1. Die IVW-Analyse der Regionalzeitungen: herbe Verluste bei Boulevardblättern, Dramatik in Berlin

    Die IVW-Auflagenbilanz des dritten Quartals 2019 zeigt für die deutschen Regionalzeitungen mit mindestens 30.000 Abos und Einzelverkäufen erneut fast nur Verlierer. Ausnahmen: „Der Tagesspiegel“ aus Berlin verzeichnet dank wachsender ePaper-Kundendatei ein Plus, die „Rheinische Post“ wegen Sonder-Effekten. Massive Verluste gibt es hingegen bei der „Berliner Zeitung“, dem „Berliner Kurier“ und der „Hamburger Morgenpost“, die nach dem Aus der Nachtausgabe und der Frühausgabe der Zeitung 18,9% unter dem Vorjahr liegt.

  2. IVW-Analyse Regionalzeitungen: die Auflagen der 82 größten Blätter aus allen Bundesländern

    Das Auflagen-Minus der Lokal- und Regionalzeitungen Deutschlands pendelt sich im Jahres-Vergleich allmählich schon bei etwa 4% ein. Einzig in Baden-Württemberg und Bayern läuft es noch einen Tick weniger schlecht. Besonders mies erging es im zweiten Quartal wieder den Boulevard-Blättern wie B.Z., Berliner Kurier, Morgenpost (Hamburg und Sachsen) und Express. Zulegen konnte nur eine der 82 größten Zeitungen: Der Tagesspiegel.

  3. Die große Auflagen-Analyse der Regionalzeitungen: B.Z., Express und tz verlieren 12%

    Es geht weiter abwärts für die Verkaufszahlen der deutschen Regionalzeitungen. Fast alle liegen unter den Vergleichswerten des Vorjahres, nur Der Tagesspiegel und legt dank einem Plus bei den ePaper-Abos zu. Die größten Verlierer kommen wieder einmal aus dem Boulevard-Segment. Die B.Z., der Express und die tz büßen bei Abos und im Einzelhandel 12% und mehr ein.

  4. Volksverhetzung? HAZ zeigt Facebook-Hasskommentare an

    „Dieses Dreckspack müsste man vergasen“, schrieb eine Leserin der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) auf der Facebookseite der Lokalzeitung. Die HAZ brachte den Hasskommentar zur Anzeige. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung.

  5. Die große IVW-Analyse der Regionalzeitungen: die Auflagen der größten 79 Blätter

    Die Verkaufszahlen der meisten Regionalzeitungen rauschen weiter nach unten. Insbesondere in den östlichen Bundesländern und Metropolen wie Berlin und Hamburg sieht es dramatisch aus. Gewinner gibt es unter den 70 Top-Titeln abseits von Sondereffekten durch Übernahmen keine. Zufrieden können Zeitungen inzwischen schon sein, wenn sie innerhalb von 12 Monaten weniger als 3% ihrer Käufer verlieren.

  6. Wegen Stromausfall am Alexanderplatz: Berliner Zeitung erscheint mit Blindtext

    Wer es mit Humor nimmt, bezeichnet die heutige Ausgabe der Berliner Zeitung als „Sammlerausgabe“. Die Lokalzeitung des Berliner Verlags erschien in seiner Morgenausgabe am Dienstag nämlich nicht ganz fertig. Grund soll ein Stromausfall rund um den Alexanderplatz sein, wo die Redaktion ihren Sitz hat.

  7. Chefredakteur für einen Tag: Bei der HAZ werden die Leser zu Zeitungsmachern

    Drei Leser besuchten am Mittwoch die Redaktion der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) – und nahmen gleich im Chefsessel Platz: Für einen Tag hatten sie die Möglichkeit, die inhaltliche Ausrichtung der Tageszeitung mitzubestimmen, Fotos auszuwählen und Themen zu setzen. Die HAZ dokumentierte das Experiment in den Sozialen Netzwerken.

  8. Oans, zwoa, Photoshop: HAZ blamiert sich mit retuschierten Tatoos von Miss-Dirndl

    An dieses Dirndl-Dekolleté legte die Grafik der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) aber zünftig Hand an. Weil den Hannoveranern die Miss Dirndl offenbar zu viel Tatoos, statt nur nackter Haut zeigte, retuschierten die Print-Profis einfach die entsprechenden Stellen. Dumm nur, dass das Schwesterblatt Neue Presse das Original-Bild zeigt.

  9. Jeder Tag sollte „Social Media Tag“ sein – deutsche Medien über den Social Media Tuesday

    Ab sofort müssen die Redakteure der amerikanischen Tageszeitung USA Today jeden Dienstag so tun, als gäbe es keinen anderen Distributionskanal als die sozialen Netzwerke. Ist ein Social Media Tuesday auch für deutsche Print-Redaktionen denkbar? MEEDIA hat nachgefragt.

  10. Suppa neue Stellvertreterin von HAZ-Chef Brandt

    Frischer Wind in der HAZ-Chefredaktion: Von April an übernimmt Hannah Suppa das neu geschaffene Amt einer Stellvertreterin von Chefredakteur Hendrik Brandt. In Hannover hat sich die 30-Jährige bislang vor allem als Digitalexpertin einen Namen gemacht.