seine Chefredaktion auswechselt und die beliebte Frage, wann die „Tagesschau“ über Mordfälle berichten sollte und wann nicht.

  2. Chefredakteur Gniffke erklärt nach massiver Kritik: Wieso die “Tagesschau” nicht über den Mord an einem Hausarzt aus Offenburg berichtete

    Und wieder dieselbe Debatte wie vor zwei Jahren: Wie bereits nach dem Mord an Maria L. aus Freiburg im Dezember 2016, fegt nun auch nach dem mutmaßlichen Tötungsdelikt an einem 51-jährigen Hausarzt aus Offenburg ein Sturm der Empörung über die “Tagesschau” hinweg, weil die Hauptnachrichten der ARD nicht über die Tat berichteten. Also schnappte sich Chefredakteur Kai Gniffke seinen Computer und erläuterte – zum wiederholten Male – in einem Blogposting, warum die “Tagesschau” zu solchen Fällen schweigt.

  3. Nach Einigung mit Verlegern: „Tagesschau“-Chefredakteur kündigt Online-Relaunch an

    Nachdem die „Tagesschau“ vor einiger Zeit bereits ihr App-Angebot überarbeitet hat, will die Redaktion nun auch ihrem stationären Auftritt eine Frischzellenkur verpassen. Dazu kündigt Chefredakteur Kai Gniffke einen umfassenden Relaunch an. Federführend verantworten wird ihn die neue Redaktionsleiterin Juliane Leopold – die kurz nach ihrem Antritt aber zunächst eine Pause einlegen wird.

  4. „Tagesschau“ macht Buhrufe gegen Trump lauter – Manipulation oder „journalistische Präzision“?

    Die „Tagesschau“ hat in ihrem Social Media-Kanälen in einem O-Ton-Ausschnitt zu Donald Trumps Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Buhrufe aus dem Publikum lauter gemischt, um sie hörbar zu dokumentieren. Einige werfen der ARD-Nachrichtensendung nun Manipulation vor, „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke rechtfertigt den Eingriff als „journalistische Präzision“.

  5. Keine konkreten Änderungspläne: ARD-"Tagesschau" plant keine Reduktion der digitalen Textmengen nach Vorbild des WDR

    Die Ankündigung von WDR-Intendant Tom Buhrow, wesentlichen Forderungen von Verlagen nach einer Reduzierung der Textmengen bei ARD-Digitalangeboten nachzukommen, hat für Aufsehen gesorgt. Verlage begrüßen den Schritt des WDR-Chefs, allerdings findet sich in der ARD bislang noch niemand, der es ihm gleichtut. „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke erklärte, dass allein der Rundfunkstaatsvertrag für den Umfang der Berichterstattung maßgeblich sei.

  6. "Zitier-Kartell"? "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke widerspricht Kritik an Rechercheverbund NDR, WDR und SZ

    Der Rechercheverbund aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ist konkurrierenden Medien zur SZ schon länger ein Dorn im Auge. Jüngst erlangte das Recherche-Trio mit den „Paradise Papers“ wieder große Aufmerksamkeit. Vorwürfen, es handle sich hier um ein „Zitier-Kartell“, hat „Tagesschau“-Chefredakteur Kai Gniffke nun widersprochen. Eine interne Auswertung habe ergeben, dass Spiegel und Bild in der ARD-Nachrichtensendung häufiger zitiert werden, als die SZ.

  7. Paradise Papers: “Tagesschau” beleuchtet Geschäfte von "Automatenkönig” Gauselmann, unterschlägt aber den Werbe-Auftritt von Jan Hofer

    Die Paradise Papers sind der Scoop der Stunde. Neben der Süddeutschen Zeitung gehören auch die Recherchepartner von NDR und WDR zu den Machern der Story. Allerdings glänzte der Norddeutsche Rundfunk nicht gerade in Sachen Transparenz. So unterschlagen die Hamburger – scheinbar ohne Not – in einem Paradise-Papers-Stück über Paul Gauselmann den Moderations-Auftritt von Jan Hofer, Chefsprecher der “Tagesschau”, auf der 60. Firmenfeier des “deutschen Automatenkönigs”.

  8. Kai Gniffke über ARD-Faktenfinder zu Fake News: Recherchebasis, aber kein "Wahrheitsministerium"

    Gefälschte Meldungen oder Halbwahrheiten entlarven: Das versucht seit April das ARD-Onlineportal „Faktenfinder“. Ende November soll das Projekt auslaufen, aber ARD-Aktuell-Chef Kai Gniffke hofft darauf, dass die ARD-Intendanten bei ihrem nächsten Treffen grünes Licht für eine Verlängerung geben – denn seine Bilanz sei positiv, wie der „Tagesschau“-Chefredakteur jetzt bei Radio Bremen mitteilte.

  9. G20-Talk mit Brinkbäumer, Krug und Gniffke: Hamburger Abendblatt lädt zum „Gipfel der Chefredakteure“

    Das Rätsel um das „Geheimtreffen“ prominenter Chefredakteure in Hamburg ist gelöst: Am Montag hatte Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblattes, ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie die Chefredakteure Klaus Brinkbäumer (Spiegel), Christian Krug (stern) und Kai Gniffke („Tagesschau“) im Büro von HA-Geschäftsführer Ove Saffe trafen. Was im Video wie eine Übernahme der Chefredaktion des Regionalsblatts wirkte, entpuppte sich als Chefredakteurs-Gipfel zum G20.

  10. „Horror-Clowns? Nein Danke“: Die Anti-Trump-Sticker-Aktion der Hamburger Morgenpost

    Von wegen nur Beobachter: Im Zuge der G20-Berichterstattung setzen gleich mehrere Hamburger Medien auf mehr oder weniger wertende Statements. So inszenierte Gruner + Jahr seine Chefredakteure hinter Gittern und dem Spiegel wird Aktivismus vorgeworfen. Die Mopo dagegen legt sich gleich mal mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika an. So liegt der Boulevard-Zeitung am heutigen Dienstag ein Aufkleber bei. Text: „Horror-Clows? Nein Danke“.