1. Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen für Lebenswerk geehrt: „Man bezweifelt die Redlichkeit unserer Arbeit“

    Das Branchenmagazin „Medium-Magazin“ hat die Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die langjährige „Spiegel“-Reporterin appellierte in ihrer Rede an Kollegen, sich nicht zu immer „atemloserer Berichterstattung“ drängen zu lassen.

  2. "Fake News von einer journalistischen Instanz": Kritik an Friedrichsen wegen Bericht über Mordprozess gegen Flüchtling

    Zwei Millionen oder doch eher 6.000 Euro? Wegen einer Falschinformation über die Kosten der Altersfeststellung im Mordprozess gegen Flüchtling Hussein K. steht Gisela Friedrichsen in der Kritik. Die Augsburger Allgemeine enthüllte den Fehler und hält der renommierten Gerichtsreporterin „Fake News von einer journalistischen Instanz“ vor. Eine Geschichte über sich widersprechende Zahlen.

  3. Schwere Vorwürfe gegen Dieter Wedel: Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen spricht von „medialer Hinrichtung"

    Mit den Vorwürfen gegen Dieter Wedel hat die #MeToo-Debatte ihren ersten prominenten Fall in Deutschland. Drei Schauspielerinnen berichten im aktuellen Zeit Magazin, dass der Regisseur sie in den 1990er-Jahren zum Sex gezwungen habe. Der 75-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Gisela Friedrichsen erkennt Parallelen zum Fall Kachelmann und fordert ein Ende der Vorverurteilung durch die Medien.

  4. Nach 27 Jahren beim Spiegel: Gisela Friedrichsen wechselt zu Springers Welt-Gruppe

    Fliegender Wechsel: Gerade erst war bekannt geworden, dass Gisela Friedrichsen nach 27 Jahren als Gerichtsreporterin beim Spiegel aufhört, da hat sie nach MEEDIA-Informationen schon ein neues Engagement – bei der Welt. Deren Herausgeber Stefan Aust, zwischen 1994 und 2007 selbst Spiegel-Chef, hat damit die bekannteste journalistische Prozess-Fachkraft zu Axel Springers blauer Gruppe gelotst.

  5. Gisela Friedrichsens Spiegel-Abschied: messerscharfer Sachverstand und ein bisschen Selbstgerechtigkeit

    Im aktuellen Spiegel ist es eine kleine Notiz ganz unten in der Hausmitteilung: Gisela Friedrichsen veröffentlicht in diesem Heft ihren letzten Text für das Nachrichtenmagazin. Über den Auftritt Beate Zschäpes beim NSU-Prozess. Das ist mehr als eine Kleinigkeit, es ist das Ender einer Ära, der Abtritt einer Legende beim Spiegel. La Friedrichsen hat über viele Jahre die Berichterstattung aus deutschen Gerichtssälen geprägt. Wie keine Zweite war sie „die Gerichtsreporterin“, wozu auch ihre zahlreichen Talkshow-Auftritte beigetragen haben.

  6. Justitia auf nur einem Auge blind? Wieso Der Spiegel den Namen einer Straftäterin nennen darf – Bild aber nicht

    Das Landgericht München I schickt eine Frau viereinhalb Jahre ins Gefängnis, weil sie auf dem Oktoberfest einen Mann mit Messerstichen schwer verletzte. Während ihres Prozesses wurde die Angeklagte selbst zur Klägerin – gegen die Bild-Medien. Springers Boulevardmarke durfte fortan nicht mehr identifizierend über die Straftäterin berichten. Spiegel, Spiegel Online oder Süddeutsche allerdings schon.

  7. Pressestimmen zum Kachelmann-Urteil: „Der Ruf dieses Mannes blieb gemordet“

    395.000 Euro Geldentschädigung wegen „schwerwiegender Persönlichkeitsrechtsverletzung“ in 26 Fällen: Seit gestern wird das Urteil des Oberlandesgerichts im Verfahren Kachelmann gegen Springer und Bild kontrovers diskutiert. Gemessen an der Zahl der Einzelfälle ist die Summe die höchste, die in der Bundesrepublik je einem Kläger zugesprochen wurde. MEEDIA gibt einen Überblick der Pressestimmen.

  8. Spiegel-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen bezeichnet Bild als „Lügenpresse“

    Gisela Friedrichsen, die Bild und das Pegida-Unwort: Am Mittwoch hat die hochdekorierte Gerichtsreporterin des Spiegel das Boulevardblatt als „Lügenpresse“ bezeichnet. Anlass war die Verurteilung von Bild und Bild.de zu einem Rekord-Schmerzensgeld für Jörg Kachelmann. Um Wahrheit oder Lüge ging es im Prozess aber nur am Rande.