1. Neuer Ärger für Grossisten: Auch Gruner + Jahr zeigt Verband die kalte Schulter und bleibt Kongress fern

    Das tradierte Grossosystem steht auf der Kippe. Die Allianz aus sechs Großverlagen will dem Vertriebssystem den Rücken kehren, wenn sich die Grossisten nicht effizienteren Strukturen öffnen. Wie MEEDIA erfuhr, hat auch das nicht zur Allianz gehörende Medienhaus Gruner + Jahr die Gespräche mit dem Verband auf Eis gelegt. Die Verlage fordern vor allem Fusionen und eine Reduzierung der Grossobetriebe.

  2. G+J erhöht die Frequenz: Walden erscheint künftig viermal statt zweimal pro Jahr

    Für Walden geht es 2017 doppelt so oft raus, wie im vergangenen Jahr. Das Outdoor-Magazin von Gruner + Jahr erscheint künftig viermal statt wie bisher zweimal pro Jahr. Der Schritt dient wohl auch dem Ausbau des Anzeigengeschäftes. So soll bereits die erste Ausgabe des Jahres mehr Anzeigenumsatz erzielt haben, als die beiden Ausgaben des Vorjahres zusammen.

  3. „Nicht ganz einfache Situation“: AMV-Vorstand Schäfer über die Folgen des VDZ-Rückzugs von G+J fürs Grosso

    Mitte des Jahres scheren Gruner + Jahr, der Spiegel, die Zeit und die Medweth-Gruppe nach erheblichen Streitigkeiten aus dem Fachverband Publikumszeitschriften im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) aus. Weil demnächst die Preisspannen mit dem Pressegroßhandel neu verhandelt werden müssen, befüchtet Gertrud Schäfer, im Vorstand des Arbeitskreises Mittelständischer Verlage (AMV), dass die Gepräche durch den VDZ-Rückzug von Gruner + Jahr & Co. dem Grosso erhebliche Probleme bereiten werden. Das könnte Folgen für die Branche haben.