1. "Jamaika-Aus" ist Wort des Jahres – "Ehe für alle" und der Hashtag #MeToo landen auf Platz 2 und 3

    Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat am Freitag zum 41. Mal in Folge die Wörter des Jahres bekannt gegeben. Auf Platz 1 landet in diesem Jahr „Jamaika-Aus“, dicht gefolgt von „Ehe für alle“ und #MeToo. Auf die Liste hat es auch die merkwürdige Wortschöpfung „covfefe“ von US-Präsident Donald Trump geschafft sowie das eingedeutschte „hyggelig“.

  2. MEEDIA-Wochenrückblick: Die große Glyphosat-Verwirrung in Medien und Politik

    Als Medien-Konsument hat man es in der Glyphosat-Debatte gar nicht leicht, sich eine fundierte Meinung zu bilden. FAS und Spiegel rekonstruierten die Nach, in der Jamaika starb. Und es gibt einen Magazin-Tipp aus Österreich. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  3. GroKo statt "Stunde Null": Wie der Spiegel mit seinem Lindner-Bashing an der politischen Realität vorbeischrammt

    Auf dem Cover der vorgezogenen Spiegel-Ausgabe dieser Woche zum Jamaika-Aus dräut ein dämonischer Christian Lindner überlebensgroß hinter der ratlosen Kanzlerin. „Stunde Null“ lautet die Zeile. In der Titelstory entwirft das Nachrichtenmagazin das Bild eines machtversessenen FDP-Chefs, der das Scheitern der Sondierungsgespräche inszenierte. Dabei spricht einiges dafür, dass den Spiegel bei der Ausgestaltung seiner Story auch eine unverkennbare Lust an der Inszenierung gepackt hat.

  4. Medien-Woche: Hat Marietta Slomka FDP-Chef Christian Lindner im "heute journal" wirklich zu hart angepackt?

    Neue Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT). Themen diesmal: Das Jamaika-Aus und wie die Medien damit umgehen. Der Abgang von P7S1-Boss Thomas Ebeling. Gibt es eigentlich immer mehr nervige TV-Werbung? Und wie gut ist die erste deutsche Netflix-Serie „Dark“?

  5. "Stunde Null", "Freier Fall", "Er oder Sie?": So titeln Spiegel, stern und Zeit nach dem Jamaika-Fiasko

    Nach dem politischen Donnerhall am Wochenende ist die Neugier der Brancheninsider groß: Wie werden sich die Alpha-Medien unter den Wochenmagazinen auf ihren Titelseiten zum Jamaika-Aus positionieren? Ist Christian Lindner der neue Bad Boy der Berliner Republik? Oder erlebt Deutschland gerade eine Merkel-Dämmerung? MEEDIA zeigt die seit die seit heute kursierenden Cover von Spiegel, stern und Zeit.

  6. Auch die New York Times macht Fehler: Zeitung mit falschem Steinmeier auf der Titelseite

    Bei diesen ganzen Stein-Namen kann man sich schon einmal verheddern. Die New York Times widmete ihr großes Aufmacherfoto diesmal den gescheiterten Jamaika-Verhandlungen. Bebildert wurde die Story mit einem Foto, das Merkel beim Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zeigte – so zumindest die Bildunterschrift. Tatsächlich ist die geschäftsführende Bundeskanzlerin aber mit Stephan Steinlein zu sehen.

  7. „Hart aber fair“ zum Jamaika-Aus: die Stunde der Schwadroneure

    Frank Plasberg und seine Redaktion haben es geschafft, am Tag nach dem Jamaika-Knall eine respektable Runde zu einer vorgezogenen Sonderausgabe von „Hart aber fair“ zusammenzutrommeln. Beim Talk mit Vertretern aller relevanten Parteien wurde recht schnell klar, warum es wohl nix werden konnte mit dem Traum von Jamaika.

  8. "Der Wirtschaftsflüchtling", "Fahnenflucht": die deutschen und internationalen Titelseiten zum Jamaika-Aus

    In Deutschland kennt die Presse nur noch ein Thema: Das Ende der Jamaika-Sondierungen. Wie in der Politik, streiten einen Tag nach dem Abbruch der Gespräche, auch die Titelseiten der Tageszeitungen um die richtige Deutung der politischen Vorgänge. So ist Christian Lindner für die Hamburger Morgenpost ein „Wirtschaftsflüchtling“, während die B.Z. allen Parteien – und wohl auch der SPD – „Fahnenflucht“ unterstellt. In England, Frankreich oder den USA sieht man die Vorgänge dagegen eher nüchtern und nachrichtlich.