1. Nach „Gutmensch“ und „Lügenpresse“: „Volksverräter“ ist das Unwort des Jahres 2016

    Die Jury habe lange überlegt, ob das „Unwort des Jahres 2016“ aus dem „plakativen und polemischen Sprachgebrauch, den Angehörige und Anhängerinnen von Pegida, AfD oder ähnlichen Initiativen verwenden“ stammen sollte. Die Wahl soll der Kritik am Sprachgebrauch mit faschistischem und fremdenfeindlichem Hintergrund mehr Gewicht verleihen.

  2. „Pauschale Diffamierung von Toleranz und Hilfsbereitschaft“: Gutmensch Unwort des Jahres

    Die Jury hat entschieden – und den Begriff „Gutmensch“ zum Unwort des Jahres gewählt. Als sogenannte Gutmenschen wurden 2015 diejenigen Menschen beschimpft, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder die sich gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime stellen. Die Verwendung dieses Ausdrucks verhindere einen „demokratischen Austausch von Sachargumenten“, so die Begründung.