1. Heribert Prantl gibt seine Positionen bei der Süddeutschen Zeitung auf, bleibt aber als Autor an Bord

    Heribert Prantl, Ressortleiter Meinung und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, legt seine Führungsämter bei der Zeitung nieder. Das schreibt die SZ in eigener Sache. Der 65-Jährige wird aber weiterhin als Autor, Kolumnist und Kommentator an Bord bleiben. Unter Prantls Nachfolger Stefan Ulrich soll der Meinungsteil deutlich ausgebaut werden.

  2. „Angemessen, aber nicht ausreichend“ – die Medien und das Staufener Urteil oder: Dr. Prantls gesundes Volksempfinden

    Das Landgericht Freiburg hat diese Woche das Urteil im „Fall Staufen“ verkündet und die beiden Angeklagten  wegen Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und anderem zu Freiheitsstrafen von zwölf Jahren und sechs Monaten und zwölf Jahren verurteilt; gegen einen Angeklagten wurde (anschließende)  Sicherungsverwahrung angeordnet. Nicht nur Boulevardmedien sparten beim Prozess gegen die „Horror-Mutter“ nicht mit Justizkritik und Urteilsschelte. Einige Anmerkungen von MEEDIA-Gastautor Thomas Fischer.

  3. „Der Döpfner von Notre-Dame“: Twitter-Nutzer widmen bekannten Journalisten Hauptrollen in Blockbustern

    Unter dem Hashtag #JournalistenFilme zeigt sich gerade wieder, wie kreativ die Twitter-Gemeinde sein kann. Zahlreiche Nutzer, darunter einige Journalisten, haben Filmtitel mit den Namen bekannter Journalisten kombiniert. Der Glöckner wird zum Döpfner, der Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo löst nun Rätsel und Augstein ist Teil des Harry-Potter-Kosmos.

  4. Der neue Prantl-Letter der Süddeutschen: gepflegte Langeweile vom Leitartikler

    Wenn ein Journalist als prominenter Kopf für die Süddeutsche Zeitung steht, dann ist das wohl Heribert Prantl. Der ausgebildete Jurist hat als Richter und Staatsanwalt gearbeitet und ist so etwas wie das gute Gewissen der SZ. Seine, von manchen als pastoral belehrend empfundene Art, macht ihm aber nicht nur Freunde. Jetzt ist Prantl auch unter die Newsletter-Schreiber gegangen. Mit gebremster Originalität.

  5. Pressestimmen zum Kachelmann-Urteil: „Der Ruf dieses Mannes blieb gemordet“

    395.000 Euro Geldentschädigung wegen „schwerwiegender Persönlichkeitsrechtsverletzung“ in 26 Fällen: Seit gestern wird das Urteil des Oberlandesgerichts im Verfahren Kachelmann gegen Springer und Bild kontrovers diskutiert. Gemessen an der Zahl der Einzelfälle ist die Summe die höchste, die in der Bundesrepublik je einem Kläger zugesprochen wurde. MEEDIA gibt einen Überblick der Pressestimmen.

  6. Umstrittene Titelstory des SZ-Magazins: der verständnisvolle Herr Prantl und der arme Herr Edathy

    Für das SZ Magazin hat der leitende SZ-Redakteur Heribert Prantl den früheren SPD-Politiker Sebastian Edathy porträtiert. Edathy hatte sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, nachdem bekannt geworden war, dass die Staatsanwaltschaft wegen kinderpornographischer Delikte gegen ihn ermittelte. Seit der SZ-Veröffentlichung läuft im Netz eine Diskussion auch unter Promis und Journalisten: Ist die Story ein journalistisches Glanzstück – oder bietet das SZ Magazin Edathy eine Bühne? Eine Antwort ist nicht ganz einfach.

  7. „Verändern Daten-Lecks den Journalismus?“ – die Mediendebatte um die Panama Papers

    „Verändern Daten-Lecks den Journalismus – der Wirbel um die Panama-Papers“: Das ist das Thema der Radiosendung „SWR2 Forum“, in der es um die Bedeutung der Enthüllungen des internationalen Journalisten-Konsortiums unter Führung der SZ geht. Moderiert von Matthias Heger diskutieren Medienforscher Norbert Bolz, SZ-Chefredaktionsmitglied Heribert Prantl und MEEDIA-Chefredakteur Georg Altrogge.

  8. Ungewöhnliche Absage: SZ-Volo bekommt Wohnung nicht, weil Vermieter Heribert Prantl nicht mag

    So sind’se, die Bayern: Ein angehender Volontär der Süddeutschen Zeitung ist in München auf Wohnungssuche und hat offenbar eine mehr als skurrile Absage eines Vermieters kassiert. Wie Tahir Nadim Chaudhry behauptet, ist der Journalist beim Eigentümer abgeblitzt, weil er bei der Süddeutschen Zeitung anheuern wird, beziehungsweise weil ein bestimmter Autor für die Süddeutsche schreibt – nämlich Politik-Chef Heribert Prantl.

  9. Germanwings-Absturz: Heribert Prantl formuliert vier Regeln, „die Journalisten jetzt dringend beachten sollten“

    Jetzt mischt auch Heribert Prantl in der Diskussion über den richten journalistischen Umgang mit dem Absturz der Germanwings-Maschine mit. Der Innenpolitik-Chef der Süddeutschen ist nicht nur Mitglied der SZ-Chefredaktion, sondern auch im Ethikrat der Akademie für Publizistik. In einem Video-Interview formuliert er vier Regeln, „die Journalisten jetzt dringend beachten sollten“.

  10. Das Wulff-Bullshit-Bingo mit Maybrit Illner, Prantl und Vollmer

    Christian Wulff hat sich für seinen ersten Fernsehauftritt nach seinem Rücktritt und Prozess die ZDF-Talkshow von Maybrit Illner ausgesucht. Nach der Show, in der auch SZ-Mensch Heribert Prantl und die Grünen-Politikerin Antje Vollmer auftraten, muss man sagen: Das war aus seiner Sicht gut gewählt. Denn Moderatorin und das Schwafel-Gespann Prantl/Vollmer machten eine derart miserable Figur, dass Wulff daneben relativ souverän wirkte. Aber auch nur relativ.