1. TV-Briefing für Medienmacher: Im Selbstversuch verwandelt sich Claus Strunz für 24 Stunden in einen Juden

    Der Islamische Staat scheint militärisch auf dem Rückzug. Damit scheint die Gefahr für Terror-Anschläge in Europa zuzunehmen. Arte widmet dem IS einen ganzen Themenabend. Zeitgleich wagt Claus Strunz einen Selbstversuch und schlüpft in die Rolle eines Juden in Deutschland.

  2. „Propaganda-Maschine“: Nora Illi kritisiert Medien nach „Anne Will“-Auftritt und will Bild verklagen

    „Mein Leben für Allah – warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?“ – das war das Thema von „Anne Will“ am 6. November. Nach der Sendung hagelt es Kritik: Nora Illi, vollverschleierter Studiogast vom Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS), habe „IS Propaganda“ betrieben. Das sei „Verleumdung“, wehrt sich Illi und kündigt gegen die „Propaganda-Maschine“ der Medien juristische Schritte an.

  3. „IS-Propaganda“ und „Skandal“: ARD nach „Anne Will“-Sendung mit Vollverschleierter heftig in der Kritik

    „Mein Leben für Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?“ – das war das Thema von „Anne Will“ am gestrigen Abend. Nun sieht sich die ARD-Talkshow dem Vorwurf der „IS-Propaganda“ (Welt) ausgesetzt, von einem „Skandal“ (Stern) und einer „Gratwanderung“ (FAZ) ist die Rede. Auch in den Kommentarspalten von Twitter und Facebook wird die Sendung scharf kritisiert.

  4. Nach IS-Anschlag: Apple verweigert FBI Daten von Attentäter-Smartphone

    Apples Bekenntnis zu unknackbarer Verschlüsselung wird auf die bisher härteste Probe gestellt. Die per Gericht geforderte Unterstützung des FBI könnte ein Präzedenzfall werden. Es geht um den Anschlag, in dem ein Paar mutmaßlicher IS-Anhänger 14 Menschen in Kalifornien tötete.

  5. Regionalblatt bekämpft Terror an der Sprach-Front: Weser-Kurier nennt IS nur noch „Daesch“

    Nach dem Vorbild einiger ausländischer Medien benennt der Bremer Weser-Kurier die Terrororganisation Islamischer Staat künftig nicht mehr mit ihrem selbstgewählten Namen, sondern bezeichnet sie nur noch als Daesch – ein Begriff, der im arabischen Sprachraum als abwertend gilt. So will es Chefredakteur Moritz Döbler und sorgt damit für Diskussionen über die Neutralität der Journalisten.

  6. Was Mark Zuckerberg den Kritikern seiner Wohltätigkeits-Ankündigung antwortet

    Einigen Leuten wäre es offenbar lieber, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg würde seine 45 Milliarden Dollar über die Jahre versaufen, statt zu spenden. Zuckerberg hat seine Beweggründe jetzt noch einmal geduldig erklärt. Große TV-Produktionen wie “Deutschland 83” und “Mordkommission Berlin 1” liefern enttäuschende Quoten. Der DJV verbietet dem Spiegel zu kündigen, und der stern wird bei Groupon verramscht. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  7. „Anonymous.Kollektiv“: Wie rechte Trittbrettfahrer mit einer Fake-Seite auf Like-Fang gehen

    Das Hacker-Kollektiv Anonymous geht gegen den sogenannten Islamischen Staat vor. Das gefällt vielen – auch in den sozialen Netzwerken. Eine deutsche Facebook-Seite, die sich als Ableger von Anonymous ausgibt, macht sich diese Stimmung zu Nutze. Doch dahinter steckt nichts weiter als ein Sammelsurium von rechten Verschwörungstheorien .

  8. „Bedauerlicher Fehler“ – Facebook löscht seltsame Seite mit unfreiwilligen ISIS-Fans

    Der BR-Journalist Florian Regensburger suchte auf Facebook nach „ISIS“ und wurde fündig. Unter den „Gefällt-mir“-Angaben eine ISIS-Facebookseite fand er zudem Personen aus seinem Facebook-Freundeskreis. Ein Automatismus könnte dafür verantwortlich sein. Mittlerweile hat Facebook die Seite gelöscht.

  9. Die Stunde der Leitmedien: Was Kommentatoren im Kampf gegen den Terror fordern

    Der selbst ernannte Islamische Staat hat nicht nur Frankreich den Krieg erklärt. In ganz Europa werden Stimmen laut, die den Terror als Angriff „auf die Art, wie wir leben“ (BamS) sehen. Viele Kommentatoren warnen vor unüberlegten Schlüssen auf Flüchtlingspolitik und Willkommenskultur, andere fordern Härte oder sogar eine „Radikalisierung“ der bürgerlichen Mitte. MEEDIA bringt einen Überblick der wichtigsten Leitartikel nach den Massakern in Paris.

  10. Über den Umgang der Medien mit den Bildern des IS-Terrors

    Die grausamen und verstörenden Bilder des von der Terrormiliz IS bei lebendigem Leib verbrannten jordanischen Piloten sind dank der Medien in der Welt und in den Köpfen des Publikums. Obwohl sich große Plattformen wie Facebook und YouTube redlich mühen, das Material fernzuhalten, dringt es durch. Medien agieren hierzu oft nach den Regeln einer veralteten Bilderwelt.